Adventskalender 2013

Rätsel vom 7. Dezember

Das heutige Rätsel ist von:

Portrait Pof. Dr. Uwe Steiner
Prof. Dr. Uwe Steiner,
Lehrgebiet Neuere deutsche Literatur­wissenschaft und Medien­theorie
an der Fern­Universität in Hagen

In einem fragmentarisch überlieferten Lehrsatz der Pythagoreer, wohl aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., heißt es: „Das Echo, das mitunter unsere Ohren befällt, sei die Stimme der Besseren“.

Die „Besseren“, das sind die Götter. Das „Echo“ verweist auf das hier erfragte Leiden, das Hippokrates mit dem Wort „ηχος“ bezeichnete.

Einige Jahrhunderte später, in einem gleichfalls fragmentarisch überlieferten Text, nämlich einem Roman von 1912, liest man die folgende Passage: „Er war wie seekrank. Er glaubte auf einem Schiff zu sein, das sich in schwerem Seegang befand. Es war ihm als stürze das Wasser gegen die Holzwände, als komme aus der Tiefe des Ganges ein Brausen her, wie von überschlagendem Wasser, als schaukle der Gang in der Quere und als würden die wartenden Parteien zu beiden Seiten gesenkt und gehoben. Desto unbegreiflicher war die Ruhe des Mädchens und des Mannes, die ihn führten. [...] Endlich merkte er, daß sie zu ihm sprachen, aber er verstand sie nicht, er hörte nur den Lärm, der alles erfüllte und durch den hindurch ein unveränderlicher hoher Ton, wie von einer Sirene, zu klingen schien. ‚Lauter‘, flüsterte er mit gesenktem Kopf und schämte sich, denn er wußte, daß sie laut genug, wenn auch für ihn unverständlich, gesprochen hatten.“

Wie nennt man das Leiden, von dem sowohl das pythagoreeische Fragment als auch der Romanausschnitt sprechen?

Lösung

Hinweis: Das Lösungswort besteht aus einem Wort mit acht Buchstaben. Bitte notieren Sie sich den 1., 4. und 7. Buchstaben. Sie sind für den Gesamtlösungssatz notwendig: als 19., 75. und 61. Buchstabe. Nur mit dem kompletten Lösungssatz nehmen Sie an der Verlosung der Preise teil. Weitere Infos zur Teilnahme

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