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Aktuelles - März 2010

Immer mehr werden Freunde der FernUniversität: Mitgliederzahl jetzt vierstellig

Jährliches Treffen der Freundesgesellschaft – 673 haben in Hagen abgeschlossen

„Unsere Hagener Universität ist mit über 67.000 Studierenden inzwischen die größte deutsche Universität – gemessen an der Anzahl der Studierenden. Dieses zeigt, dass die FernUniversität den richtigen Weg eingeschlagen hat!" Zufrieden zeigte sich nicht nur Klaus Hacker als Vorsitzender des Vorstands der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. mit den Entwicklungen seit der letzten Mitgliederversammlung ein Jahr zuvor. Viele positive Entwicklungen wurden von den Rednern des Abends aufgezeigt.

Durchbrochen ist eine „Schallmauer“: Die Freundesgesellschaft zählt 1.079 Mitglieder – damit wurde die Zahl erstmals vierstellig. Nicht nur diesen „Rekord“ konnte Geschäftsführer Hans-Peter Rapp-Frick in der Mitgliederversammlung am 18. März den im Arcadeon versammelten FernUni-Freundinnen und -Freunden verkünden. Besonders erfreut waren wohl alle darüber, dass auch die Zahl der Alumni stetig steigt. Inzwischen sind es 673 Absolventinnen und Absolventen, die ihrer Universität auf diese Weise dauerhaft verbunden bleiben wollen. Die FernUniversität und ihre Freundesgesellschaft danken es ihnen mit dem Absolventenkreis der Freundesgesellschaft, Absolventenehrungen und besonderen Veranstaltungen nur für „Ehemalige“.

Vorstand und Geschäftsführung der Gesellschaft der Freund Vorstand und Geschäftsführung der Gesellschaft der Freund

Darüber hinaus engagiert sich die Freundesgesellschaft unterstützend für verschiedene Veranstaltungen der Universität, vor allem für das Universitätsfest und für den Dies Academicus. Geschäftsführer Rapp-Frick versprach, dass dies auch 2010 wieder der Fall sein wird. Ein besonderer Förderschwerpunkt wird das Fernstudienzentrum in Budapest sein, wo 200 FernUni-Studierende betreut werden.

Die erforderlichen Mittel dafür stehen zur Verfügung – Schatzmeister Dr. Kai Wilke konnte wie bereits gewohnt eine solide Finanzierung der Gesellschaft schildern.

Als neue Beisitzer wurden die beiden FernUni-Absolventen Frank Walter, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hagen, und Dr. Marcus Schölling, Mitarbeiter der Bundesnetzagentur, gewählt.

Stolz, in Hagen studiert zu haben

In seinem Bericht ging Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer zunächst darauf ein, dass immer mehr Absolventinnen und Absolventen gerne auf ihr Studium in Hagen verweisen: „Den Namen unserer Universität haben Sie im vergangenen Jahr sicherlich häufiger in der Zeitung gelesen. Für uns eine unbezahlbare Werbung!“

Im letzten Jahr hat die FernUniversität mit inzwischen 67.500 Studierenden insgesamt, davon 51.000 in Studiengängen, ihre Position als größte deutsche Universität ausgebaut. Jedoch: „Durch den Erfolg geraten wir an unsere Grenzen.“ Das erfordert Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, zunächst am 25. März in Düsseldorf bei der Veranstaltung „FernUniversität trifft Wirtschaft“. Ihr Ziel: bei Politik und Wirtschaft für das hochmoderne Studienkonzept werben, auch im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang.

Dabei ist die Belastung der Lehrenden bereits heute sehr hoch: 2009 gab es an der FernUniversität über 2.000 Abschlüsse, davon die Hälfte in der Fakultät Wirtschaftswissenschaft mit ihren 17 Professuren. Rektor Hoyer: „Wir wollen das Fächerspektrum erhalten, gleichzeitig stark nachgefragten Fächern die Luft zum Atmen geben, die sie brauchen!“

Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bildeten und bildet das Regionalisierungskonzept. Der Rektor stellte den aktuellen Sachstand vor. Nach den neuen Regionalzentren in Berlin, Hagen und Coesfeld stehen im Mai Hannover und anschließend Hamburg an: „Rückmeldungen der Studierenden zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Mit weiteren Schwerpunktprojekten steht die Hochschule vor neuen Großaufgaben: Die gesamte IT-Struktur wird auf den neuesten Stand gebracht, damit die Beschäftigten ihre Aufgaben noch besser erledigen können. Mit Hochdruck wird eine Finanzbuchhaltung eingeführt, die die „Kameralistik“ ablöst. Im Forschungsbereich wird das Institut eKNIC geplant, das sich mit Lernen und Wissenskonstruktion in sozio-technischen Netzwerken befassen wird.

„Die Psychologie des ‚Als-Ob’“

Besonders „betroffen“ von den an sich ja sehr positiven steigenden Studierendenzahlen ist das Institut für Psychologie der FernUniversität, das innerhalb von vier Semestern die Zahl der Studierenden im Bachelorstudiengang Psychologie auf 8.000 steigerte. Dass trotz dieser Belastung die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier wie überall in der FernUniversität intensiv ihren Forschungstätigkeiten nachgehen, stellte die Institutsdirektorin Prof. Dr. Ingrid Josephs unter Beweis. Als Leiterin des Lehrgebiets Psychologie des Erwachsenenalters hielt sie den Vortrag „Die Psychologie des ‚Als-Ob’: Vorstellung, Spiel und Phantasie“. Extra zu diesem Vortrag hatten weitere Interessentinnen und Interessenten den Weg zu den FernUni-Freunden gefunden (ein ausführlicher Bericht über dieses Thema folgt zu einem späteren Zeitpunkt in der FernUni-PLUS).

Gerd Dapprich | 30.03.2010
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