Logo der Fakultät Logo Stochastik
 

Die elektrische Rauschenergie von 0,127 nJ ist wahrnehmbar

Projektleitung

W. Kirsch

Umsetzung

E. Grycko, W. Kirsch

Versuchsaufbau
Unser Versuchsaufbau

Einleitung

Im Zusammenhang mit Energy Harvesting interessiert man sich für Verbraucher von elektrischer Energie, die mit einer kleinen Leistung arbeiten köonnen, vgl. [3] und [6]. In [1], [4] und [5] beschäftigen wir uns mit der Rauschspannung, die sowohl theoretisch vorhergesagt werden kann als auch empirisch messbar ist.

In dem vorliegenden Beitrag berichten wir insbesondere über ein Experiment, in dem die Rauschspannung gleichgerichtet wird, so dass die Rauschenergie in einem bipolaren Kondensator gespeichert werden kann. Es zeigt sich, dass die gespeicherte elektrische Energie ausreicht, um mit Hilfe von handelsüblichen Kopfhörern zur Wahrnehmung gebracht werden zu köonnen. Die für die Wahrnehmung notwendige Energie lässt sich anhand von Spannungsmesswerten quantifizieren.

Da wir die Leserschaft animieren möchten, die berichteten Experimente ebenfalls durchzuführen, illustrieren wir ausführlich die Versuchsanordnungen.

Literaturliste

[1] H. Asatryan, E. Grycko, W. Kirsch, Selected phenomena of spontaneous electric noise. Erscheint in: J. Adv. Appl. Comp. Math. (2016).
[2] H. Asatryan, E. Grycko, W. Kirsch, T. Mühlenbruch, The electric power of 4.8 nW is perceptible. Technische Rekorde, Hagen (2016).
[3] K. Dembowski, Energy Harvesting fur die Mikroelektronik. VDE Verlag, Berlin, Offenbach, (2011).
[4] E. Grycko, W. Kirsch, T. Mühlenbruch, Über Spannungs- und Leistungsindikatoren für thermisches Rauschen in Metallen. Technische Rekorde, Hagen (2014).
[5] E. Grycko, W. Kirsch, T. Mühlenbruch, Ein Schaltkreis zur Erzeugung, Gleichrichtung und Kumulation von Rauschspannungen. Technische Rekorde, Hagen (2015).
[6] O. Kanoun, J. Wallaschek, Energy Harvesting. expert verlag, Renningen, (2008).

Tobias Mühlenbruch | 16.06.2016