Institut für neuere deutsche und europäische Literatur

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Dr. Ulf-Michael Schneider

Träumen und Nachtwandeln in der Literatur um 1800

Termine:

8.- 11. Juni 2010, jeweils 9:15 - 10:45 Uhr

Anmeldung:

Bitte keine gesonderte Anmeldung! Teilen Sie bei Ihrer Anmeldung zur Studienwoche aber mit, ob Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen.

Erläuterungen:

Vor dem Hintergrund der Traumtheorien der Erfahrungsseelenkunde (vor allem: Karl Friedrich Pockels: Psychologische Bemerkungen über Träume und Nachtwandler [1788/89]) und der romantischen Naturphilosophie (vor allem: Gotthilf Heinrich von Schubert: Die Symbolik des Traumes [1814]) erörtert das Seminar Darstellungsweisen und Funktionen von Träumen und Nachtwandeln in literarischen Werken von Novalis („Heinrich von Ofterdingen“), E.T.A. Hoffmann („Die Elixiere des Teulfes“) und Heinrich von Kleist („Der Prinz von Homburg“).

Textgrundlagen (zur Anschaffung empfohlen):

Novalis: Heinrich von Ofterdingen. Hrsg. von Wolfgang Frühwald. Stuttgart, rev. und bibl. erg. Ausg. 2004 (= Reclams Universalbibliothek, Bd. 8939).

E.T.A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels. Werke 1814–1816. Hrsg. von Hartmut Steinecke. Frankfurt/Main 2007 (= Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch, Bd. 17).

Heinrich von Kleist: Der Prinz von Homburg. Stuttgart, durchges. Ausg. 2001 (= Reclams Universalbibliothek, Bd. 178).

Zur Einführung in den Gegenstandsbereich geeignet:

Košenina, Alexander: Traum und Schlafwandeln. In: Ders.: Literarische Anthropologie. Die Neuentdeckung des Menschen. Berlin: Akademie Verlag 2008 (Studienbuch Literaturwissenschaft), S. 177–191 [mit weiterführenden Literaturhinweisen].

Zur weiteren Vertiefung geeignet:

Alt, Peter-André: Der Schlaf der Vernunft. Literatur und Traum in der Kulturgeschichte der Neuzeit. München: C.H. Beck 2002, S. 243–293.

Ein Reader mit Auszügen aus den traumtheoretischen Schriften von Pockels und Schubert sowie mit Beiträgen der Forschung wird rechtzeitig verschickt.

Anfragen zu dieser Veranstaltung richten Sie bitte an:

ulf-michael.schneider@fernuni-hagen.de

FernUni-LogoFernUniversität, Institut für neuere deutsche und europäische Literatur, 58084 Hagen