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Aktuelles - März 2012

Freundesgesellschaft starker FernUni-Partner

Vorsitzender Klaus Hacker verabschiedet - Zwei von drei Mitgliedern sind Alumni

Mit einem neuen Vorsitzenden geht die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. unverändert optimistisch in die Zukunft: Am 22. März 2012 übergab der bisherige Vorsitzende des Vorstands der Freundesgesellschaft, Klaus Hacker, bei der Mitgliederversammlung die Leitung an Frank Walter, der ebenfalls als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen sein Nachfolger ist.

Frank Walter, selbst Absolvent der FernUniversität in Hagen, dankte Klaus Hacker im Namen des gesamten Vorstands für seine großen Verdienste in fünf Jahren als Vorsitzender und zuvor in sieben Jahren als stellvertretender Vorsitzender: „Engagiert haben Sie die Geschicke der der Freundesgesellschaft gelenkt und sie mit zu dem gemacht, was sie heute ist: ein starker Partner der FernUniversität.“ Hacker hatte ihn als seinen Nachfolger vorgeschlagen, weil er selbst nicht mehr im aktiven Berufsleben steht und Frank Walter nunmehr über die wesentlich besseren Kontakte verfügt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden durch die Mitglieder der Freundesgesellschaft der stellvertretende Vorsitzende Bernd Pederzani, der Geschäftsführer Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick, der Schatzmeister Dr. Kai Wilke, die Beisitzerin Angelika Quiring-Perl und die Beisitzer Harald Rutenbeck, Ivo Grünhagen und Dr. Marcus Schölling. Und auch Klaus Hacker wird sich als Besitzer weiter für die „GdF“ engagieren. Kraft ihrer Ämter gehören dem Gremium der Rektor der FernUniversität Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, die Kanzlerin der Hochschule Regina Zdebel, der Hagener Oberbürgermeister Jörg Dehm und die AStA-Vorsitzende Ulrike Breth an. Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimme.

Zum letzten Mal als Vorsitzender hatte Klaus Hacker die Mitgliederversammlung eröffnet und – das ist seit einigen Jahren ja schon fast Tradition – auf die positive Entwicklung der FernUniversität hingewiesen. Ihre 79.000 Studierenden belegen, so Klaus Hacker, „dass sie mit ihren Studiengängen und den flexiblen Studienmöglichkeiten genau den richtigen Weg eingeschlagen hat“. Lebenslanges Lernen ist für die Hochschule kein Schlagwort: „Lebenslanges Lernen wird hier gelebt!“

Er legte den FernUni-Freunden das neue Jahrbuch 2011 ans Herz, das frisch aus der Druckerei zum Veranstaltungsort Arcadeon – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung in Hagen angeliefert wurde. Es wird gemeinsam vom Rektor der FernUniversität und vom Vorsitzenden der Freundesgesellschaft herausgegeben.

Alumni eng mit der FernUni verbunden

Geschäftsführer Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick konnte die positiven Worte Hackers zur Entwicklung der FernUniversität mit erfreulichen Informationen zur Freundesgesellschaft ergänzen: Seit Jahren steigen die Mitgliederzahlen stetig an, auch in 2011 wurden wieder viele Beitritte verzeichnet. Am 1. März hatte sie insgesamt 1.156 Mitglieder, davon 782 Absolventen und Absolventinnen. Allerdings traten einige Unternehmen aus.

Die steigende Zahl der Absolventinnen und Absolventen in der Gesellschaft ist nach Rapp-Fricks Worten in hohem Maß dem Absolventenkreis zu verdanken: „Es zeigt aber auch die Verbundenheit der Absolventinnen und Absolventen mit ihrer Hochschule.“ In diesem Zusammenhang sprach er auch die erstmalige Gründung einer lokalen Alumni-Gruppe in Berlin an, der weitere folgen sollen.

Die Gesellschaft hat 2011 wieder viele kleine und große Projekte gefördert, z.B. Vortragsreihen wie die „Lüdenscheider Gespräche“, den Dies Academicus, in dessen Rahmen jedes Jahr Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität für hervorragende Prüfungsleistungen geehrt werden, oder den Aufenthalt von russischen Fernstudierenden, die in Deutschland Praktika in Unternehmen absolvieren. Auch 2012 sind wieder zahlreiche Förderungen vorgesehen, etwa für die Studierenden des Fernstudienzentrums Budapest, für herausragende Lehrveranstaltungen, wissenschaftliche Veranstaltungen sowie Absolventenehrungen.

Vor der Mitgliederversammlung tagte der bisherige Vorstand (v. li.): Jörg Dehm, Klaus Hacker, Regina Zdebel, Frank Walter, Angelika Quiring-Perl, Dr. Marcus Schölling, Simone Berger, Dr. Hans-Peter Rapp-Frick, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, Dr. Kai Wilke und Bernd Pederzani. Vor der Mitgliederversammlung tagte der bisherige Vorstand (v. li.): Jörg Dehm, Klaus Hacker, Regina Zdebel, Frank Walter, Angelika Quiring-Perl, Dr. Marcus Schölling, Simone Berger, Dr. Hans-Peter Rapp-Frick, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, Dr. Kai Wilke und Bernd Pederzani.

Mehr Studierende – neue Gebäude

Seit der letzten Mitgliederversammlung hat sich an der FernUniversität viel getan, berichtete Rektor Prof. Helmut Hoyer in seinem Rückblick. Auch er dankte Klaus Hacker im Namen der FernUniversität für die langjährige Arbeit. Eines der Beispiele für sein Engagement war die Stiftung einer Professur für die Fakultät Wirtschaftswissenschaft, die es ohne ihn wohl nicht gegeben hätte.

Am augenfälligsten sind die Modernisierungs- und Baumaßnahmen auf dem Campus, die nicht zuletzt aus der steigenden Studierendenzahl resultieren. Das Gebäude für die Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften und der Seminartrakt werden im Juni eingeweiht. Das hat ein „Umzugskarussell“ zur Folge, das fast alle Standorte in ganz Hagen betrifft.

Spannend ist im Zusammenhang mit Umstrukturierungen und Anpassungen an den Bedarf des Arbeitsmarktes – und damit auch dem der Studierenden – der Generationenwechsel in der FernUniversität. In den letzten zwei Jahren sind 17 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer neu gekommen, weitere 11 sind im Besetzungsverfahren – bis 2020 müssen dann nur noch sechs Professuren aus Altersgründen neu besetzt werden.

Im Hinblick auf das Thema Hochschulfinanzierung ist der Rektor erleichtert, dass das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in die Diskussion geraten ist: „Aber wir müssen uns positionieren, um diese Chance auch in unserem Sinne zu nutzen.“

Besonders erfreut ist er, dass nun doch endlich die Hagener Ortseingangsschilder (wieder) mit dem Zusatz „Stadt der FernUniversität“ versehen werden dürfen.

Bevor Helmut Hoyer „als Fußballfan und Ingenieur“ auf den Vortrag von Prof. Dr. Metin Tolan zur „Physik des Fußballspiels“ hinwies, nannte er den Freunden der FernUniversität noch einen wichtigen Termin: Am 24. August findet wieder das Universitätsfest statt, das von der Freundesgesellschaft mit veranstaltet wird.

Prof. Dr. Metin Tolan zeigte in einem spannenden, unterhaltsamen wissenschaftlichen Vortrag Beispiele für die „Physik des Fußballspiels“. Prof. Dr. Metin Tolan zeigte in einem spannenden, unterhaltsamen wissenschaftlichen Vortrag Beispiele für die „Physik des Fußballspiels“.

Vortrag zur Physik des Fußballs

Die Physik kann Fußball erklären: Der Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund legte dar, dass Fußball der „ungerechteste Sport der Welt“ ist. In einem unterhaltsamen wissenschaftlichen Vortrag mit zahlreichen Videosequenzen führte er dem Publikum auch mit mathematischen Berechnungen vor Augen, warum z.B. auch ein Spitzenfußballer nicht mehrmals hintereinander den Ball an der gleichen Stelle im Tor platzieren kann. Oder dass Schiedsrichter aufgrund physikalischer und (gehirn-)biologischer Vorgänge oft einfach falsch entscheiden müssen. Dass andererseits aber auch technische Hilfsmittel bei der Entscheidung „Tor oder nicht Tor“ nicht sinnvoll sind, weil es ja dann keine Entschuldigung wie „der Schiri ist ja blind“ für ein verlorenes Spiel mehr geben kann.

Gerd Dapprich | 23.03.2012
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