Ziele und Grundlagen

Qualitätsstandards unserer Arbeit

Foto: Thinkstock, Ivelin Radkov

Die Pressestelle der FernUniversität hat sich entschieden, Grundsätze für ihre Arbeit zu formulieren, die in Zukunft eine Redaktionsleitlinie darstellen. Sie gelten für alle journalistischen und publizistischen Angebote, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht werden.

Weitere Einrichtungen / Bereiche der Hochschule, die redaktionell arbeiten und veröffentlichen, können sich an diesen Redaktionsleitlinien bei Bedarf orientieren.

Das Vier-Augen-Prinzip

Redaktionelle Verfahrensweisen garantieren die Beachtung der wichtigsten journalistischen Handwerksregeln. So gilt für alle das Vier-Augen-Prinzip. Es besagt im Grundsatz, dass wichtige Entscheidungen nicht von einer einzelnen Person getroffen werden oder kritische Tätigkeiten nicht von einer einzelnen Person durchgeführt werden sollen oder dürfen.

Ziel ist es, das Risiko von Fehlern zu reduzieren. Für die Arbeit der Pressestelle heißt das: Jeder redaktionelle Beitrag (Text, Video, Audio) muss vor dem Veröffentlichen von mindestens einer zweiten Person des Redaktionsteams gegengelesen werden. Gegenlesen umfasst mehr als das bloße Korrigieren orthografischer Fehler: Unklare oder missverständliche Formulierungen, komplizierte leserunfreundliche Texteinstiege, Bild-Text-Scheren, fehlende Strukturelemente wie Zwischenzeilen und andere handwerkliche Mängel sollen konkret benannt und möglichst mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen versehen werden.

Im Zweifel geht Korrektheit vor Schnelligkeit.

Offener Diskurs

Zur Qualitätssicherung gehört das Beschäftigen mit der veröffentlichten Arbeit: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diskutieren regelmäßig über die von ihnen verantwortete Arbeit. Dieser Diskurs stellt sicher, dass Fehler und Schwächen erkannt und Wege zu ihrer künftigen Vermeidung gefunden werden. Notwendig ist eine offene Diskussionskultur, die geäußerte Kritik stets sachbezogen und nicht persönlich begreift.

Genauso wichtig ist der Diskurs mit den externen und internen Anspruchsgruppen: Deren Anregungen und Kritik nimmt das Team der Pressestelle ernst, beantwortet so weit möglich die aufkommenden Fragen und versucht, Verbesserungsvorschläge in die redaktionelle Arbeit einzuspeisen.

Transparenz

Falls Beiträge orthografische oder inhaltliche Fehler enthalten, die erst nach dem Veröffentlichen bemerkt werden, gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie folgt vor: Sie korrigieren umgehend jeden Fehler auf der Webseite und stellen, falls es sich um einen inhaltlichen Fehler handelte, eine kurze Anmerkung unter den Text.

Eine solche Anmerkung könnte beispielsweise lauten:


Anm. der Redaktion: „In einer früheren Fassung dieses Beitrags stand, Prof. Max Mustermann sei Inhaber des Lehrgebiets XY. Richtig ist: Lehrgebiet AB. Wir haben den Fehler korrigiert.“

Mobile first

Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer, die Webangebote mit mobilen Endgeräten aufruft, wächst weiter an. Prognosen gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2019 die Mehrheit der Deutschen ausschließlich per Smartphone im Netz unterwegs ist. Das hat Auswirkungen auf die publizistische Arbeit der FernUni-Pressestelle.

Die Webseiten der FernUniversität sind nach dem Relaunch technisch responsiv, das heißt optimiert für die Nutzung mit Tablets und Smartphones. Aber nur, wenn alle redaktionellen Inhalte auch auf kleine Bildschirme abgestimmt sind, haben die Leserinnen und Leser ein gutes Nutzungserlebnis („User experience“, kurz: UX).

Aus diesem Grund kontrollieren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Beiträge vor oder unmittelbar nach dem Veröffentlichen auf verschiedenen Bildschirmgrößen.

Fragen, die dabei zu beantworten sind:

  • Wie sieht mein Beitrag auf einem Smartphone-Bildschirm aus?
  • Brechen die Texte und Absätze sinnvoll um?
  • Ist mein Textaufbau und die Struktur sinnvoll auf kleinen Displays?
  • Sind die wichtigsten Informationen schnell erfassbar?

Kontrolle von Texten auf kleinen Bildschirmen:

mehr Infos

Einfachste Methode:

  • nach dem Beenden des Dokuments auf dem Imperia-Schreibtisch die Vorschau aufrufen und das Browser-Fenster horizontal kleiner ziehen.

Pro-Tipp:

  • ein Tool wie zum Beispiel die Browser-Erweiterung „Mobile/Responsive Web Design Tester“ (Chrome) nutzen. Per Knopfdruck lassen sich damit unterschiedliche Displaygrößen simulieren: