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Seminar zum Fall Gurlitt

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Im Wintersemester 2014/15 veranstaltet Prof. Dr. Bergmann ein Seminar zum Fall „Gurlitt“. Im Frühjahr 2012 durchsuchte die StA Augsburg im Rahmen steuerstrafrechtlicher Ermittlungen die Wohnung des nun verstorbenen Cornelius Gurlitt, wobei sie auf eine Kunstsammlung von 1.280 Kunstwerken stieß. Bei den Bildern handelt es sich um den Nachlass seines Vaters Hildebrandt Gurlitt, welcher im Auftrag des NS-Regimes Bilder, die als sog. entartete Kunst beschlagnahmt wurden, veräußerte. Der Fall Gurlitt, insbesondere wie die Sachverhalte von NS-Raubkunst und „entarteter Kunst“ im Allgemeinen zu handhaben sind, werfen für Juristen vielfältige, teils noch ungelöste Fragen auf, denen im Seminar nachgegangen werden soll. Hannes Hartung, der (ehemalige) Rechtsanwalt des Cornelius Gurlitt und einer der wichtigsten Spezialisten auf diesem Gebiet, hat seine Teilnahme an unserem Seminar in Aussicht gestellt.
Setzen Sie sich bei Interesse ab dem 27. August mit Herrn Berardi am Lehrstuhl von Prof. Dr. Bergmann in Verbindung.

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