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Aktuelles - April 2010

Spaß, Lernen, Abwechslung

Beim Girls’ Day eroberten Mädchen die FernUni

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Bewerbungstraining mit einem ZMI-Azubi Bewerbungstraining mit einem ZMI-Azubi

„Ich fand es total super, dass wir nicht nur etwas erzählt bekommen haben, sondern auch selbst alles ausprobieren durften“, lautet das Fazit einer elfjährigen Schülerin nach dem Girls’ Day 2010. Insgesamt 55 Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren hatten am 22. April an der FernUniversität in Hagen die Möglichkeit in „Mädchen-untypische-Berufe“ hereinzuschnuppern.


Zu den Höhepunkten gehörten simulierte Vorstellungsgespräche unter der Leitung von Helga Wirtz aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaft. Die Mädchen lernten, die eigenen Stärken und Schwächen einzuschätzen und sich auch bei kniffligen Fragen gut zu präsentieren. Wie ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildungsstelle als Fachinformatikerin oder Fachinformatiker aussehen könnte, weiß jemand am besten, der noch vor kurzem genau in einem solchen gesessen hat. Daher berichtete ein Azubi aus dem Zentrum für Medien und IT (ZMI) der FernUniversität von seinen Erfahrungen.

„Das ist nichts für Mädchen“ könnte man bei dem Programm „Löten, Werkstatt, Drehbank“ der Fakultät Mathematik und Informatik denken. Aber genau deshalb war es richtig für den Girls’ Day. „Es war ganz schön anstrengend, hat aber auch Spaß gemacht“, fasste eine Teilnehmerin ihren Tag in der Elektrotechnik zusammen. Mit Geschick bastelten die Schülerinnen leuchtende Herzen und Schlüsselanhänger.


Das Filmteam bei der Arbeit Das Filmteam bei der Arbeit

Auch in der Bibliothek konnte man den Mädchen nichts vormachen. Dr. Sandra Caviola: „Die Mädchen waren wirklich pfiffig und haben alles schnell gelernt.“ Ab sofort darf sich übrigens auch ein rothaariges, starkes, kleines Mädchen Bücher in der Hagener Universitätsbibliothek ausleihen. Die Kinder haben selbst einen Bibliotheks-Ausweis erstellt: Auf den Namen Pipi Langstrumpf.

„Man merkt schon, dass die Mädels heutzutage häufig am PC arbeiten“, weiß Christoph Heikamp zu berichten. Gemeinsam mit anderen Azubikollegen aus dem Zentrum für Medien und IT hat er den Teilnehmerinnen gezeigt, wie ein Computer von innen aussieht, wie Bilder bearbeitet werden und wie eine Webseite erstellt wird. Das stieß bei den Mädchen auf großen Interesse: „Ich könnte mir echt vorstellen, das später mal zu machen“, erzählt eine 13-jährige Schülerin vom Albrecht-Dürer-Gymnasium in Hagen.

Ein kleines Filmteam, bestehend aus Alexander Reinshagen und zwei Mädchen, nahm die Stationen des Girls’ Days genau unter die Lupe bzw. vor die Kamera. „Ich wusste gar nicht, welche Berufe es alle rund ums Filmen gibt“, staunte eine der beiden Teenagerinnen.

Bei der abschließenden Besprechung zeigten die jungen Damen, dass der Girls’ Day an der FernUniversität ein voller Erfolg war. Sie äußerten viel Lob und nur wenig Kritik – was wiederum das Organisationsteam aus der Gleichstellungsstelle sehr freute.


Carina Mette | 23.04.2010
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