In heutigen Computeranwendungen werden dreidimensionale Szenen meist nur auf kleinen planaren Monitoren dargestellt. Der Betrachter erhält damit keine wirklichkeitsnahen räumlichen Eindrücke, weil er nur einen sehr schmalen Ausschnitt einer Szenerie sehen kann. Das hier vorgestellte Projekt hatte zum Ziel, mit Standardkomponenten wie PCs und Daten-Projektoren ein preisgünstiges Panoramadisplay zu realisieren.
Das Display benutzt bis zu sechs vernetzte Computer und daran angeschlossene Projektoren, um ein Sichtfeld von bis zu 270 Grad darzustellen. Die ersten Arbeiten begannen 2002 mit Fördermitteln des damaligen Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen für das Projekt „Virtuelles Shuttle“.
Im Sommer des Jahres 2009 wurde das Projekt mit der Diplomarbeit des Informatikstudenten Peter Eisenlohr weitergebracht. Mit dem an der FernUniversität entwickelten Panoramdisplay ist es nun möglich, in GoogleEarth-generierte Szenerien einzutauchen. Dies wird im folgenden Beitrag vorgestellt. Darüber hinaus kann die Kombination aus GoogleEarth und Panoramadisplay auch für realitätsnahe Flugsimulationen in Verbindung mit einem Flugsimulator eingesetzt werden.
Implementierung einer Steuerung für Google-Earth mit dem Wii-Balance-Board
Im Herbst 2010 wurde in einer Bachelor-Arbeit von Marc Schauerte eine Schnittstelle zum Wii-Balance-Board implementiert. Mit diesem Board ist nun durch Gewichtsverlagerungen eine interaktive Steuerung möglich. So kann ein Benutzer über die virtuelle Welt von Google-Earth surfen.
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Mittendrin statt nur davor: Neue Qualität des Sehens durch FernUni-Entwicklung
„Große LCD- und Plasmabildschirme sind heute,rmorgen werden wir vielleicht in Echtzeit Filme, TV, Spiele, Videokonferenzen, grafische, wissenschaftliche und medizinische Anwendungen auf Panoramadisplays sehen, die unserem natürlichen Sehen viel mehr entsprechen“, wagt Prof. Dr. Wolfram Schiffmann einen Blick in die nicht all’ zu ferne Zukunft ...lesen Sie mehr zum Panoramadisplay (FernUni Aktuelles)
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