FAQ – Die meist gestellten Fragen zum »master of mediation«

Wenn Sie eine Frage zum Studiengang haben, sehen Sie bitte hier nach, ob wir Sie bereits beantwortet haben.

Wann erhalte ich die Lehrmaterialien?

Der Versand für die Kurse des Grundstudiums beginnt Anfang Oktober (Wintersemester) bzw. Anfang April (Sommersemester). Von da an erhalten Sie etwa im Vier-Wochen-Rhythmus jeweils Blöcke von bis zu sieben Skripten (Kursen) mit durchschnittlich je 70 Seiten.

Was soll ich mit den Lehrmaterialien anfangen?

Die Lehrmaterialien sind durchzuarbeiten. Wir empfehlen die im Curriculum vorgegebene Reihenfolge. Enthält der Kurs Übungen, sollten diese tatsächlich durchgeführt werden – das verstärkt den Lerneffekt. Die Wiederholungs- oder Verständnisfragen („Revision”) dienen der Leistungskontrolle und sollten deshalb ebenfalls sorgfältig beantwortet werden.

Was sind Modulabschlussarbeiten?

Die Modulabschlussarbeiten dienen der Selbstkontrolle und schließen als Prüfungsaufgaben jeweils ein Modul ab. Sie sollen Sie dazu anregen, den Stoff nochmals zu vertiefen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten gehen zu 20 % in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein.

Die Modulabschlussarbeiten werden mit den Lehrmaterialien (Kursen) des jeweiligen Moduls versendet und müssen zu dem auf dem jeweiligen Deckblatt angegebenen Termin (Datum des Poststempels/der Aufgabe bei der Post) bearbeitet und an uns zurückgeschickt werden. Die Modulabschlussarbeiten werden unmittelbar im Anschluss an den Abgabetermin korrigiert und den Studierenden noch vor Abgabe der nächsten Arbeit benotet zurückgesendet.

Eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist ist nur im Krankheitsfall und unter Vorlage eines ärztlichen Attests um bis zu eine Woche möglich.

Die Bearbeitung darf 20 DIN-A4-Seiten bei einem linken, oberen und unteren Seitenrand von 2 cm, einem rechten von 6 cm, einer Schriftgröße von 12pt und anderthalbzeiligem Abstand nicht überschreiten. Darüber hinausgehende Ausführungen werden nicht gewertet.

Wird eine Modulabschlussarbeit nicht bestanden, erhält der Studierende die Möglichkeit zur Wiederholung im nächsten Semester.

Welchen Umfang sollten die Modulabschlussarbeiten haben?

Die Bearbeitung einer Modulabschlussarbeit darf 20 DIN-A4-Seiten bei einem linken, oberen und unteren Seitenrand von 2 cm, einem rechten von 6 cm, einer Schriftgröße von 12pt und anderthalbzeiligem Abstand nicht überschreiten. Darüber hinausgehende Ausführungen werden nicht gewertet.

Was passiert, wenn ich eine Modulabschlussarbeite nicht bestehe?

Wird eine Modulabschlussarbeit nicht bestanden, erhält der Studierende die Möglichkeit zur Wiederholung im nächsten Semester.

Wie verläuft die Präsenzausbildung?

Sowohl im ersten als auch im zweiten Semester sind zwei dreitägige Präsenzseminare zu absolvieren. Die Seminare finden immer am Wochenende statt (Freitagmorgen bis Sonntagnachmittag; ggf. Anreise und gemeinsames Abendessen Donnerstagabend). Das Supervisionsseminar im dritten Semester können Sie sinnvollerweise erst dann besuchen, wenn Sie bereits in der Praxis tätig (geworden) sind und die erste Dokumentation eingereicht haben.

Alle Seminare werden vom Forschungsinstitut für Rechtliches Informationsmanagement GmbH (FIRM), einem An-Institut der FernUniversität, in Zusammenarbeit mit dem langjährig bewährten Partner, der Zeugma GmbH, organisiert.

Die Zeugma GmbH ist bemüht, die Präsenzseminare so zu organisieren, dass die Studierenden zu Semesterbeginn zwischen verschiedenen Terminen, Orten und Referenten wählen können. Die Seminarplätze werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben; ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Seminar besteht nicht. Nähere Informationen zu den Präsenzseminaren finden Sie auf den Internetseiten der Zeugma.

Die Teilnahme an allen Präsenzseminaren in voller Länge ist Pflicht. Wird ein Seminar vorzeitig abgebrochen, kann – soweit möglich – auf eigene Kosten ein Ersatzseminar besucht werden.

Wann und wo finden die Präsenzseminare statt?

Die Seminare finden an verschiedenen Orten in Deutschland immer am Wochenende statt (Freitag bis Sonntag).

Die Präsenzseminare führt die FernUniversität in Hagen und die FIRM GmbH (ein An-Institut der FernUniversität in Hagen) in Kooperation mit dem langjährig bewährten Partner, der Zeugma GmbH, durch.

Die Zeugma GmbH ist bemüht, die Präsenzseminare so zu organisieren, dass die Studierenden zu Semesterbeginn zwischen verschiedenen Terminen, Orten und Referenten wählen können. Die Seminarplätze werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben; ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Seminar besteht nicht. Nähere Informationen zu den Präsenzseminaren finden Sie auf den Internetseiten der Zeugma.

Wie komme ich an die im Studium zu dokumentierenden Fälle?

Für die Zulassung zur mündlichen Abschlussprüfung ist es erforderlich, eigene Mediationserfahrungen zu sammeln. Diese müssen in zwei Fällen dokumentiert und eingereicht werden. Wegen Ihrer Anmeldung zum Supervisionsseminar muss die erste Dokumentation zu Beginn des dritten Semesters am 1. April bzw. am 1. Oktober eingereicht werden. Die zweite Dokumentation ist bis zum 14. Juli bzw. 10. Januar abzugeben.

Dabei können die Dokumentationen aus allen denkbaren (Mediations-)Bereichen stammen. Insbesondere ist keine Bindung an das Wahlmodul vorgeschrieben. Das bedeutet, dass sich der Studierende zwar z. B. für das Wahlmodul „Mediation in der Wirtschaft“ entscheiden kann und demnach auch die Präsenzseminare dieses Wahlmoduls besucht, aber zulässigerweise Dokumentationen im Bereich „Mediation im familiären Umfeld“ anfertigt und zur Prüfung einreicht.

Durch eigenverantwortliches Mediieren können Sie am besten prüfen, ob Sie bereits alle erforderlichen Fähigkeiten besitzen, um nach Ihrem Studienabschluss den Sprung in den Beruf zu wagen. Nicht zuletzt können Sie auch feststellen, wie es um Ihre flankierenden Talente steht: Organisation und Akquisition von Fällen. Ein Mediator, der sich in der Praxis bewähren will, wird auch in der Lage sein, Klienten zu finden. Lassen Sie Ihren Spürsinn für Konflikte in Ihrer Umgebung spielen!

Wie finde ich ein Thema für meine Masterarbeit?

Im dritten Semester erstellen Sie Ihre Masterarbeit. Das Thema Ihrer Masterarbeit kann von Ihnen selbst vorgeschlagen werden. Gleiches gilt für den Betreuer und Erstgutachter der Arbeit. Eine Liste mit zugelassenen Betreuern können Sie bei uns einsehen. In diesem Fall sollten Sie sich frühzeitig mit dem Geschäftsführenden Prüfungsausschuss in Verbindung setzen. Dieser prüft, ob das von Ihnen vorgeschlagene Thema und der Gutachter akzeptiert werden können. Bei positivem Votum weist der Prüfungsausschuss Ihnen das vorgeschlagene Thema zu. Sollte Ihr Vorschlag nicht genehmigt werden oder sollten Sie keine eigenen Ideen eingereicht haben, wird Ihnen ein Thema zugewiesen. Sie haben im Anschluss an die Zuweisung des Themas 20 Wochen Zeit für die Bearbeitung. Die Masterarbeit wird von zwei Prüfern gelesen und bewertet.

Welche (formalen) Anforderungen werden an die Masterarbeit gestellt?

Mit der Masterarbeit sollen Sie zeigen, dass Sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein Thema aus dem Gebiet der Mediation selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die gewonnenen Ergebnisse zu bewerten.

Die Arbeit muss bei einem Drittel Korrekturrand, einer Schriftgröße von 12 pt und einem Zeilenabstand von 1½ pt mindestens dreißig und darf höchstens siebzig Seiten umfassen. Ihrer Masterarbeit ist eine Erklärung beizufügen, in der Sie versichern, dass die Arbeit selbstständig verfasst wurde und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt wurden. Die Arbeit ist in zweifacher Ausfertigung und als elektronische Datei einzureichen.

Wann findet die mündliche Abschlussprüfung statt und wie läuft sie ab?

Die mündlichen Prüfungen finden jeweils zwischen März und Juni bzw. zwischen September und Dezember an der FernUniversität in Hagen statt.

Über den Prüfungstermin werden Sie spätestens zwei Wochen vor dem Termin von uns informiert; wir sind jedoch bemüht, Ihnen den Termin nach Möglichkeit schon bis zu vier Wochen vorher bekannt zu geben (Ladung).

Die Prüfungsgruppen – bestehend aus maximal fünf Personen – werden jeweils aus einem Wahlmodul zusammengestellt. Die Prüfungen werden von einem Prüfungsausschuss abgenommen, der aus zwei Prüfern besteht, die vom Geschäftsführenden Prüfungsausschuss bestellt werden.

Insgesamt dauert die mündliche Prüfung je Prüfling etwa 30 Minuten. Sie besteht für jeden Prüfling aus einem Vortrag (maximal 12 Minuten) und einem Prüfungsgespräch (10 bis 15 Minuten). Vortrag und Prüfungsgespräch werden zu gleichen Teilen gewertet.

Konkret läuft die Prüfung so ab:

Jeder Prüfling hält einen Einzelvortrag über eine seiner dokumentierten Mediationen, die der Prüfungsausschuss aus den zwei eingereichten Fällen ausgewählt hat. Der Prüfling soll sich nicht auf einen reinen Tatsachenvortrag beschränken, sondern den Fall und das Verfahren sowie sein Verhalten kritisch reflektieren. Nach dem Vortrag wird der Fall in der Gruppe diskutiert. Das anschließende Prüfungsgespräch ist praxisbezogen und weist Bezüge zum Schriftkursmaterial des jeweiligen Wahlmoduls auf. Auch dieser Prüfungsteil ist als Gruppendiskussion ausgelegt.

Wie kann ich mit meinen Kommilitonen Kontakt aufnehmen?

Wenn Sie sich mit der Weitergabe Ihrer Daten auf den Anmeldebögen zu den Präsenzseminaren ausdrücklich einverstanden erklären, erhalten Sie zu Beginn des jeweiligen Präsenzseminars eine Liste mit den Kontaktdaten Ihrer Kommilitonen. Hiernach haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Mitstudierenden in Verbindung zu setzen, um z. B. Arbeitsgemeinschaften zu gründen und sich untereinander auszutauschen.

Ein interaktives Forum für den Austausch mit Ihren Kommilitonen ist die Lernplattform Moodle, auf der Sie sich mit Ihren universitären Zugangsdaten anmelden können. In der jeweiligen Lernumgebung können Sie sich einen Überblick über die Inhalte und wichtigsten Termine Ihres aktuellen Semesters verschaffen, in Kontakt zu Ihren Kommilitonen treten und mit diesen diskutieren, die Aufgaben zu den Modulabschlussarbeiten und weitere wichtige Hinweisdokumente abrufen oder bei Problemen den richtigen Ansprechpartner finden.

Kann ich zusätzliche Kurse aus dem Curriculum beziehen?

Als eingeschriebener Student des Masterstudiengangs Mediation können Sie einzelne Kurse (Kurshefte, Skripten) z. B. aus anderen Wahlmodulen beziehen. Der Preis pro Kurs beträgt 20 €. Für die Bestellung reicht eine einfache E-Mail an den Lehrstuhl mit vollständiger Anschrift, der Matrikelnummer und der genauen Bezeichnung des Kurses (Titel und Kursnummer).

Werden Mediationsausbildungen anderer Anbieter anerkannt?

Gemäß § 12 der Prüfungsordnung des Masterstudiengangs Mediation können auf Antrag Präsenzveranstaltungen anderer Anbieter anerkannt werden. Eine Anerkennung von Präsenzveranstaltungen kommt nur dann in Betracht, wenn den Studierenden der Nachweis gelingt, dass sie bereits Seminare oder Übungen mit gleichwertigem Umfang und Inhalt besucht haben.

Welche Studienleistungen müssen bei einem Wechsel nach Abschluss des »studiums mediation« in den »master of mediation« noch erbracht werden?

Alle erbrachten Leistungen aus dem »studium mediation« (Abschlussarbeiten der Module 1-3, alle fünf Präsenzseminare, die Dokumentation und die mündliche Abschlussprüfung) werden anerkannt und zur Berechnung der Mastergesamtnote herangezogen, sodass diese Leistungen für den Masterstudiengang nicht noch einmal zu absolvieren sind. Nach der Zulassung in das dritte Semester des Masterstudiengangs müssen Sie Leistungen aus dem zweiten Semester des »masters of mediation« nachholen. Dies sind die Modulabschlussarbeiten aus dem belegten Wahlmodul des Studiums und eine weitere aus einem noch zusätzlich zu belegenden zweiten Wahlmodul. Des weiteren ist das Modul 6 (interaktives Wissenschaftsmodul) nachzuholen. Im dritten Semester ist eine weitere Dokumentation einzureichen und die Masterarbeit anzufertigen. Die bereits gezahlten Gebühren werden ebenfalls angerechnet.

Bitte beachten Sie, dass ein Wechsel in den »master of mediation« nur möglich ist, wenn Sie dessen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Wie geht es nach einem Wechsel von Mediation Kompakt in den Master of Mediation weiter? Welche Leistungen werden angerechnet?

Nach Abschluss von »mediation kompakt« werden Ihnen die zwei Präsenzseminare sowie die Abschlussarbeit in vollem Umfang angerechnet. Da die Abschlussarbeit aus Mediation Kompakt nur mit bestanden bewertet wurde, wird diese Arbeit zwar für das Modul 1 (Mediation und Rechtskultur) angerechnet, sie zählt aber bei der Berechnung der Mastergesamtnote nicht mit. Ausstehende Leistungen aus dem ersten Semester des Masters müssen nachgeholt werden (Abschlussarbeiten in den Modulen 2 und 3).

Sie haben als Absolvent von »mediation kompakt« die Wahl, ob Sie in das erste oder direkt in das zweite Semester des »masters of mediation« einsteigen wollen.

Beginnen Sie im ersten Semester so müssen lediglich zwei Modulabschlussarbeiten aus dem Modul 2 (Mediation und zwischenmenschliches Verhalten) und aus dem Modul 3 (Herausforderungen für Mediatoren) angefertigt werden.

Steigen Sie direkt in das zweite Semester ein, müssen auch hier die Arbeiten aus den Modulen 2 und 3 des ersten Semesters nachgeschrieben werden. Darüber hinaus müssen zwei weitere Modulabschlussarbeiten geschrieben und an zwei Präsenzseminaren teilgenommen werden. Im Master müssen somit bei Einstieg in das zweite Semester insgesamt vier Modulabschlussarbeiten geschrieben werden.

Die Kosten von »mediation kompakt« werden für den »master of mediation« in vollem Umfang angerechnet. Unabhängig davon, ob Sie mit dem ersten oder zweiten Semester beginnen, müssen dann lediglich die Differenzkosten i. H. v. 835 € für das erste Semester nachgezahlt und bei direktem Einstig in das zweite Semester zusätzlich die Gebühren für das zweite Semester i. H. v. 2.915 € gezahlt werden.

Bitte beachten Sie, dass ein Wechsel in den »master of mediation« nur möglich ist, wenn Sie dessen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Ist der Master of Mediation akkreditiert?

Ja, der Masterstudiengang Mediation ist akkreditiert. Er wurde erstmals im Jahr 2003 akkreditiert, im Jahr 2009 reakkreditiert und 2015 für weitere sechs Jahre reakkreditiert. Die Akkreditierung erfolgte durch die AQAS.

Kontakt Mediation | 16.05.2018
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, LST Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2878