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September

Das Ruhrgebiet im Fokus soziologischer Untersuchungen

Erste Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in der Metropole Ruhrgebiet – FernUniversität ist Mitveranstalterin

Die FernUniversität in Hagen ist Mitveranstalterin der ersten Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) in der Metropole Ruhrgebiet. Die Konferenz wird vom 28. September bis 30. September 2009 von einem Verbund der Soziologie-Institute der vier Universitäten der Region durchgeführt. Zusammen mit der FernUniversität sind die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund sowie die Universität Duisburg-Essen an der Organisation beteiligt. Eröffnet wird die Regionalkonferenz am 28. September um 14 Uhr in den Räumen der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA) in Dortmund.

Prof. Dr. Holger Lengfeld, Inhaber der Ernsting’s Family Stiftungsprofessur für Soziologische Gegenwartsdiagnosen an der FernUniversität, leitet das Plenum zum Thema „Europäisierung und Regionalisierung als Raumbezüge gesellschaftlichen Wandels“ am 28. September. Darüber hinaus hält er am 29. September im Plenum „Verlust der Mitte? Arbeit und Ungleichheit in einer Gesellschaft der Organisationen“ einen Vortrag über „Die Angst der Mittelschicht vor dem Abstieg“. Die Panelveranstaltung „Wandel religiöser Vergemeinschaftungen und Entwicklungspfade religiöser Felder“ am 29. September hat Dr. Rainer Schützeichel, Vertreter der Professur Soziologie I/ Individuum und Gesellschaft, organisiert.

Ziel der Konferenz ist es, den Wandel von Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft in zwei Perspektiven zu untersuchen. In vier Plenums- und 14 Panelveranstaltungen diskutieren Soziologinnen und Soziologen aus ganz Deutschland einerseits den Strukturwandel im Ruhrgebiet und in seinen angrenzenden Regionen von der Schwerindustrie hin zum Dienstleistungssektor und zur Produktion von Wissen und Kultur. Andererseits stehen die Metropolen selbst mit ihrem beschleunigten Wertewandel, der Herausbildung neuer Lebensformen und Alltagskulturen im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Veranstaltungen finden in der Regel an der Ruhr-Universität Bochum statt.

Weitere Informationen zur Regionalkonferenz finden Sie hier.

Gesche Quent | 18.09.2009
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