Regionalzentrum Coesfeld

Mario Albermann

Produktionsplaner bei Parador und Student der Wirtschaftswissenschaft an der FernUni

"Die Fernuni ist für mich präsenter als jede Präsenz-Uni"

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Mario Albermann hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Parador gemacht und ist anschließend in der Firma geblieben. „Anfangs habe ich im Produkt - Management gearbeitet, jetzt bin ich für die Produktionsplanung der Parkett-, Leisten- und Dekorpaneelfertigung zuständig“, beschreibt er seinen Arbeitsbereich. Seit drei Jahren studiert er berufsbegleitend an der FernUni Wirtschaftswissenschaft mit dem Ziel, in circa eineinhalb Jahren den Bachelor zu haben. „Ich wollte immer studieren, aber nur berufsbegleitend, weil ich auf jeden Fall Geld verdienen muss“, erklärt er seine Motivation, ein Fernstudium aufzunehmen. Anfangs hatte er durchaus Zweifel, weil er nicht der Typ ist, der sich allein zu Hause hinsetzt und lernt. Diese Zweifel haben sich schnell zerstreut. Albermann studiert in Teilzeit, das heißt, er bearbeitet in einem Semester zwei Module und besucht regelmäßig die dafür angebotenen Mentoriate im Regionalzentrum. „Die Mentoriate sind ja freiwillig, ich habe immer alle mitgemacht, da befasst man sich mit der Materie, bekommt Tipps und lernt Kommilitonen kennen, kann sich gegenseitig motivieren und Lerngemeinschaften gründen“, hat er diese Möglichkeit als ideale Lösung für sich gefunden. Je nach Mentor finden die Veranstaltungen mal an einem kompletten Wochenende statt, mal regelmäßig an einem Abend in der Woche. „Für mich ist die FernUni vor allem durch das Regionalzentrum perfekt. Job, Studium, Familie, ich habe alles an einem Ort und die FernUni bietet mir so mehr Präsenz als jede Präsenz-Uni“, schmunzelt der Coesfelder. Wenn dann bei den Mentoriaten eine Mitarbeiterin auch noch für alle Studierenden Pizza bestellt, fühlt er sich bestens versorgt. Und für seinen Beruf liegen die Vorteile des Wirtschaftsstudiums auf der Hand: „Ich bleibe im Beruf drin und bin im Studium mit den gleichen Themen befasst wie auf der Arbeit, kann die Theorie gleich in der Praxis anwenden, so dass auch mein Arbeitgeber davon profitiert“. Deshalb unterstützt Parador das Studium auch finanziell. Auch wenn das erste Semester hart war – die Studienbriefe schienen ihm teilweise wie Hieroglyphen und Albermann musste erst mal wieder in das Lernen hineinfinden – die Mentoriate haben über die Anfangsschwierigkeiten hinweggeholfen. Seine Zwischenbilanz: „Ich würde es immer wieder so machen und auch weiterempfehlen“.

Liane Korf | 01.06.2017
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