»master of mediation«

Illustration Master of MediationWas? Der interdisziplinär ausgerichtete »master of mediation« bietet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Mediation in der stofflichen Breite und Tiefe eines postgraduierten Studiengangs.

Theorie und Praxis Trotz seiner wissenschaftlichen Ausrichtung weist der Studiengang auch im beträchtlichen Umfang Praxiselemente auf. Die Teilnehmer erwerben Verhandlungs- und Mediationskenntnisse für ihre Arbeit und erhalten eine vollständige Mediationsausbildung. Auf der anderen Seite erzielen sie einen akademischen Grad, der sie zur Promotion berechtigt.

Für wen? Er richtet sich an Interessenten, die bereits eine akademische Ausbildung absolviert haben und nun einen Mastergrad in der Disziplin Mediation (MM) erwerben möchten. Häufig wählen Juristinnen und Juristen aber auch Absolventen anderer Hochschulstudiengänge (etwa Betriebswirte, Verwaltungswirte, Sozialpädagogen, Psychologen, Naturwissenschaftler oder Mediziner) das Masterprogramm in Ergänzung ihres Studiums.

Struktur des Masters Der modular strukturierte Masterstudiengang kann berufsbegleitend in drei Semestern absolviert werden. Er wurde erstmals im Jahr 2003 akkreditiert, im Jahr 2009 reakkreditiert und in 2015 für weitere sechs Jahre reakkreditiert. Der überwiegende Teil des Studiums wird im Fernstudium absolviert. Die Studierenden belegen Module, die sie jeweils mit einer Modulprüfung (Hausarbeit) abschließen. Für die Module erhalten die Studierenden entsprechend den internationalen Vorgaben Leistungspunkte.

Im zweiten Semester bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Ausbildung zu setzen. Zur Auswahl steht eine Spezialisierung im Wahlmodul

– Mediation im familiären Umfeld,
– Mediation in der Wirtschaft,
– Mediation im öffentlichen Bereich/Großgruppenmediation oder
– Mediative Bewältigung strafbarer Handlungen.

Die Teilnehmenden können zwei der Wahlfächer auswählen, in denen sie vertiefend arbeiten möchten.

Didaktik Das didaktische Konzept des Masterstudiengangs folgt dem Prinzip des Blended Learning, d. h. Fernunterricht und Präsenz sind miteinander verknüpft. Die Vermittlung des Wissens erfolgt überwiegend durch das Fernstudium, die Entwicklung der praktischen Fertigkeiten in Präsenzseminaren. So verfügen die Teilnehmenden jeweils vor den praxisbezogenen Ausbildungsabschnitten über das erforderliche Wissen und können so – gut vorbereitet – mit ihren Übungen beginnen. Der Vorteil dieser Aufteilung besteht darin, dass die Präsenzseminare von der Theorie entlastet und als echte Workshops veranstaltet werden können.

Seminare und Übungen Die Präsenzveranstaltungen – Seminare und Übungen – umfassen in der Regel ein verlängertes Wochenende. Sie haben den Charakter von Workshops und bieten vielfältige Übungsmöglichkeit, überwiegend in Form von Rollenspielen. Dadurch erwerben Sie Fertigkeiten, die durch Reflektion und Diskussion vertieft und gefestigt werden. Die Präsenzen des ersten Semesters werden in Kleingruppen mit höchstens 20 Teilnehmenden, im zweiten Semester mit höchstens 17 Teilnehmenden durchgeführt. Im dritten Semester belegen die Studierenden ein Supervisionsseminar, in dem reale Fälle reflektiert und diskutiert werden. Die Supervisionsseminare stehen unter der Leitung von erfahrenen Mediationssupervisoren und haben eine maximale Teilnehmerzahl von zehn.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Kontakt Mediation | 04.05.2016
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, LST Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2878