Regionalzentrum Berlin / Foto: FernUni Hagen, Ingrid Lacher

Veranstaltung

Schluss mit dem ewigen Aufschieben

Eine Veranstaltung mit Hans-Werner Rückert, Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker und Autor des gleichnamigen Sachbuchs

Termin(e) Uhrzeit Leitung Ort/Raum
Mo, 18.06.2018 18:00 - 20:00 Hans-Werner Rückert Raum 1

Wer hat sich nicht vorgenommen, 2018 ein gesünderes Leben zu führen, den alltäglichen Schlendrian zu bekämpfen, seine Festplatte oder seinen Keller zu entrümpeln, das Studium oder die Promotion energischer voranzutreiben und generell Dinge nicht mehr auf die lange Bank zu schieben. Und wer hat nicht schon wiederholt die Erfahrung gemacht, dass diese Vorsätze fromme Wünsche blieben! Lifestyle-Aufschieber nehmen das als spannungsgeladene Bereicherung ihres Lebens hin, Vermeidungs-Aufschieber geraten jedoch leicht ins Leiden. Wer schwierige Entscheidungen und wichtige Projekte aufschiebt,

  • leidet unter unrealistischen Ansprüchen an sich selbst,
  • weiß nicht, wie ein optimales Vorgehen aussehen könnte,
  • fürchtet Erfolg ebenso wie Versagen und
  • wird zum Opfer seiner Impulsivität.

Aufschiebeverhalten, wissenschaftlich als Prokrastination beschrieben, kann sowohl eine abhängig machende Angewohnheit sein wie ein Symptom tiefer liegender Konflikte und ein Abwehrmechanismus, mit dem Ziel, die Selbstachtung vor Kränkungen und Belastungen zu schützen. Paradoxerweise ruiniert hartnäckiges Aufschieben genau das, was es schützen soll: das Selbstwertgefühl.

Hans-Werner Rückert, Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker an der Freien Universität Berlin, seit mehr als 20 Jahren in der Behandlung von Aufschiebern erfahren, gibt eine Fülle von praktischen Hinweisen und Tipps, wie diese Störung, die viele Menschen zur Verzweiflung treibt, überwunden werden kann – oder wie man es erreichen kann, sich selbst mitsamt seinem Aufschieben zu akzeptieren.

Wichtige Infos
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