Rechtswissenschaftliche Fakultät

Habilitationsverfahren


Um an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät habilitieren zu können, müssen Sie zunächst die entsprechenden Voraussetzungen nach § 2 der hiesigen Habilitationsordnung erfüllen. Diese wären:

  • Der Erwerb eines deutschen oder gleichwertigen ausländischen juristischen Doktorgrades aufgrund einer mindestens magna cum laude erfolgten Promotion;
  • in der Regel das Bestehen der zweiten juristischen Staatsprüfung;
  • mindestens zweijährige wissenschaftliche Tätigkeit.


Erfüllen Sie die Voraussetzungen, sollten Sie sich mit einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin der Fakultät in Verbindung setzen, ob diese/r bereit ist, das Verfahren zu begleiten. Sodann müssten Sie einen Antrag - mit Empfehlung eines habilitierten Mitgliedes der Fakultät - an den erweiterten Fakultätsrat stellen, mit dem Sie um die Feststellung des förmlichen Beginns des Habilitationsverfahrens bitten.

In der Folge arbeiten Sie an Ihrer Habilitationsschrift. Wenn diese fertiggestellt ist, können Sie nach Maßgabe des § 3 der HabilO einen Antrag auf Zulassung zum weiteren Verfahren stellen. Dieses Verfahren umfasst eine Auslage und eine Befassung des erweiterten Fakultätsrates mit dem Antrag. Werden Sie zugelassen, werden Sie vom Dekan aufgefordert, Themen für einen Probevortrag vorzuschlagen, die nicht dem Themenbereich der Habilitationsschrift entstammen dürfen.

Wird die Habilitationsschrift angenommen, entscheidet der erweiterte Fakultätsrat über das Thema des Probevortrags und legt einen Termin fest. Im Anschluss an den Probevortrag und an ein Kolloquium entscheidet der erweitere Fakultätsrat über die Annahme der mündlichen Habilitationsleistung. Dies ist gleichbedeutend mit der Erteilung der venia legendi.

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