Rechtswissenschaftliche Fakultät

Bachelor of Laws

Studiengangsprofil

Illustration

Alle Vorteile des Bachelor of Laws auf einen Blick:

  • Generalisierbare, anschlussfähige Kenntnisse durch ein intensives Grundlagenstudium (Juristisches, aber auch wirtschaftswissenschaftliches Handwerkszeug)
  • Gründliche, anspruchsvolle Vermittlung der klassischen Kerngebiete
  • Konstruktive Jurisprudenz: Neu konzipierte Fächer wie z.B. Vertragsgestaltung, Verhandeln, Argumentieren, Konfliktlösung, Mediation
  • Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen
  • Durchgehende Vermittlung des deutschen Rechts mit Bezügen zum Europarecht, Vorstellung ausländischer Rechtsordnungen
  • Einübung moderner Informationstechniken: Einsatz multimedialer Kurse in netzgestützter Umgebung
  • Darstellung der Studienleistung nach Leistungspunktsystem und in ECTS: Förderung der Mobilität der Studierenden und Ermöglichen von mehr Transparenz

Der Bachelor of Laws orientiert sich an der Praxis

Es beginnt mit einem intensiven Grundlagenstudium zur sicheren Beherrschung des juristischen aber auch des wirtschaftswissenschaftlichen Handwerkszeugs. Anschließend erfolgt - wie im herkömmlichen Jurastudium - eine gründliche und anspruchsvolle Vermittlung der Kerngebiete des Rechts.
Daneben werden aber auch vollkommen neu konzipierte Fächer gelehrt, wie beispielsweise Vertragsgestaltung, Verhandeln, Konfliktbeilegung und Mediation. Diese so praxisrelevante konstruktive Jurisprudenz wird in der traditionellen Ausbildung weitestgehend außer Acht gelassen, obwohl die damit verbundenen Fähigkeiten von Unternehmen seit langem gefordert werden.

Konzeption des Studienganges

Der Bachelor of Laws wird modularisiert angeboten. Er besteht aus 21 Modulen und erstreckt sich über eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Die Module sind thematisch und zeitlich abgerundet sowie in sich abgeschlossen. Die Module sind jeweils so zugeschnitten, dass sie innerhalb eines Semesters erfolgreich absolviert werden können.
Das Studium gliedert sich in einen Pflichtbereich (insg. 16 Module), einen Wahlbereich (insg. drei Module) und eine Abschlussprüfung (insg. zwei Module). Im Wahlbereich können Sie Ihrem Studium selbst einen Schwerpunkt geben, um den Anforderungen der differenzierten Wirtschaftswelt gerecht zu werden.


Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung für den Studiengang Bachelor of Laws ist eine für Nordrhein-Westfalen gültige

  • allgemeine Hochschulreife/ Abitur (Das Zeugnis über ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mind. sechs Semestern wird ersatzweise als allgemeine Hochschulreife anerkannt; dies gilt aber nicht für Abschlüsse von Fachhochschulen der öffentlichen Verwaltungen und künstlerischen Hochschulen)
  • fachgebundene Hochschulreife für das Fach Rechtswissenschaft
  • vergleichbare ausländische Bildungsnachweise

Studieninteressent(en)/innen, welche die für ihren Studiengang erforderliche Hochschulzugangsberechtigung nicht besitzen, können unter bestimmten Voraussetzungen als beruflich Qualifizierte zum Studium zugelassen werden.

Bei Fragen bezüglich der Zugangsvoraussetzungen hilft Ihnen das Service-Center der FernUniversität gerne weiter.

Curriculum / Modulbeschreibungen

Das vorliegende Curriculum für den Studiengang Bachelor of Laws basiert auf der Planung für einen Vollzeitstudierenden, der den Abschluss in der Regelstudienzeit von sieben Fachsemestern abschließen möchte. Für diese Studierenden wird empfohlen, die Module in der Reihenfolge des Curriculums zu belegen; verpflichtend ist dieses nicht.

Teilzeitstudierende sollten zunächst bis zu zwei Module im Semester belegen, im ersten Semester empfehlen wir die Module Propädeutikum und Einführung in die Wirtschaftswissenschaften.

Studien-
jahr

1. Semester

2. Semester
1. 55100 Propädeutikum
31001
Einführung in die Wirtschafts­wissenschaft [WiWi]
55101
Bürgerliches Recht I
31011 Externes Rechnungswesen [WiWi]
55103 Bürgerliches Recht II
55104 Staats- und Verfassungs­recht
2. 3. Semester 4.Semester
55105 Arbeitsvertragsrecht
31021
Investition und Finanzierung [WiWi]
55108
Bürgerliches Recht III
55111 Allgemeines Verwaltungsrecht
55107
Strafrecht
55113 Bürgerliches Recht IV – Verwirklichung von Forderungen
3. 5. Semester 6. Semester
55109 Unternehmensrecht I
31031 Internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung [WiWi]
55110
Internationales Privat- und Verfahrensrecht
55112 Rhetorik, Verhandeln und Vertrags­gestaltung
Wahlmodul 1
Wahlmodul 2
3 1/2. 7. Semester
Wahlmodul 3
Abschlussseminar [pdf]
Bachelorarbeit [pdf]

Studienablauf

Der Studiengang Bachelor of Laws wird modularisiert angeboten. Er besteht insgesamt aus 21 Modulen, die thematisch und zeitlich abgerundet sowie in sich abgeschlossen sind. Sollten Sie das Studium bis zum Sommersemester 2007 aufgenommen haben, besteht Ihr Curriculum noch aus 18 Modulen; Sie können sich jedoch jederzeit in das neue Curriculum ummelden.

Dieses curriculare Organisationsprinzip ermöglicht es, das Studium überschaubar und verbindlich zu gestalten und dabei auch notwendige Freiräume zur individuellen Gestaltung des Studiums zu eröffnen. So sind Sie an die Vorgaben des Curriculums nicht zwingend gebunden. Alle Module des Studienganges werden im Winter- und Sommersemester angeboten und sind jeweils so zugeschnitten, dass sie auch innerhalb eines Semesters erfolgreich abgeschlossen werden können. Schaffen Sie es dennoch nicht - aus welchen Gründen auch immer - ein Modul in einem Semester komplett zu bearbeiten, können Sie das Modul in der Folge als Wiederholer belegen. Sie erhalten dann das Studienmaterial nicht noch einmal zugesendet, nur die Einsendeaufgaben erhalten Sie weiterhin. So müssen Sie Bezugsgebühren nicht erneut bezahlen.

Das Studium, das insgesamt im Vollzeitstudium einschließlich der Bachelor-Prüfung dreieinhalb Studienjahre dauert und sich im Teilzeitstudium entsprechend verlängert, setzt sich zusammen aus einem obligatorischen Teil (16 Module) und einem fakultativen Teil (3 Module) sowie der Bachelorprüfung. Im Rahmen des fakultativen Teils können die Studierenden aus einem Katalog von zahlreichen rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Modulen wählen. Dabei muss es sich um eine Kombination aus rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Modulen handeln. Mit der Anmeldung zu einer Klausur für ein Wahlmodul entscheiden Sie sich verbindlich für dieses. Ein Wechsel ist nachträglich nicht mehr möglich.

Präsenzphasen

Im Rahmen Ihres Studiums zum Bachelor of Laws müssen Sie an fünf Präsenzveranstaltungen teilnehmen. Hierzu zählen drei Pflicht-Arbeitsgemeinschaften in Ihrem Regional- oder Studienzentrum und zwei Veranstaltungen, die in Hagen stattfinden. Nutzen Sie diese Präsenzen, um mit Kommilitoninnen und Kommilitonen ins Gespräch zu kommen, zum Gründen von Lerngemeinschaften und nicht zuletzt um auch Ihre Universität, die Professoren und die Mitarbeiter kennenzulernen. Im Einzelnen sind folgende Präsenzveranstaltungen obligatorisch:

  • Pflicht-Arbeitsgemeinschaften in den Regional- und Studienzentren
    Neben einer Vielzahl an fakultativen Mentoriaten, die Sie in den Regional- und Studienzentren bei fachwissenschaftlichen Fragen unterstützen, müssen Sie in den Modulen 55101 (BGB I), 55104 (Staats- und Verfassungsrecht) und 55107 (Strafrecht) an mentoriell betreuten Arbeitsgemeinschaften in Ihrem Regional- oder Studienzentrum teilnehmen, um zu den Modulabschlussprüfungen in diesen drei Modulen zugelassen zu werden. Hinsichtlich des Umfangs der Präsenzzeit müssen Sie jeweils mindestens 12 von 24 Stunden der Arbeitsgemeinschaften in den Regional- und Studienzentren besucht haben.
  • Workshop zum Modul Rhetorik, Verhandeln und Vertragsgestaltung (55112)
    Im Rahmen des Workshops zum Modul 55112 sollen die Studierenden Ihre rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten erkennen und verbessern. In Rollenspielen, Gruppenaufgaben und Einzelübungen nehmen die Studierenden aktiv am Seminargeschehen teil. Unter anderem trainieren die Studierenden ihre Fähigkeiten durch die Teilnahme an einer Aufzeichnung einer Redesituation mit anschließender Videoanalyse. Die Teilnahme an dem Workshop ist Voraussetzung für die Klausurzulassung im Modul. Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar sind die Bearbeitung des kompletten Kurses und die Bearbeitung von mind. zwei Einsendeaufgaben. Weitere Informationen erhalten Sie beim Lehrstuhl Prof. Dr. Gräfin von Schlieffen.
  • Abschlussseminar
    Zum Ende Ihres Studiums müssen Sie im Rahmen Ihrer Bachelorprüfung noch an einem Abschlussseminar teilnehmen. Weitere Informationen zu diesem Seminar erhalten Sie unten.

Klausuren

Zu jedem Modul ist in der Regel eine zweistündige Modulabschlussklausur anzufertigen. Die Klausuren werden zwei Mal jährlich - im März und im September - an verschiedenen Klausurorten in der Bundesrepublik Deutschland geschrieben. Eine Klausurteilnahme im Ausland ist ebenfalls möglich. Die Zulassung zur Modulabschlussklausur kann von Leistungsnachweisen in dem von den Prüfenden gewählten Medium abhängig gemacht werden. Meist ist dies ein bestimmtes Quorum an Einsendeaufgaben, im Modul 55112 ist jedoch die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung notwendige Klausurzulassungsvoraussetzung. Sollte der Prüfling eine Modulabschlussklausur zu einem rechtswissenschaftlichen Pflicht- oder Wahlmodul nicht bestehen, so kann er diese zweimal wiederholen. Das Nichtbestehen der Modulabschlussklausur zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Pflichtmodul und zweier Wiederholungsklausuren kann unter bestimmten Umständen durch andere Leistungen kompensiert werden. Eine nicht bestandene Klausur zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Wahlmodul kann zweimal wiederholt werden.

Bachelorprüfung

Die Bachelorprüfung setzt sich zusammen aus dem Seminar und einer Bachelorarbeit. Im Rahmen des Seminars ist zunächst eine schriftliche Seminararbeit anzufertigen, über die auf einem Präsenzseminar zu referieren und zu diskutieren ist. Die Seminararbeit muss allerdings vor dem Seminar eingereicht werden. Ist die Seminararbeit mangelhaft, kann eine Teilnahme an dem Seminar selbst nicht mehr erfolgen. Im Anschluss an das Seminar wird das Thema der Bachelorarbeit vergeben, wobei das beurteilte Seminar die Grundlage für die Bachelorarbeit darstellt. Die Bachelorarbeit ist in der Folge anzufertigen, wobei - je nach Studienstatus - acht bis zwölf Wochen Zeit angesetzt sind. Eine nicht bestandene Seminararbeit kann zweimal wiederholt werden. Die nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden.

Anrechnung von Leistungen

Anrechnungen sind im Studiengang Bachelor of Laws grundsätzlich möglich. Welche für Sie konkret in Betracht kommen, können Sie der Prüfungsverfahrensordnung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät entnehmen.

Für eine konkrete Auskunft über mögliche Anrechnungen senden Sie bitte einen Antrag auf Anrechnung sowie Ihre Leistungsnachweise in beglaubigter Kopie an das Prüfungsamt unter folgender Adresse:

FernUniversität in Hagen
Prüfungsamt der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
Universitätsstraße 21 / Gebäude AVZ
58084 Hagen

Für weitere Fragen hinsichtlich der Anrechnung wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Betreuung

Die Betreuung der Studierenden im Studiengang Bachelor of Laws fußt im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Individuelle Betreuung
  • Systematische Betreuung
  • Präsenzveranstaltungen

Individuelle Betreuung

Jedem Studierenden an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät bieten wir eine individuelle Betreuung an. Zuvorderst leistet diese individuelle Betreuung die fachspezifische Studienberatung. Dort erhalten Sie Hilfestellungen und Beratung zu den Themen Studienorganisation, Zusammenstellung des eigenen Curriculums etc. Ihr erster Anlaufpunkt bei allgemeinen Fragen rund um das Studium sollte also die Studienberatung sein.

Viele inhaltliche und fachliche Fragen beantworten sich bereits bei einem Blick auf die Internetseiten der einzelnen Lehrstühle. Schauen Sie doch auch auf diesen Seiten einmal vorbei. Zudem sind für inhaltliche Fragen zu den einzelnen Modulen die sogenannten Modulbetreuer zuständig. Deren Kontaktdaten können Sie dem Heft Nr. 1 der Studien- und Prüfungsinformationen entnehmen. Haben Sie also eine Frage zu einem Teil einer Kurseinheit, wenden Sie sich bitte an die Modulbetreuer. Meistens sind Sie aber nicht der/die Erste mit der entsprechenden Frage, so dass auch ein Blick ins Internet - in Moodle - häufig weiterhilft.

Systematische Betreuung

Unter systematischer Betreuung verstehen wir im Wesentlichen - neben dem Versand von Informationsmaterialien - die Betreuung der Studierenden in der virtuellen Lernumgebung Moodle.

Bei Moodle handelt es sich um eine interaktive Lernplattform, die insbesondere der Kommunikation zwischen den Studierenden, Lehrenden und untereinander dienen soll. Neben der Möglichkeit, Material zur Verfügung zu stellen, kann über Moodle gechattet, Testaufgaben gestellt, gemeinsame Glossare verfasst werden und so weiter und sofort. Anfangs mag Ihnen dieses "Gerüst" noch recht leer vorkommen. Durch Ihre und unsere Aktivitäten entsteht hier jedoch mit der Zeit eine Umgebung, in der Sie jederzeit auf Beiträge, Ideen und Ressourcen zurückgreifen können.

Das System Moodle finden Sie auf der gesamten Homepage der Fakultät verlinkt, oder unter https://moodle.fernuni-hagen.de.

Der Login in das System erfolgt über Ihren LDAP Account (qMatrikelnummer + Passwort). Mit diesen Anmeldedaten, die Sie vom ZMI zur Verfügung gestellt bekommen haben, loggen Sie sich zum ersten Mal bei Moodle ein. Bitte beachten Sie, dass ohne diese erste Anmeldung keine Funktionen von Moodle für Sie zur Verfügung stehen.

Sobald Sie sich angemeldet haben, werden Sie zwei Mal um Ihre Zustimmung zu unserer Datenschutzpolicy gebeten. Wir nehmen den Datenschutz sehr ernst, deswegen lesen Sie bitte die Policy und stimmen Sie - wenn möglich - zu.

Im Anschluss müssen Sie Ihr persönliches Profil ergänzen. Da es sich um eine Lernumgebung handelt, dürfen Sie hier keine Phantasienamen erfinden, sondern werden unter Ihrem echten Namen eingeloggt. Als Pflichtangabe müssen Sie in Ihrem Profil Ihren Namen, den Vornamen, Ihren Wohnort und eine kurze Beschreibung von sich eingeben; hier reicht auch ein einfaches "Hallo" oder ähnliches. Die sonstigen Angaben sind freiwillig. Ohne die Pflichtangaben kommen Sie allerdings nicht in Ihre Kurse, sondern werden immer wieder in das Profil zurückgeschickt.

Sobald Sie in "Ihrem Moodle" sind, müssten nun die von Ihnen belegten Kurse als "Meine Kurse" auftauchen. Sollte dies nicht der fall sein, senden Sie bitte eine E-Mail an moodle.rewi@fernuni-hagen.de. An die gleiche Adresse können Sie sich wenden, wenn Sie in Kurse eingeschrieben werden wollen, die Sie bisher nicht belegt haben. Das System Moodle ist ansonsten selbsterklärend, so dass wir Ihnen empfehlen, sich einfach einmal einzuloggen und Ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

Neben Moodle bieten einige Lehrstühle auch virtuelle Seminare, Fallbesprechungen und Kolloquien an: zum Videostreaming.

Präsenzveranstaltungen

Kaum ein Studium ist besser für die Fernlehre geeignet als das Studium der Rechtswissenschaft. Dennoch mag Ihnen das Studium in der reinen Fernlehre als zu abstrakt und schwierig vorkommen. Gerade zu Beginn des Studiums, wenn Sie mit der besonderen Arbeitsweise der Juristen - der so genannten Gutachtentechnik - noch nicht vertraut sind, ist die Teilnahme an der fachmentoriellen Betreuung hilfreich. Diese Präsenzveranstaltungen finden im Wesentlichen in den Studienzentren statt und werden auch von diesen selbst organisiert. Sie kommen hier nicht umhin, die Informationsangebote der Regional- und Studienzentren selbst nach passenden Veranstaltungen zu durchforsten. In den meisten Studienzentren - auch in mehreren Studienzentren in NRW - finden, teilweise additiv zu modulbezogenen Veranstaltungen, folgende Präsenzen statt, die insbesondere "frischen" Kolleginnen und Kollegen empfohlen werden:

Einführung in die Gutachtentechnik (Anfang des ersten Semester)
Vorbereitung auf die erste zivilrechtliche Klausur (Ende des ersten Semesters)
Vorbereitung auf die erste Öffentlich-Rechtliche Klausur (Ende des zweiten Semesters)
Zudem finden je nach Bedarf schwerpunktmäßige Klausurvorbereitungsveranstaltungen statt. Die Termine zu allen Veranstaltungen finden Sie hier.

Ab dem Wintersemester 2014/15 bestehen drei Plichtarbeitsgemeinschaften zu den Modulen Bürgerliches Recht 55101, Staats- und Verfassungsrecht 55014 sowie Strafrecht 55107, deren Besuch von jedem Studierenden nachzuweisen ist, um zu den entsprechenden Abschlussklausuren zugelassen zu werden.

Bachelor of Laws: Berufsbilder / Chancen

Schnittstelle Recht / Ökonomie

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät möchte mit dem Bachelor of Laws Interessierte ansprechen, die in der Wirtschaft, in Verbänden und nicht zuletzt in der Verwaltung ihre Zukunft sehen. Der akademische Grad Bachelor of Laws ermöglicht Ihnen den direkten Start in das Berufsleben bereits nach dreieinhalb Jahren Hochschulausbildung; alternativ können Sie natürlich weiterstudieren, insbesondere im konsekutiven Studiengang Master of Laws (LL.M.) an der Fakultät.

LL.B. und LL.M. sind eigenständige Abschlüsse, die nicht mit dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen vergleichbar sind. Zugegeben: Rechtsanwalt können Sie mit diesen Abschlüssen nicht werden - doch spielen für einen Job in der Wirtschaft andere Kriterien eine wichtigere Rolle, z. B. betriebswirtschaftliches Problembewusstsein.

Chancen

Zu den vermittelten Grundlagen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich des Studiums zählen unter anderem daher internes und externes Rechnungswesen sowie finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Im Wahlbereich können Sie selbst Schwerpunkte im Bereich des Marketing oder der Personalführung setzen.

Durch die Kombination der rechts- mit den wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten werden Sie nicht nur in der Lage sein die rechtliche, sondern auch die betriebswirtschaftliche Seite von Problemen zu erkennen und konstruktiv zu lösen - ein unschätzbarer Vorteil auf dem gerade so schwierigen Arbeitsmarkt. Diese Fähigkeiten werden Ihnen helfen, sich in der Wirtschaft, wie auch in der wirtschaftlich orientierten modernen Verwaltung zu positionieren.

LL.B. Abschluss

Die verliehenen Titel LL.B. und LL.M. sind in Deutschland noch sehr neu, doch wandelt sich die Lage geradezu schlagartig. Zudem sind die Titel im inner- und außereuropäischen Ausland seit langem anerkannt und bieten durch diese hohe internationale Akzeptanz immense Vorteile bei einer Bewerbung in international tätigen Unternehmen. Deutschen Absolventinnen und Absolventen kann mit dem LL.B. daher der erfolgreiche Einstieg in diesen Arbeitsmarkt gelingen.

Volljuristen - also Juristen mit zwei Staatsexamen, denn Jurist sind Sie als Bachelor of Laws selbstverständlich auch - besetzen mit ihrer Qualifikation zum Richteramt häufig Posten in Verbänden und Unternehmen, die der Sache nach eine solche Qualifikation nicht voraussetzen. Können Sie sich einen Richter oder eine Richterin in einem modernen auf Innovation ausgerichteten Unternehmen vorstellen, bei dem es darum geht, mit Blick auf den Markt Entscheidungen zu treffen und dies mit betriebswirtschaftlichem Gespür und in absehbarer Zeit? Hierzu werden die Juristinnen und Juristen des Bachelor of Laws an der FernUniversität besser geeignet sein.

Zudem genießen Sie als Bachelor-Absolvent/in persönliche Wettbewerbsvorteile in zweierlei Hinsicht: Zum einen sind Sie im Vergleich mit Menschen, die in gleich langer Zeit eine Berufsausbildung absolviert haben dank Ihres akademischen Abschlusses im Vorteil. Zum anderen genießen Sie gegenüber Staatsexamensjuristen mit einer Regelstudienzeit von 9 bis 10 Semestern einen erheblichen Zeitvorteil.

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Rechtswissenschaftliche Fakultät, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2415, E-Mail: rewi@fernuni-hagen.de