„Kampf um Sichtbarkeit: Fotojournalismus zwischen Anerkennung und Missachtung“

Mit dem „Kampf um Sichtbarkeit: Fotojournalismus zwischen Anerkennung und Missachtung“ befasst sich Bert van den Brink am 13. Februar. Gäste sind willkommen.


Forum Philosophicum: Die Rolle von Bildern in der öffentlichen Meinungsbildung

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Mit dem „Kampf um Sichtbarkeit: Fotojournalismus zwischen Anerkennung und Missachtung“ befasst sich Prof. Dr. Bert van den Brink (Universität Utrecht), am Donnerstag, 13. Februar 2014, ab 18.30 Uhr im Forum Philosophicum der FernUniversität in Hagen. Veranstaltungsort ist das Seminargebäude an der Universitätsstraße, EG, Räume 1 – 3, 58097 Hagen. Der Vortrag des Instituts für Philosophie unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs richtet sich an Fachvertreter der Philosophie und der Universitätsöffentlichkeit sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hagen.

Foto- und Filmjournalismus vermitteln tagtäglich Bilder, die eine wichtige, bisweilen entscheidende Rolle spielen in der öffentlichen Meinungsbildung. Im Vortrag wird die Rolle von Bildern in der öffentlichen Meinungsbildung mit Hilfe von sozialphilosophischen Anerkennungstheorien analysiert. Fotograf, Fotografierte, Foto- und Presseagenturen, Hilfsorganisationen, Staaten, Politiker und Bürger scheinen im Umgang mit der Bilderflut in einem komplexen Kampf um Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit umstrittener Aspekte der Welt gefangen zu sein, der in dem Vortrag untersucht und gedeutet werden soll.

Bert van den Brink ist Professor für politische Philosophie und Sozialphilosophie und Vize-Dekan der Fakultät der Geisteswissenschaften der Universität Utrecht in den Niederlanden.

Gerd Dapprich | 08.01.2014