FAQ – Die meistgestellten Fragen zum »studium mediation«

Wenn Sie eine Frage zum Studium haben, sehen Sie bitte hier nach, ob wir Sie bereits beantwortet haben.

Wann erhalte ich die Lehrmaterialien?

Der Versand für die Kurse des Grundstudiums beginnt Anfang Oktober (Wintersemester) bzw. Anfang April (Sommersemster). Von da an erhalten Sie etwa im Vier-Wochen-Rhythmus jeweils Blöcke von bis zu sieben Skripten (Kursen) mit durchschnittlich je 70 Seiten.

Was soll ich mit den Lehrmaterialien anfangen?

Die Lehrmaterialien (Kurse) sind durchzuarbeiten. Wir empfehlen die im Curriculum vorgegebene Reihenfolge. Enthält der Kurs Übungen, sollten diese tatsächlich durchgeführt werden – das verstärkt den Lerneffekt. Die Wiederholungs- oder Verständnisfragen („Revision”) dienen der Leistungskontrolle und sollten deshalb ebenfalls sorgfältig beantwortet werden. Die Kurse sind Grundlage für die Aufgaben der Modulabschlussarbeiten.

Was sind Einsendearbeiten?

Die Modulabschlussarbeiten dienen der Selbstkontrolle und sind gem. § 6 der Prüfungsordnung zugleich Prüfungsleistung. Die Durchschnittsnote der bestandenen Modulabschlussarbeiten geht zu 50% in die Gesamtnote ein.

Die drei Modulabschlussarbeiten werden mit den Lehrmaterialien des jeweiligen Moduls (Modul 1: Mediation und Rechtskultur, Modul 2: Mediation und zwischenmenschliches Verhalten und Modul 3: Herausforderungen für Mediatoren) versendet und müssen zu dem auf dem jeweiligen Deckblatt angegebenen Termin (Datum des Poststempels) bearbeitet und an uns zurückgeschickt werden. Die Modulabschlussarbeiten werden unmittelbar im Anschluss an den Abgabetermin korrigiert und den Studierenden in der Regel noch vor Abgabe der nächsten Modulabschlussarbeit benotet zurückgesendet.

Eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist ist nur im Krankheitsfall und unter Vorlage eines ärztlichen Attests möglich.

Die Bearbeitung darf 20 DIN-A4-Seiten bei einem linken, oberen und unteren Seitenrand von 2 cm, einem rechten von 6 cm, einer Schriftgröße von 12pt und anderthalbzeiligem Abstand nicht überschreiten. Darüber hinausgehende Ausführungen werden nicht gewertet.

Wird eine Modulabschlussarbeit nicht bestanden, erhält der Studierende die Möglichkeit zur Wiederholung im nächsten Semester.

Welchen Umfang sollten die Einsendearbeiten haben?

Die Bearbeitung der Modulabschlussarbeiten darf 20 DIN-A4-Seiten bei einem linken, oberen und unteren Seitenrand von 2 cm, einem rechten von 6 cm, einer Schriftgröße von 12pt und anderthalbzeiligem Abstand nicht überschreiten. Darüber hinausgehende Ausführungen werden nicht gewertet.

Was passiert, wenn ich eine Einsendearbeit nicht bestehe?

Wird eine Modulabschlussarbeit nicht bestanden, erhält der Studierende die Möglichkeit zur Wiederholung im nächsten Semester.

Wie verläuft die Präsenzausbildung?

Im Grundstudium sind zwei dreitägige, im Hauptstudium drei dreitägige Präsenzseminare zu absolvieren. Die Seminare finden immer am Wochenende statt (Freitagmorgen bis Sonntagnachmittag; ggf. Anreise und gemeinsames Abendessen Donnerstagabend). Die Teilnahme an allen Präsenzseminaren in voller Länge ist Pflicht.

Die Präsenzseminare führt die FernUniversität in Hagen und die FIRM GmbH (ein An-Institut der FernUniversität in Hagen) in Kooperation mit dem langjährig bewährten Partner, der Zeugma GmbH, durch.

Die Zeugma GmbH ist bemüht, die Präsenzseminare so zu organisieren, dass die Studierenden zu Semesterbeginn zwischen verschiedenen Terminen, Orten und Referenten wählen können. Die Seminarplätze werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben; ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Seminar besteht nicht. Nähere Informationen zu den Präsenzenseminaren finden Sie auf den Internetseiten der Zeugma.

Wann und wo finden die Präsenzseminare statt?

Die Seminare finden an verschiedenen Orten in Deutschland immer am Wochenende statt (Freitagmorgen bis Sonntagnachmittag; ggf. Anreise und gemeinsames Abendessen Donnerstagabend). Die Teilnahme an allen Präsenzseminaren in voller Länge ist Pflicht.

Die Präsenzseminare führt die FernUniversität in Hagen und die FIRM GmbH (ein An-Institut der FernUniversität in Hagen) in Kooperation mit dem langjährig bewährten Partner, der Zeugma GmbH, durch.

Die Zeugma GmbH ist bemüht, die Präsenzseminare so zu organisieren, dass die Studierenden zu Semesterbeginn zwischen verschiedenen Terminen, Orten und Referenten wählen können. Die Seminarplätze werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben; ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Seminar besteht nicht. Nähere Informationen zu den Präsenzenseminaren finden Sie auf den Internetseiten der Zeugma.

Wie komme ich an die im Hauptstudium zu dokumentierenden Fälle?

Für die Zulassung zum letzten Präsenzseminar (Supervisionsseminar) ist es erforderlich, eigene Mediationserfahrungen als Einzel- oder Co-Mediator zu sammeln. Diese müssen in einem Fall dokumentiert und bis zum 10. Mai (Hauptstudium im SS) bzw. 10. November (Hauptstudium im WS) eingereicht werden.

Dabei kann die Dokumentation aus allen denkbaren (Mediations-)Bereichen stammen. Insbesondere ist keine Bindung an das Wahlmodul vorgeschrieben. Das bedeutet, dass sich der Studierende zwar z. B. für das Wahlmodul „Mediation in der Wirtschaft“ entscheiden kann und demnach auch die Präsenzseminare dieses Wahlfachs besucht, aber zulässigerweise eine Dokumentation etwa aus dem Bereich „Mediation im familiären Umfeld“ einreichen kann.

Durch eigenverantwortliches Mediieren können Sie am besten prüfen, ob Sie bereits alle erforderlichen Fähigkeiten besitzen, um nach Ihrem Studienabschluss den Sprung in den Beruf zu wagen. Nicht zuletzt können Sie auch feststellen, wie es um Ihre flankierenden Talente steht: Organisation und Akquisition von Fällen. Ein Mediator, der sich in der Praxis bewähren will, wird auch in der Lage sein, Klienten zu finden. Lassen Sie Ihren Spürsinn für Konflikte in Ihrer Umgebung spielen! Dabei genügen auch Mediationen von alltäglichen Konflikten aus dem beruflichen oder privaten Umfeld. Gerne können Sie sich auch mit einem Kommilitonen/einer Kommilitonin zusammenschließen und eine Co-Mediation durchführen. Hierdurch erhöhen Sie Ihre Chancen, frühzeitig einen Fall zu akquirieren.

Wie läuft die mündliche Prüfung ab?

Die mündlichen Prüfungen finden jeweils zum Ende des Hauptstudiums statt. Die Prüfungsgruppen – bestehend aus maximal 5 Personen – werden jeweils aus einer Wahlmodulgruppe zusammengestellt. Die Prüfungen werden von einem Prüfungsausschuss abgenommen, der aus zwei Prüfern besteht, die vom geschäftsführenden Prüfungsausschuss bestellt worden sind.

Jeder Prüfling hält einen Einzelvortrag über seine dokumentierte Mediation. Im Anschluss an die mündliche Darstellung erfolgt in der Gruppe eine Diskussion des Falles, in die auch theoretische Inhalte des gewählten Wahlmoduls einbezogen werden (Prüfungsgespräch).

Die Note der mündlichen Prüfung bildet sich aus dem Vortrag und dem anschließenden Prüfungsgespräch. Sie geht gem. § 17 der Prüfungsordnung zu 50% in die Abschlussnote ein.

Wie kann ich mit meinen Kommilitonen Kontakt aufnehmen?

Wenn Sie sich mit der Weitergabe Ihrer Daten auf den Anmeldebögen zu den Präsenzseminaren ausdrücklich einverstanden erklären, erhalten Sie zu Beginn des jeweiligen Präsenzseminars eine Liste mit den Kontaktdaten Ihrer Kommilitonen. Hiernach haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Mitstudierenden in Verbindung zu setzen, um z. B. Arbeitsgemeinschaften zu gründen und sich untereinander auszutauschen.

Kann ich zusätzliche Kurse aus dem Curriculum beziehen?

Als eingeschriebener Student des Weiterbildenden Studiums Mediation können Sie einzelne Kurse (Kurshefte, Skripten) z. B. aus anderen Wahlmodulen beziehen. Der Preis pro Kurs beträgt 20 EURO. Für die Bestellung reicht eine einfache E-Mail an den Lehrstuhl mit vollständiger Anschrift, der Matrikelnummer und der genauen Bezeichnung des Kurses (Titel und Kursnummer).

Werden Mediationsausbildungen anderer Anbieter anerkannt?

Gemäß § 5 der Prüfungsordnung können Studien- und Prüfungsleistungen sowie außerhochschulisch erworbene Kenntnisse und Qualifikationen auf Antrag anerkannt werden, wenn hinsichtlich der Prüfungsleistungen, die ersetzt werden sollen, kein wesentlicher Unterschied besteht bzw. wenn die erworbenen Kenntnisse und Qualifikationen den zu ersetzenden Prüfungsleistungen nach Inhalt und Niveau entsprechen. Dies setzt voraus, dass die anzuerkennenden Vorleistungen einen vergleichbaren Inhalt und Umfang aufweisen.

Durch die Anerkennung kann ein Modul oder ein Präsenzseminar nur im Ganzen ersetzt werden. Einzelne Kurse eines Moduls können nicht ersetzt werden.

Dem Antrag auf Anerkennung sind aussagekräftige Nachweise der absolvierten Ausbildung (z. B. Zeugnis, Ausbildungsbescheinigung, Zertifikat etc.) und deren Inhalte beizufügen. Letzteres umfasst auch die Vorlage des Curriculums des an einer anderen Hochschule absolvierten Studiums bzw. der bei einem anderen Anbieter absolvierten Ausbildung, sofern sich dieses nicht aus dem Nachweis selbst ergibt.

Welche Studienleistungen müssen bei einem Wechsel nach Abschluss des »studiums mediation« in den »master of mediation«noch erbracht werden?

Alle erbrachten Leistungen aus dem »studium mediation« (Einsendeaufgaben der Module 1-3, alle 5 Präsenzseminare, die Dokumentation und die mündliche Abschlussprüfung) werden anerkannt und zur Berechnung der Master-Gesamtnote herangezogen, sodass diese Leistungen für den Masterstudiengang nicht noch einmal zu absolvieren sind. Nach der Zulassung in das dritte Semester des Masterstudiengangs müssen Sie Leistungen aus dem 2. Semester des »master of mediation« nachholen. Dies sind im Einzelnen die Modulabschlussarbeiten aus dem belegten Wahlmodul des Studiums und eine weitere aus einem noch zusätzlich zu belegenden zweiten Wahlmodul. Darüber hinaus ist die Teilnahme am Modul 6 (Interaktives Wissenschaftsmodul) verpflichtend. Im dritten Semester ist eine weitere Falldokumentation einzureichen sowie die Masterarbeit anzufertigen.

Wie geht es nach einem Wechsel von Mediation Kompakt in das Studium Mediation weiter? Welche Leistungen werden angerechnet?

Nach Abschluss von Mediation Kompakt werden Ihnen die zwei Präsenzseminare sowie die Abschlussarbeit in vollem Umfang angerechnet. Da die Abschlussarbeit aus Mediation Kompakt nur mit bestanden bewertet wurde, wird diese Arbeit zwar für das Modul 1 (Mediation und Rechtskultur) angerechnet, sie zählt aber bei der Berechnung der Gesamtnote im Studium nicht mit. Ausstehende Leistungen aus dem ersten Semester des Studiums Mediation müssen nachgeholt werden.

Sie haben als Absolvent von Mediation Kompakt die Wahl, ob Sie in das erste oder direkt in das zweite Semester des Studiums einsteigen wollen.

Beginnen Sie im ersten Semester so müssen lediglich zwei Modulabschlussarbeiten aus dem Modul 2 (Mediation und zwischenmenschliches Verhalten) und aus dem Modul 3 (Herausforderungen für Mediatoren) angefertigt werden.

Steigen Sie direkt in das zweite Semester ein müssen auch hier die Arbeiten aus den Modulen 2 und 3 des ersten Semesters nachgeholt werden. Im zweiten Semester werden aber keine weiteren Einsendearbeiten geschrieben. Es muss an drei Präsenzseminaren teilgenommen und es muss eine Falldokumentation angefertigt werden. Abschließend findet die mündliche Abschlussprüfung statt.

Die Kosten von Mediation Kompakt werden für das Studium Mediation in vollem Umfang angerechnet. Unabhängig davon, ob Sie mit dem ersten oder zweiten Semester beginnen, müssen die Differenzkosten zum ersten Semester nachgezahlt und bei direktem Einstig in das zweite Semester zusätzlich die Gebühren für das zweite Semester gezahlt werden.

Kontakt Mediation | 16.05.2018
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, LST Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2878