„Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft“ lautete das Thema der bereits fünften „Studienwoche Literaturwissenschaft“ des Instituts für neuere deutsche und europäische Literatur der FernUniversität in Hagen. Rund 100 Studierende aus ganz Deutschland besuchten vom 20. bis 24. April Seminare und Vorlesungen. Teilnehmen konnte, wer im Bachelorstudiengang „Kulturwissenschaften“, im Masterstudiengang „Europäische Moderne. Geschichte und Literatur“ oder im Magisterstudiengang eingeschrieben ist, aber auch wer entsprechende Kurse im Akademiestudium belegt hat.
In den Seminaren und Vorlesungen lernten die Studierenden ihre Dozenten persönlich kennen
Melanie Witzik kam sogar aus Hof in Oberfranken angereist, um sich auf eine im Bachelorstudiengang (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) anstehende Klausur vorzubereiten und vor allem um Gleichgesinnte zu finden: „Sich mit Kommilitonen auszutauschen fördert die Motivation“, hat sie festgestellt. Während der Präsenzwoche lernten die Studierenden darüber hinaus alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts kennen, konnten Fragen direkt in den Veranstaltungen oder in den Sprechstunden der Dozentinnen und Dozenten klären.
Thematisch wurde ein breites Spektrum aktueller kulturwissenschaftlicher Aspekte der Literaturwissenschaft diskutiert, von der Ästhetik der Medien über Erinnerungskrisen in der literarischen Moderne bis hin zu Italienbildern in der Gegenwartsliteratur. Prof. Dr. Alexander Košenina, Leibniz Universität Hannover, hielt außerdem einen öffentlichen Vortrag zu „Who done it? Vaterschaftsprozesse bei Goethe und Hogarth“.
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