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Aktuelles - Februar 2014

Austausch im Kreis der „BWL-Asse"

FernUni-Student Christoph Schmidt ist Stipendiat der Schmalenbach-Stiftung

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Stipendiat, Student und Dozent: Der Berliner Christoph Schmidt studiert an der FernUni Wirtschaftswissenschaft.

Eugen Schmalenbach (1873-1955) war Professor für Betriebswirtschaftslehre in Köln. Schwerpunkte seines wissenschaftlichen Interesses waren: Bilanzlehre, Unternehmensbewertung, Kostenrechnung. Keinem anderen Hochschullehrer ist die Etablierung der deutschen Betriebswirtschaft mehr zu verdanken als ihm.

Die ganze Woche Steuererklärungen bearbeiten: So sah früher der Arbeitsalltag des Berliner Finanzbeamten Christoph Schmidt aus. Der 27-Jährige suchte eine neue berufliche Herausforderung und räumte seinen Schreibtisch im Finanzamt Prenzlauer Berg. Dem Steuer- und Rechnungswesen ist er aber treu geblieben. Als Dozent an der Fachhochschule für Finanzen des Landes Brandenburg in Königs Wusterhausen gibt er sein Wissen an Studierende weiter. Parallel ist er weiterhin Student und hat direkt nach Abschluss des Bachelorstudiums zum Wintersemester 2013/2014 den Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität in Hagen aufgenommen. Für seine Zielstrebigkeit und guten Leistungen ist Christoph Schmidt jetzt mit einem Stipendium der Schmalenbach-Stiftung honoriert worden.

Vernetzung und Austausch

Gefördert werden Studierende in betriebswirtschaftlich orientierten Master-Studiengängen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Christoph Schmidt bedeutet das konkret: 500 Euro Büchergeld pro Semester, Einladungen zu Veranstaltungen der Schmalenbach-Stiftung und die zusätzliche Aufnahme in den Stipendiaten-Kreis von e-fellows.net. „Das Wichtigste ist die Vernetzung. Ich erhoffe mir einen regen Austausch und bin auf das Treffen mit den anderen Stipendiaten gespannt“, freut Schmidt sich etwa auf die Schmalenbach-Tagung Ende März in Köln.

Beständigkeit zahlt sich aus

Beständig – wie seine berufliche Karriere und den Abschluss des Bachelorstudiums – hat der Berliner das Ziel verfolgt, ein Stipendium zu erhalten. „Die FernUni hat mich dabei hervorragend unterstützt“, bedankt er sich insbesondere bei seinen Gutachtern Prof. Dr. Stephan Meyering und Prof. Dr. Rainer Baule sowie bei Dr. Karin Niehoff für die engagierte Beantwortung seiner Fragen im Vorfeld der Bewerbung.

Den Stein ins Rollen brachte seinerzeit das Zwischenzeugnis im Bachelor-Studiengang. Mit der Note 1,7 gehörte Christoph Schmidt zu den Besten der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge der FernUniversität und wurde für ein Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. „Damals dachte ich: Ein Stipendium ist nur etwas für die Superschlauen“, blickt Schmidt zurück und ermutigt andere Studierende, es unbedingt auch zu versuchen.

Information über Stipendiengeber

Im weiteren Auswahlverfahren stellte sich jedoch heraus, dass keine Zweitstudien gefördert werden. Vor seinem Fernstudium hatte Christoph Schmidt bereits im Zuge des Vorbereitungsdiensts der Berliner Finanzverwaltung studiert. Doch sein Interesse war geweckt. Er informierte sich über alternative Stipendiengeber und versuchte wiederholt sein Glück. Auch von einer Absage für das Deutschland-Stipendium ließ sich Christoph Schmidt nicht entmutigen. Anfang Januar diesen Jahres hatte er die Zusage der Schmalenbach-Stiftung im Briefkasten. „Besser geht es nicht. Das sind die BWL-Asse“, freut er sich, dass alles genau so gekommen ist. „Diese Auszeichnung spiegelt zudem das hohe Niveau der FernUni wider und zeigt mir, dass mein Studium entsprechend gewürdigt und anerkannt wird.“

Master in fünf Semestern

Zunächst für ein Jahr kommt Christoph Schmidt in den Genuss seines Stipendiums. Stimmen seine Leistungen, ist eine Verlängerung auf insgesamt vier Semester möglich. „Dafür muss man schon die Pobacken zusammenkneifen“, sagt der Berliner, der sein Masterstudium bei fast voller Berufstätigkeit in fünf Semestern durchziehen will. „Ich hab‘ mich inzwischen gut organisiert und die Erfahrung gemacht, dass eine erfolgreiche Absolvierung von zwei Modulen pro Semester machbar ist.“

Carolin Annemüller | 14.02.2014
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