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Aktuelles - April 2007

Modellhafter Erfolg der „Studienwoche Literaturwissenschaft“

Institut reagiert auf sich ändernde Bedürfnisse der Studierenden

100 Studierende kamen zur Studienwoche Literaturwissenschaft 100 Studierende kamen zur Studienwoche Literaturwissenschaft

„Das Modell ist erfolgreich, auch andere Institute überlegen, so die Präsenzlehre an der FernUniversität zu stärken“ begrüßte Prof. Dr. Nicolas Pethes die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur bereits dritten „Studienwoche Literaturwissenschaft 2007“ vom 23. bis 27. April 2007. Gekommen waren 100 FernUni-Studierende, mehr als die Hälfte nahm erstmals an einer Studienwoche in Hagen teil.

Veranstalter war das Institut für neuere deutsche und europäische Literatur der FernUniversität in Hagen. Schwerpunkt in diesem Jahr waren medienhistorische, medientheoretische und medienwissenschaftliche Zusammenhänge, die in jeweils zwei parallelen Seminaren vor- und nachmittags sowie einer Vorlesung dazwischen behandelt wurden. Zudem boten alle Vortragenden und auch einige Professorinnen und Professoren von Lehrgebieten außerhalb des Instituts Sprechstunden an, sofern sie am Bachelorstudiengang Kulturwissenschaft beteiligt sind.

Auf großes Interesse stießen aktuelle Informationen zum zukünftigen literaturwissenschaftlichen Studienangebot der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, die die Professoren Pethes und Martin Huber gaben. Um das Profil zu schärfen sollen ab dem Wintersemester 2008/09 verschiedene Fachschwerpunkte im Bachelor-Studiengang Kulturwissenschaften gebildet werden, so u. a. für Literaturwissenschaft. Dafür wird der Aufbau des Studiums verändert. Auch die bereits Studierenden können in den geänderten Studiengang umsteigen. Gleichzeitig bleibt der Studiengang aber auch interdisziplinär studierbar, unterstrich Nicolas Pethes.

Ähnliches wird sich beim Master-Studiengang „Formierung der Europäischen Moderne“ tun, so Martin Huber. Ab ebenfalls dem Wintersemester 2008/09 wird es einen Zwei-Fächer-Master geben mit gleichen Anteilen von Literaturwissenschaft und Geschichte. Das Studium wird diese Neuerungen durch eine geänderte Bezeichnung zum Ausdruck bringen: „Europas Moderne“ mit der Ergänzung „Literatur und Geschichte“ oder „Geschichte und Literatur“, je nach Studienschwerpunkt.

Die Lehrenden stellten sich den Lernenden vor (v. li.): Dr. Ulf-Michael Schneider, Prof. Nicolas Pethes, Prof. Martin Huber, Elisabeth Böhm, Katrin Fischer-Junghölter und Alexa Johannes Die Lehrenden stellten sich den Lernenden vor (v. li.): Dr. Ulf-Michael Schneider, Prof. Nicolas Pethes, Prof. Martin Huber, Elisabeth Böhm, Katrin Fischer-Junghölter und Alexa Johannes
Mit der Studienwoche reagiert das Institut auf die veränderten Bedürfnisse der Studierenden und die Anforderungen der Studienreform, indem es für die Studierenden der neuen Studiengänge (B.A. Kulturwissenschaften, M.A. Formierung der europäischen Moderne) und des Magisterstudienganges fachliche wie studienpraktische Angebote zu verbinden versucht. Mit der Vorlesung, sechs Fachseminaren sowie dem Angebot zu ausgiebiger Fachstudienberatung boten sich den Studierenden vom Studienanfang (Grundlagen, Studiermöglichkeiten) bis zur Examensphase (Kolloquium für Examenskandidatinnen und -kandidaten) speziell zugeschnittene Angebote. Zudem konnten sie alle Lehrenden des Instituts persönlich kennenlernen und in die Universitätsbibliothek nutzen.

Nicht zuletzt konnten die Studierenden am 25. April 2007 die Dichterlesung mit Arno Orzessek zu besuchen. Die Lesung des Uwe Johnson-Förderpreisträgers 2005 aus seinem Roman „Schattauers Tochter“ fand im Rahmen der Studienwoche statt.

Gerd Dapprich | 27.04.2007
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