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Abteilung Japanisches Recht

Illustration Japan

Die Abteilung Japanisches Recht wurde im Jahre 2016 in das Institut für Internationale Rechtsbeziehungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität Hagen integriert. Die Arbeit der Abteilung wurde zuvor im Institut für Japanisches recht organisiert, welches im Jahre 2000 aus dem bereits 1990 an der FernUniversität eingerichteten Studien- und Forschungsschwerpunkt zum japanischen Recht (am Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. h.c. Eisenhardt) hervorgegangen war. Direktor der Abteilung ist Prof. Dr. Hans-Peter Marutschke.

Das Institut pflegt Kontakte zu den juristischen Fakultäten und Law Schools aller wichtigen staatlichen und privaten Universitäten in Japan und Korea. Dieses Netzwerk ist ermöglicht worden durch die Einbindung zahlreicher bekannter japanischer und koreanischer Professoren im Studium zum japanischen und koreanischen Recht und in diverse Forschungsprojekten. Formale Kooperationen werden derzeit vorbereitet mit den Universitäten Doshisha, Waseda und Ritsumeikan mit dem Ziel, Kurzstudienaufenthalte für Teilnehmer des Fernstudienkurses an diesen Universitäten zu ermöglichen und Studenten dieser Universitäten eine Plattform zum rechtsvergleichenden Studium des deutschen Rechts und für die Vorbereitung von Kurzstudienaufenthalten in Deutschland anzubieten.

Die Aufgaben der Abteilung sind breit gefächert. Ein besonders wichtiger Bereich ist die Fortentwicklung und Erweiterung von Studienmöglichkeiten zum japanischen Recht. An erster Stelle ist hier das Studium „Grundlagen des Japanischen rechts“ zu nennen, welches als wissenschaftliche Weiterbildung nach § 62 HG NRW organisiert ist. Am diesem weiterbildenden Studium kann teilnehmen, wer ein Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen oder die erforderliche Eignung im Beruf erworben hat. Des Weiteren wurde in das grundständige Studium zum Master of Laws (LL.M.) an der FernUniversität Hagen ein Wahlmodul „Einführung in das Japanische Recht integriert.

Neben der Lehre gibt es im Institut für Japanisches Recht einen eigenen Forschungsschwerpunkt, der inzwischen in Deutschland wie in Japan Beachtung gefunden hat. Weiterhin wird Am Institut für Japanisches Recht derzeit eine im Wesentlichen aus Originalliteratur bestehende Fachbibliothek zum japanischen Recht systematisch aufgebaut. Das library support programm der Japan Foundation war dabei in den ersten Jahren sehr hilfreich. Ein weiterer entscheidender Schritt konnte durch eine Büchersammelaktion 2002/2003 gemacht werden, bei der im Wesentlichen ehemalige DAAD- und Humboldt-Stipendiaten dem Institut Bücher geschenkt haben. Eine weitere wichtige Förderung hat das Projekt durch den Daiichi-Hoki- Verlag in Tokyo erhalten, der die von ihm auf CD-ROM herausgegebene umfassende Urteilssammlung zum japanischen Recht (einschließlich jährlicher Aktualisierung und Bereitstellung ergänzender Software) sowie ein Rechercheprogramm für juristische Literatur und Rechtsprechung und eine vollständige Ausgabe der japanischen Gesetzestexte gestiftet hat. Außerdem hat der Verlag "Hanrei times" die vollständige Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift der Jahrgänge 1950 - 1999 auf DVD gestiftet.


11.12.2017
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