Dr. iur. Christian Nierhauve

Lebenslauf

Christian Nierhauve studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und an der Université François Rabelais de Tours. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie von Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen. Seinen juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte er im Bezirk des Kammergerichts Berlin und arbeitete anschließend in einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Berliner Anwaltskanzlei. Gegenwärt ist er als Fachreferent für Wirtschaftsrecht bei der Hagen Law School (iuria GmbH) und als Rechtsanwalt tätig. Überdies ist er Lehrbeauftragter der FernUniversität in Hagen im Rahmen der Graduate School des European Distance Education in Law Network. Herr Nierhauve gehört zum ständigen Autorenteam des juris PraxisReport Bank- und Kapitalmarktrecht.

Monographien

  • Rechtsklugheit – Beitrag zu einer Rhetorischen Rechtstheorie –, Frankfurt am Main 2016 (ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der FernUniversität in Hagen). Rezensiert in: Küsters, RphZ 4/2017, S. 424 – 430.

Beiträge

  • Gefahr i.S.d. § 46 Abs. 1 Satz 1 KWG, in: jurisPR-BKR 06/2018 Anm. 2.
  • Kinderlärm und die Grenzen der Toleranz, in: ZMR 2018 Heft 4, 298 - 300.
  • Der PSPP-Vorlagebeschluss des BVerfG vom 18.07.2017 - Karlsruher Verfassungshüter gegen Frankfurter Währungshüter, in: jurisPR-BKR 10/2017 Anm. 1.
  • Das OMT-Urteil des BVerfG vom 21.06.2016 und die Justiziabilität ökonomischer Krisendynamiken, in: jurisPR-BKR 02/2017 Anm. 1.
  • Das Prüfungsmaß für „Ernstliche Zweifel“ nach §§ 37 u Abs. 2 WpHG, 50 Abs. 3 Nr. 2 WpÜG, in: jurisPR-BKR 11/2016 Anm. 4.
  • Anspruch auf Umtausch von Euro-Banknoten aufgrund von Gutgläubigkeit trotz vorsätzlicher Beschädigung in Personenidentität nach Art. 3 Abs. 3 lit. a EZB/2013/10, in: jurisPR-BKR 7/2016 Anm. 1.
  • Rechtsklugheit, Topik und Rhetorik – Fähigkeit und Fertigkeit von Juristinnen und Juristen, in: ZDRW Heft 02/2016, S. 102 – 115.
  • Zur Rechtsklugheit – Eine heuristische Begriffsannäherung, in: Bäcker/Ziemann (Hrsg.), Junge Rechtsphilosophie, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie – Beiheft 135, Stuttgart 2012, S. 127-141.
  • Das Enthymem – Zur fragmentarischen Ordnung der Jurisprudenz, in: Rechtstheorie 42 (2011), S. 243 – 248.
  • Überlegungen zur Regelung der Mediatorentätigkeit und Art. 12 Abs. 1 GG, in: von Schlieffen (Hrsg.): Professionalisierung und Mediation, München 2010, S. 151-168.
  • Juristische Mediation oder mediative Jurisprudenz?, in: Schramm, u.a. (Hrsg.), Konflikte im Recht – Recht der Konflikte, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie – Beiheft 125, Stuttgart 2010, S. 261-271.
  • § 48 Standards der Mediation – Best Practice, in: Haft/Schlieffen (Hrsg.), Handbuch Mediation, 2. Auflage, München 2009, 1173-1186.

Rezensionen:

  • Ulrich Kinzler: Rechtliche Argumentationsfiguren in der Nikomachischen Ethik, in: JZ 19/2017, S. 939 – 940.
  • Julian Krüper/Arne Pilniok (Hrsg.): Staatsorganisationsrecht lehren, in: DVBl 2017, 1555.

Weitere Informationen

Downloads

Jens Fischer | 14.12.2018