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Annemaria Köhler, M.A.

Annemaria Köhler
E-Mail: annemaria.koehler
Telefon: +49 2331 987-2144
Raum: KSW D0.022

Akademischer Lebenslauf

12/ 2013- 03/ 2014 Wissenschaftliche Hilfskraft und Lehrauftrag am Arbeitsbereich Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
01/ 2012- 07/ 2013 Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt Projekt „Verfachlichung alltäglicher Lebenspraxis von Pflegefamilien: Die Perspektive der Rezipienten“
10/ 2010- 09/ 2013 Masterstudium der Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Masterarbeit zum Thema „Wozu das ganze Theater? Die Stellung des Theaters in therapeutischen Prozessen innerhalb der Psychothérapie Institutionnelle“
10/ 2007- 08/ 2010 Bachelorstudium der Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachelorarbeit zum Thema „Nationalsozialismus in der dritten Generation. Herausforderung und Bewältigungsmuster“

Arbeitsschwerpunkte

  • Familiensoziologie
  • Klinische Soziologie
  • Fallrekonstruktive Forschung
  • Sozialisations- und Identitätstheorie

Publikationen

Aufsätze in Zeitschriften

  • Eigensinnige Familien und die Dominanz des Alltagslebens: Wie Pflegeeltern Schulungsangebote nutzen. In: PFAD. Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Jg. 29. Heft 4/2015, S. 10f.

Rezensionen

  • Rezension zu: Hans Bertram/ Nancy Ehlert (Hrsg.), Familie, Bindungen und Fürsorge. Familiärer Wandel in einer vielfältigen Moderne (2011). In: Familiendynamik (41), 3/ 2016, S. 269-270.

Buchbeiträge

  • Annemaria Köhler/ Evelyn Kröper/ Walter Gehres (2017): Die Gestaltung geteilter Elternschaft in Pflegefamilien, deren fachliche Begleitung und die Rückkehr von Pflegekindern. In: Pia Bergold/ Andrea Buschner/ Birgit Mayer-Lewis/ Tanja Mühling (Hrsg.): Familien mit multipler Elternschaft. Entstehungszusammenhänge, Herausforderungen und Potenziale. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. 57-83.

Vorträge

  • Vortrag im Rahmen der Internationalen Fachtagung „Multiperspektivische Forschung zur Sozialisation in Institutionen“ am 9./ 10.11.2017 in Zürich

„Vom Akteur zur Struktur und umgekehrt – Strukturbildung in psychiatrischen Einrichtungen am Beispiel des Praktizierens von Theater“

  • Workshop von Annemaria Köhler im Rahmen der Zweiten Hagener Soziologietage am 07.10.2017

„Einblicke in die forschungspraktische Arbeit einer Soziologin“
  • Vortrag im Rahmen der 19. Tagung des Berufsverbands Deutscher Soziologinnen und Soziologen am 10.6.2017 in Dortmund

„Gestalter in der Psychiatrie. Oder: Wie es dazu kommen konnte, dass in einer psychiatrischen Einrichtung Theater praktiziert wird“

  • Seminar im Rahmen der Bürgeruniversität in Coesfeld am 13.5.2017

„Die Vergangenheit in der Gegenwart. Warum Herkunft bedeutsam ist“

  • Vortrag im Rahmen der Methoden- und Forschungswerkstatt der HTW Saar am 15.12.2016

„Theater(therapie) in der Psychiatrie. Forschungspraktisches Vorgehen einer fallrekonstruktiven Studie“

  • Seminar an der BürgerUniversitat Coesfeld am 2.7.2016

„Die Vergangenheit in der Gegenwart. Warum Herkunft bedeutsam ist“

  • Vortrag im Rahmen der Methoden- und Forschungswerkstatt der HTW Saar am 9.2.2016

„Eigensinnige Familien und die Dominanz des Alltagslebens. Forschungspraktisches Vorgehen anhand der Nutzung von Schulungsangeboten durch Pflegeeltern“

  • Forschungswerkstatt und Workshop von Jun.-Prof. Dr. Dorett Funcke und Annemaria Köhler im Rahmen der Ersten Hagener Tage der Soziologie am 16. und 17.10.2015

„Blick hinter die Kulissen forschungspraktischen Vorgehens am Beispiel von Familiensoziologie und Klinischer Soziologie“

„Sitzordnung, Klingelschild und Beobachtungsprotokoll: Einblicke in die fallrekonstruktive Familienforschung“

  • Vortrag auf der 8th International Foster Care Research Conference an der Universität in Siegen am 17.9.2015

„Pflegeelternschulungen: Nützlich oder hinderlich? Ergebnisse des DFG-Forschungsprojektes: Verfachlichung alltäglicher Lebenspraxis in sozialisatorischen Handlungsfeldern außerhalb von Familien: Zerstörung alltäglicher Lebenspraxis oder Eröffnung neuer Optionen?“

  • Vortrag im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie der FernUniversität in Hagen am 29.4.2014

„Wozu das ganze Theater? Unkonventionelle psychiatrische Kliniken und deren Theaterarbeit im therapeutischen Prozess“

Dissertationsprojekt


Wozu das ganze Theater?
Die Bedeutung des Theaters in therapeutischen Prozessen


In meinem Dissertationsprojekt erforsche ich Theater in psychiatrischen Kontexten. Ziel ist, das Theater unter dem Blickwinkel der Klinischen Soziologie zu betrachten und mögliche Konsequenzen für die therapeutische Praxis zu erläutern: die Schnittstelle zwischen Theater und Therapie zu beleuchten. Meine Leitfrage: Wie wird Theater in psychiatrischen Einrichtungen praktiziert und welche Bedingungen führen dazu? bearbeite ich mithilfe fallrekonstruktiver Forschungsmethoden. Dazu untersuche ich relevante strukturgebende Akteure unterschiedlicher psychiatrischer Einrichtungen und deren Theaterarbeit.

Maske Website

„Die Freiheit muß eine Rolle spielen können, und das kann sie nur in dem Maße, als die Individuen ihre sozialen Funktionsleistungen nicht als bloße Maskerade auffassen, in der jeder dem anderen in Verkleidung gegenübertritt.“

Plessner, Helmut (1974): Diesseits der Utopie. Ausgewählte Beiträge zur Kultursoziologie. Suhrkamp. Frankfurt am Main: 35. (Hervorhebung im Original)


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Falk Justin Drewitz | 02.11.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Institut für Soziologie, 58084 Hagen