„Die Humanitäre Intervention in ihrer ethischen Beurteilung“

Das Hagener Symposium zum Welttag der Philosophie 2011 stand unter dem Eindruck des internationalen Militäreinsatzes in Libyen. Fachleute diskutierten die Problematik, daraus entstand das Buch.


Neues Buch geht auf FernUni-Symposium zum Welttag der Philosophie 2011 zurück

Das neue Buch „Die Humanitäre Intervention in ihrer ethischen Beurteilung“ (Tübingen: Mohr Siebeck 2013) von Prof. Dr. Hubertus Busche und Dr. Daniel Schubbe (FernUniversität, Lehrgebiet Praktische Philosophie I) .geht auf das im Rahmen des UNESCO-Welttags der Philosophie am 17. November 2011 vom Hagener Institut für Philosophie veranstaltete Symposium „Die Humanitäre Intervention als Fall des gerechten Krieges?“ zurück. Das Symposium stand 2011 unter dem unmittelbaren Eindruck des internationalen Militäreinsatzes „Unified Protector“ in Libyen.

Die Dringlichkeit des Themas, die sich keinesfalls nur auf diesen Einzelfall bezieht, bewog Busche und Schubbe dazu, die Fragestellung nach einer ethischen Beurteilung Humanitärer Interventionen anschließend an renommierte Expertinnen und Experten weiterzugeben und diese zu bitten, die Problematik auf der Höhe der Zeit zu diskutieren. Der Sammelband enthält zwölf Beiträge, die für die ethische Beurteilung der Humanitären Intervention deren Dilemmata zwischen Politik, Völkerrecht und Ethik analysieren, aber auch die Missbrauchs- und Fehlschlagsrisiken solcher mit Waffengewalt erfolgender Einsätze erwägen.#

Mit dem vorliegenden Band präsentiert sich die FernUniversität als ein Ursprungsort aktualitätsbezogener Forschung und als Impulsgeber für Diskussionen, die eine breite Öffentlichkeit bewegen.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Gerd Dapprich | 05.03.2014