Gute Freunde zu Besuch

Prof. Natalia Burova stellte sich als Leiterin des Instituts für Wirtschaft und Politik in St. Petersburg vor, beide Universitäten kooperieren bei einem Doppelabschlussprogramm.


FernUniversität und russische Wirtschaftsuniversität kooperieren seit 1999

Alles andere als eine Unbekannte konnte die FernUniversität in Hagen Ende Januar begrüßen: Dr. Anna Kourotchkina, langjährige Koordinatorin für das Doppelabschlussprogramm Wirtschaftswissenschaft an der Staatlichen Wirtschaftsuniversität in St. Petersburg, ist des Öfteren in Hagen. Nicht nur die Personen, auch die beiden Universitäten kennen sich gut, denn bereits seit 1999 arbeiten sie bei der gemeinsamen wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung russischer Studentinnen und Studenten zusammen. Dr. Kourotchkina ist selbst Absolventin des Programms. Zum ersten Mal kam Prof. Dr. Natalia Burova zur FernUniversität. Als Leiterin des Instituts für Wirtschaft und Politik ist sie für die Kooperationen der St. Petersburger Hochschule, die eine der größten russischen Wirtschaftsuniversitäten ist, verantwortlich.

Mit großem Interesse nahmen (v.li.) Prof. Natalia Burova und Dr. Anna Kourotchkina die Informationen zur FernUniversität auf. Neben ihnen Prof. Ulrike Baumöl.
Mit großem Interesse nahmen (v.li.) Prof. Natalia Burova und Dr. Anna Kourotchkina die Informationen zur FernUniversität auf. Neben ihnen Prof. Ulrike Baumöl.

Gespräche konnten Prof. Burova und Dr. Kourutchkina vor allem mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft führen. Dort koordiniert Prof. Dr. Ulrike Baumöl im Auftrag des Rektorats die Kooperation. Weitere wichtige Programmpunkte waren eine Einführung in das Fernstudiensystem und Besichtigungen von Universitätsbibliothek, Service-Center und Logistikzentrum.

Beim Empfang durch Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, an dem auch der Dekan Prof. Dr. Hermann Singer, Prof. Dr. Ulrike Baumöl und Irmgard Broekmann, Abteilungsleiterin für Forschung und Internationale Angelegenheiten, etilnahmen, ging es zunächst um das bevorstehende Kooperationsjubiläum und wie man es würdig begehen kann. Rektor Hoyer unterstrich in diesem Zusammenhang, dass Kooperationen über einen so langen Zeitraum nur gut funktionieren können, wenn die Partner sich gegenseitig vertrauen. Er dankte allen, die in diesen fast 15 Jahren für diese feste Basis gesorgt haben. In der Internationalisierungsstrategie der FernUniversität nimmt diese Zusammenarbeit eine besondere Stellung ein, betonte er.

Tief beeindruckt vom modernen Campus der FernUniversität: Prof. Natalia Burova (2.v.re.) und Dr. Anna Kourotchkina (Mitte) mit (v.re.) Prof. Ulrike Baumöl, Rektor Prof. Helmut Hoyer, Dekan Hermann Singer und Irmgard Broekmann, Abt. Forschung und Internationale Angelegenheiten.
Tief beeindruckt vom modernen Campus der FernUniversität: Prof. Natalia Burova (2.v.re.) und Dr. Anna Kourotchkina (Mitte) mit (v.re.) Prof. Ulrike Baumöl, Rektor Prof. Helmut Hoyer, Dekan Hermann Singer und Irmgard Broekmann, Abt. Forschung und Internationale Angelegenheiten.

Prof. Natalia Burova wies darauf hin, dass sich ihre Universität mit zwei weiteren Hochschulen in der russischen Metropole vereint hat. Sie sieht in der dadurch erheblich vergrößerten Studierendenschaft noch mehr Potential für das Doppelabschlussprogramm. Dessen Absolventinnen und Absolventen können – so Rektor Hoyer – ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern. Auf Interesse der russischen Gäste fiel sein Vorschlag, gemeinsam über zukünftige Forschungskooperationen im Schnittfeld Wissenschaft und Politik nachzudenken.

Gerd Dapprich | 14.02.2014