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Aktuelles - Juli 2008

„Es hat einfach Spaß gemacht“

Sandra Hensel ist die 10.000-ste Diplomandin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Zielstrebig ist Sandra Hensel. Beständig macht sie einen Schritt nach dem anderen in ihrer beruflichen Laufbahn: zuerst Ausbildung zur Bankkauffrau, dann eine betriebsinterne Fortbildung zur Sparkassen-Fachwirtin sowie die Ausbildereignungsprüfung, schließlich Wirtschaftsstudium an der FernUniversität in Hagen. Letzteres schloss sie als 10.000-ste Diplomandin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft ab.

„Als ich mich vor dem Studium über die FernUni und das Studiensystem informiert habe, dachte ich, ich komme niemals bis zum Diplom“, lacht die 31-jährige. Ihr praktisches Wissen mit einem Universitätsabschluss theoretisch fundieren wollte die Paderbornerin einerseits auf jeden Fall. Andererseits wollte sie auch wissen, was genau mit einem Fernstudium auf sie zukommt, wie umfangreich das Material sein wird, wie die Texte aussehen könnten. Schließlich hatte sie vor, neben dem Beruf zu studieren. Ein Bekannter, der bereits in Hagen studierte, schickte ihr einige seiner Skripte zu. „Dadurch konnte ich mich schon etwas auf die akademischen Texte einstellen“, sagt Sandra Hensel. Die letzten Unsicherheiten wurden von der persönlichen Beratung im Studienzentrum ausgeräumt. Zum Wintersemester 2001/ 2002 schrieb sie sich ein.

Studium und Beruf zu kombinieren klappte gut. Hensel leitete gerade eine kleine Sparkassen-Filiale in Paderborn. Wurde es dort mal stressiger, hatte sie weniger Zeit für die Studienbriefe, konnte in ruhigeren Phasen den Stoff aber schnell wieder aufholen. Ihren Urlaub nutzte sie zur intensiven Klausurvorbereitung: „Meine Kollegen wussten schon, dass ich immer im März und September Urlaub brauchte zum Lernen. Das war aber kein Problem.“ Kam sie alleine nicht weiter, ging sie zu den Mentorenveranstaltungen in den umliegenden Studienzentren. „Besonders in den ersten Semestern sind sie sehr hilfreich“, findet Hensel. „Man lernt, den Stoff viel zielgerichteter durchzugehen. Es ist manchmal nämlich einfach sehr viel Papier“.

In den Studienzentren fand die Diplom-Kauffrau darüber hinaus schnell andere Studierende, die die gleichen Klausuren schreiben mussten, und schloss sich mit ihnen zu kleinen Lerngruppen zusammen. Vernetzt war sie mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen aber auch im Internet. In den von den FernUni-Studierenden betriebenen Foren und Chats tauschte Sandra Hensel ihre Erfahrungen mit anderen Studierenden aus und klärte Fragen rund ums Fernstudium. „Dort findet man immer jemanden, der einem weiterhelfen kann“, erzählt sie zufrieden. Auch ihre Dozentinnen und Dozenten halfen bei Fragen sofort weiter, ob per E-Mail, Telefon oder persönlich im Präsenzseminar. Besonders zu den Seminaren ihres Schwerpunktes Bank- und Finanzwirtschaft fuhr sie regelmäßig.

Beruflich ist Sandra Hensel vorläufig auf ihrer Wunschposition angekommen. Als Organisatorin in der Hauptstelle der Sparkasse Paderbornist sie zuständig für die optimale Abstimmung von Arbeitsabläufen aus dem Bereich „Passiv- und Verbundgeschäft“. Unter anderem ist dabei auf die Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen zu achten, wie zum Beispiel der EU-Richtlinien oder des Wertpapierhandelsgesetzes. Das im Studium erworbene Wissen kann sie auf ihrer neuen Position optimal einsetzen: „Vor allem die gesetzlichen Grundlagen und das systematische Arbeitenhabe ich im Studium kennen gelernt“, berichtet sie. Ihrem Diplom in Betriebswirtschaftslehre soll jetzt noch der Abschluss in Volkswirtschaftslehre folgen. Der FernUniversität bleibt sie gerne treu: „Das Studium hat einfach Spaß gemacht.“

Gesche Quent | 09.07.2008
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de