Dr. Catherine von Deylen

Dr. Catherine von Deylen, Jahrgang 1980,
studierte von 2000 bis 2005 Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg.
Sie promovierte an der FernUni zum Thema „Die deliktische Haftung juristischer Personen nach deutschem, französischem und englischem Recht – Eine rechtsvergleichende Analyse“ im Lehrgebiet Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung bei Professor Dr. Karl August Prinz von Sachsen Gessaphe.
Während der Promotionsphase (2006 - 2009) arbeitete als akademische Tutorin an der Universität Hamburg, später dann als Rechtsreferendarin (2007 - 2009).


Welche Fachrichtung haben Sie studiert? Was hat Sie veranlasst zu promovieren? Aus welchen Gründen haben Sie sich für eine Promotion an der FernUni in Hagen entschieden?

Ich habe an der Universität Hamburg von 2000 bis 2005 Rechtswissenschaften, mit dem Schwerpunkt Internationales Privat- und
Wirtschaftsrecht, studiert. An der Promotion hat mich die wissenschaftliche und persönliche Herausforderung gereizt. Ich wollte ein bestimmtes Thema genau unter die Lupe nehmen und hatte großen Spaß an der wissenschaftlichen Arbeit. Für die FernUniversität in Hagen habe ich mich wegen des Lehrgebiets und der Betreuungssituation entschieden.

Mussten Sie in der Phase der Promotion beruflich kürzer treten? Inwieweit profitieren Sie beruflich von Ihrem Doktortitel?

Beruflich musste ich nicht kürzer treten, da ich mich bewusst dafür entschieden hatte, die Promotion zwischen die beiden Juristischen Staatsexamina zu legen. Nebenbei konnte ich gut in Teilzeit arbeiten. Und mit dem Rechtsreferendariat habe ich angefangen, nachdem ich den größten Schreibanteil hinter mir hatte. In vielen juristischen Berufen ist eine Promotion von Vorteil, teils sogar Einstellungsvoraussetzung - von daher profitiere ich beruflich vom Doktortitel.

Gab es Unsicherheiten bei der Berufswahl oder eine Phase der Orientierungslosigkeit? Wie stark hat Sie die Dissertation zeitlich und mental beansprucht?

Unsicherheiten gab es nie. Die Dissertation habe ich teils in Vollzeit, teils neben einer Teilzeitbeschäftigung geschrieben, mental hat sie mich über die ganze Zeit sehr beschäftigt.

Welchen Rat würden Sie zukünftigen Absolventinnen und Promovendinnen mit auf dem Weg geben? Würden Sie mit den Erfahrungen von heute noch einmal eine Promotion beginnen?

Zu einer Promotion rate ich nur denjenigen, die dies wirklich wollen und sich der zeitlichen, beruflichen und finanziellen Einschränkungen genau bewusst sind. Von einer Promotion aus Verlegenheit oder mangels beruflicher Perspektive rate ich ab. Ich selbst würde auf jeden Fall nochmals eine Promotion beginnen! Allen Interessierten wünsche ich viel Erfolg!!

05.04.2018
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