War die 50. Absolventin des Hagener Institus für Managementstudien: Dr. Maria Lumbierres Burgués
Für ihren Job als Projektleiterin in der medizinischen Chemieforschung eines Saarbrücker Pharmaunternehmens wollte sich die Chemikerin betriebswirtschaftliches Wissen aneignen und die unternehmerische Denkweise kennen lernen. Die medizinische Chemieforschung ist ein Teilgebiet der Arzneientwicklung im Unternehmen. Neben der Forschung koordiniert Maria Lumbierres die verschiedenen Einzelprojekte und ist zuständig für Kundenakquise und Geschäftsentwicklung. Diese Vielseitigkeit liegt ihr, sie schätzt die Abwechslung: „Ich lerne unheimlich viel dadurch, dass ich in verschiedenen Bereichen arbeiten kann.“
Neues dazulernen wollte die Chemikerin aber nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch. Durch eine Zeitungsanzeige wurde sie auf das „Hagener Institut für Managementstudien“ aufmerksam. Das Angebot weckte ihr Interesse. Im April 2006 schrieb sich die gebürtige Spanierin ein – zunächst für das 14-monatige Zertifikatsstudium Management. Das Konzept überzeugte Lumbierres: „Ich fühlte mich immer gut betreut. Durch die Präsenzveranstaltungen hat sich unter den Studierenden sogar ein kleines Netzwerk entwickelt.“ Das Masterstudium hängte sie direkt an; ihre Urkunde bekam sie im März 2008 überreicht. „Dass ich ausgerechnet die 50. Absolventin bin, hat mich sehr gefreut“, erzählt die heute 33-jährige.
Projektmanagement, Personalführung und Konfliktmanagement, Kommunikation – ihr Stundenplan war immer gut gefüllt. Gelernt hat Maria Lumbierres nach der Arbeit, jeden Tag ein bis zwei Stunden. „Ein positiver Nebeneffekt war, dass ich durch das Studium auch viel über Zeitmanagement gelernt habe“, schmunzelt die Chemikerin. Die Wochenenden nahm sie sich frei – die waren für ihren Mann reserviert. „Unter der Woche bleibe ich in Saarbrücken, mein Mann lebt in Speyer. An den Wochenenden fahre ich immer zu ihm“, erklärt sie. „Mein Management-Studium hat er immer unterstützt.“ Auch ihre Arbeitgeber unterstützten ihr Engagement – für Präsenzveranstaltungen bekam sie z. B. Bildungsurlaub.
Nach ihrem Chemie-Studium und der Promotion an der „Universitat Autónoma de Barcelona“ arbeitete Maria Lumbierres zuerst in der Forschung. Für einen Post-Doc-Aufenthalt kam sie 2002 direkt nach ihrer Promotion an die Universität Göttingen. Anschließend war sie drei Jahre im Max-Planck-Institut in Dortmund tätig, bevor sie nach Saarbrücken wechselte. Dort anwenden kann sie ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse jeden Tag: „Die Weiterbildung war wichtig für meine Karriere“, ist sie sich sicher.
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