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Dr. Karolin Kappler

Karolin Kappler
E-Mail: Karolin.Kappler
Telefon: +49 2331 987-4742
Fax: +49 2331 987-4754
Raum: KSW Neubau, Gebäudeteil D, Erdgeschoss, D0.007

Lebenslauf

Studium

1998 – 2001 Studium der Europäischen Studien an der Universität Osnabrück; Abschluss: Bachelor of Arts.
2001 – 2003 Stipendium des DAAD
2001 – 2003 Studium der Politikwissenschaft am Institut des Études Politiques de Paris, Frankreich; Abschluss: Diplom-Politologin.
2006 – 2009 Stipendium der Landesregierung Kataloniens.
2009 Promotion in Soziologie an der Universitat de Barcelona (Spanien); Gutachter: Prof. Dr. Carol Hagemann-White und Dr. Ignasi Pons i Antòn.

Prakitsche Erfahrung

2009 - 2010 Lehrbeauftragte an der Universitat de Barcelona, Spanien.
2010 – 2013 Postdoc-Stipendiatin eines Torres Quevedo-Stipendiums des spanischen Ministeriums für Wissenschaft und Innovation.
2010 – 2013 Researcher bei der Stiftung Barcelona Media-Innovationszentrum im Bereich ‚Information, Technologie und Gesellschaft’ (Barcelona, Spanien).
02/2013 – 01/2014 Wissenschaftliche Hilfskraft an der FernUniversität in Hagen, Institut für Soziologie, LG Soziologie II - Soziologische Gegenwartsdiagnosen, Prof. Dr. Uwe Vormbusch.
Seit März 2011 Lehrbeauftragte an der Fernuniversität Kataloniens (Universitat Oberta de Catalunya).
Seit Oktober 2013 Lehrbeauftragte an der Bergischen Universtiät in Wuppertal.
Seit Januar 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FernUniversität in Hagen, Institut für Soziologie, LG Soziologie II - Soziologische Gegenwartsdiagnosen, Prof. Dr. Uwe Vormbusch.

Habilitationsprojekt

Titel: Künstliche Intelligenz: makings, doings und sayings

Abstract:
Künstliche Intelligenz (KI) umfasst ein Zusammenspiel von Technologien, Agenten und Prozessen mit weitreichenden Einflüssen in soziale und ökonomische Bereiche, die eine genauere Beobachtung der damit verbundenen Phänomene notwendig machen. Obwohl das Feld schon seit über 65 Jahren Ideen und Anwendungen hervorbringt, stellen aktuelle Entwicklungen – hier unter anderem die Generierung von Massendaten oder Big Data – KI wieder ins Zentrum wissenschaftlicher und öffentlicher Diskussion. Das Ziel des Habilitationsprojektes ist die Gewinnung eines vertieften soziologischen Verständnisses der in und um KI emergierenden Taxonomien. Hierbei werden Ansätze aus den valuation studies mit denen aus der digital sociology verbunden, um anhand von empirischen Fallbeispielen das Vordringen (digitaler) Taxonomien in bisher teilweise noch nicht klassifizierte und quantifizierte soziale Bereiche zu untersuchen. Forschungsleitend soll hierbei die Frage sein, welche (neue) soziale Normen entstehen auch im Sinne eines möglicherweise emergierenden ‚digitalen Habitus‘.

Forschungsschwerpunkte

Big Data
Netzwerkgesellschaft
Sozialer Wandel und Lebenslaufanalysen
Komplexitäts- und Systemtheorie
Soziale Resilienz

Publikationen (Auswahl)

Monografien Kappler, Karolin Eva (2012). „Living With Paradoxes: Victims of Sexual Violence in Germany and the Conduct of Everyday Life”. Wiesbaden: VS-Verlag.
Buchbeiträge Vormbusch, Uwe und Karolin Eva Kappler (2017). „‘Value-veillance‘: The Social Practices of Valuing Surveillance in Emergency Management.“ In: Boersma, Kees und Chiara Fonio (ed.). Big Data, Surveillance and Disasters. Routledge.

Kappler, Karolin Eva (2017). „“Selbst“verständlich: Habitualisierung in phänomenologischer und epigenetischer Sicht“. In: Allert, Heidrun, Richter, Christoph und Asmussen, Michael (ed.). Die Entwicklung des Selbst in Zeiten der digitalen Kultur. Transcript.

Gerlek, Selin, Karolin Eva Kappler und Eryk Noji (2017). „Digitale Medien in leiblichen Praktiken“ In: Rebane, Gala (ed.): Identität und kulturelle Praktiken im digitalen Zeitalter. Könighausen & Neumann.

Vormbusch, Uwe, Karolin Eva Kappler und Eryk Noji (2017). „Praxis, Kultur und Ökonomie der Selbstvermessung als Schreiben von Wert”. In: Rode, Daniel und Stern, Michael (ed.). Konstellationen von Körper, Medien und Selbst. Self-Tracking, Selfies, Tinder und Co., Transcript.

Vormbusch, Uwe und Karolin Eva Kappler (2017). „Leibschreiben. Zur medialen Repräsentation des Körperleibes im Feld der Selbstvermessung.“ In: Mämecke, Thorben, Passoth, Jan-H. und Wehner, Josef (ed.). Bedeutende Daten. Wiesbaden: VS-Verlag.

Kaletka, Christoph, Karolin Eva Kappler, Bastian Pelka und Ricard Ruiz de Querol (2013). „Challenges at the Intersection of Social Media and Social Innovation: a Manifesto.” In: Hochgerner, Franz und Jürgen Howaldt (ed.). Challenge Social Innovation. Springer.
Zeitschriftenbeiträge Kappler, Karolin Eva (2017). „Dem Körper auf den Leib rücken? (Selbst-)Vermessung von Alltag, Körperwerten und (Epi-)Genetik“. In: Phänomenologische Forschungen. Felix Meiner Verlag, 127-143.

Laniado, David, Yana Volkovich, Karolin Eva Kappler und Andreas Kaltenbrunner (2016). „Gender homophily in online dyadic and triadic relationships.“ EPJ Data Science, 5: 19. DOI: 10.1140/epjds/s13688-016-0080-6

Kappler, Karolin Eva und Uwe Vormbusch (2014). „Froh zu sein bedarf es wenig...? Quantifizierung und der Wert des Glücks.“ Sozialwissenschaften und Berufspraxis (SuB), 37. Jg., Heft 2, 267-281.

Aragón, Pablo, Karolin Eva Kappler, Andreas Kaltenbrunner, David Laniado und Yana Volkovich (2013). „Communication Dynamics in Twitter During Political Campaigns: the Case of the 2011 Spanish National Election”. Policy & Internet 5 (2), 183-206.

Gould, Jessica J., David Laniado, Andreas Kaltenbrunner, Karolin Eva Kappler, Yana Volkovich und Pablo Áragon (2013). „Jointly they edit: Examining the impact of community identification on political interaction in Wikipedia”. PloS ONE 8(4): e60584. doi:10.1371/journal.pone.0060584

Kappler, Karolin Eva und Andreas Kaltenbrunner (2012). „The Power Laws of Violence against Women: Rescaling Research and Policies“. PloS ONE 7(7): e40289. doi:10.1371/journal.pone.004028907/2012
Katja Schmidt | 09.08.2017
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