Melike (11) baute ein Mikroskop
„Ich fand den Tag total gut. Mir hat alles super gefallen und die Betreuer waren sehr nett“, beschreibt Tanja, 14, ihre Eindrücke vom sechsten Girls’ Day an der FernUniversität in Hagen am 24. April. Zusammen mit 72 weiteren Mädchen von Schulen aus Hagen und der Umgebung hat sie gefeilt, gelötet, Mikroskope und Computer zusammen gebaut und Roboter programmiert. Die Gleichstellungsstelle der FernUniversität hatte in Kooperation mit der Fakultät für Mathematik und Informatik sowie den zentralen Einrichtungen wieder ein breites und attraktives Programm für die 10- bis 18-jährigen Teilnehmerinnen vorbereitet. Diese waren dafür vom Schulunterricht befreit.
Sie erhielten Einblicke in zahlreiche, vor allem technisch orientierte Ausbildungsberufe, Studiengänge und Praxisfelder. Vor allem: sie wurden selbst aktiv. Im Lehrgebiet „Prozesssteuerung und Regelungstechnik“ brachten sie z. B. menschenähnlichen Robotern das Tanzen bei, indem sie diese mit selbstausgedachten Tanzschritten zu Soulmusik programmierten. „Super“, lautete das einstimmige Urteil der Mädchen.Die Universitätsbibliothek bot eine „Bibliotheksrallye rückwärts“ an. Die Mädchen lernten den gesamten Geschäftsgang kennen, d. h. wie die Medien ins Regal kommen, wer sie nutzt und warum sie ausgeliehen werden. Außerdem stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem ZMI und der Bibliothek die jeweiligen Ausbildungsberufe vor. Das ZMI bietet die Ausbildung zur Fachinformatikerin/ Fachrichtungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung an, die Bibliothek die Ausbildung zur Fachangestellten für Medien – und Informationsdienste.
„Super“, lautete das einstimmige Urteil der Mädchen.

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