Rubriken

Aktuelles - Mai 2008

Ideale Studienbedingungen

Vierte Studienwoche Literaturwissenschaft vom 21. bis 25. April

Die Studierenden kamen, um sich untereinander auszutauschen Die Studierenden kamen, um sich untereinander auszutauschen

Lehrende und Mitstudierende kennen lernen sowie sich in Seminaren und Vorlesungen neuen Lernstoff erschließen – dafür kamen über 60 Studierende aus ganz Deutschland für eine Woche auf den Campus der FernUniversität in Hagen. Dort fand vom 21. bis 25. April die vierte Studienwoche Literaturwissenschaft des Instituts für neuere deutsche und europäische Literatur der FernUniversität statt. Teilnehmen konnten Studierende des Bachelorstudiengangs „Kulturwissenschaften“, des auslaufenden Magisterstudiengangs sowie des Masterstudiengangs „Formierung der europäischen Moderne“. Ihre Eindrücke schildern sie im Podcast (zu finden in der rechten Spalte unter „Mehr zum Thema“).

„Ich bin hier, um mich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen und um die ganze Atmosphäre mitzuerleben – es macht einfach Spaß“, meint z. B. Heike Kriehn, eingeschrieben im Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften. Das Thema der Studienwoche lautete „Literarische Modernen 1800 und 1900“. In einer Vorlesung sowie verschiedenen, frei wählbaren Seminaren untersuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Modernitätsbestrebungen in Literatur und Gesellschaft während der Jahrhundertwenden um 1800 und 1900.

Alle Lehrenden des Instituts waren vor Ort und standen nicht nur während ihrer Sprechstunden zur Klärung von Fragen oder für die Besprechung von Abschlussarbeiten und Prüfungen bereit: „Die Dozentinnen und Dozenten nehmen sich viel Zeit für Fragen und man kann ausführlich mit ihnen sprechen – das ist ein großer Vorteil“, hat Richard Einsporn, Student im Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften, festgestellt. Er nahm bereits zum dritten Mal teil.

„Jede Präsenzwoche steht unter einem bestimmten Schwerpunktthema“, erklärt Prof. Dr. Nicolas Pethes, Leiter des Lehrgebiets „Europäische Literatur und Mediengeschichte“. Zusammen mit Prof. Dr. Martin Huber vom Lehrgebiet „Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medientheorie“ und vier wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat er die Studienwoche Literaturwissenschaft organisiert.

„Die Themen der jeweiligen Präsenzwochen sind eine Ergänzung und Erweiterung des Lehrangebots des Instituts“, stellt Prof. Pethes klar. „Es gibt keine Studienbriefe oder anderes Lehrmaterial zu diesen Themen.“

Dieses Mal wurde eine Vielzahl literaturhistorischer und literaturtheoretischer Fragestellungen unter dem Oberthema „Literarische Modernen“ bearbeitet. Bachelor-Studierende erhielten u.a. auch eine Vorstellung vom Masterstudiengang „Formierung der europäischen Moderne“, welcher die verschiedenen Modernisierungskonzepte in der Zeit zwischen 1789 und 1914 behandelt.

Da die Veranstaltungen thematisch untereinander vernetzt waren, konnten die Studierenden ihr in einem Seminar erworbenes Wissen sofort im anderen einbringen und anwenden. „Die Studienbedingungen sind eigentlich ideal“, findet Pethes. Das fanden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Sie wollen im nächsten Jahr wieder nach Hagen kommen.

Gesche Quent | 02.05.2008
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de