Bürgertum und Bildungseifer im Film

Der 35-minütige Film gibt Einblicke in bürgerliche Lebensformen des 19. Jahrhunderts und beleuchtet den zentralen bürgerlichen Wertekanon.


Historischer Dokumentarfilm der FernUniversität: Öffentliche Uraufführung im „Hohenhof“

„‚Wo käme denn die Bildung her, und wenn Sie nicht vom Bürger wär‘ – Bürgerlichkeit im 19. Jahrhundert“ ist der Titel eines neuen Dokumentarfilms der FernUniversität in Hagen. Die Uraufführung findet am Dienstag, 11. März, im Hagener „Hohenhof“ (Vorführungsraum), Am Stirnband 10, 58093 Hagen um 16 Uhr statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist natürlich frei.

Der 35-minütige Film gibt Einblicke in bürgerliche Lebensformen des 19. Jahrhunderts und beleuchtet den zentralen bürgerlichen Wertekanon, der stark von Bildungseifer, Arbeitsethos und Familienorientierung geprägt wurde. Selbstbewusste und wohlhabende Bürgerlichkeit zeigte sich auch im Bau repräsentativer Wohnsitze. Ein über die Landesgrenzen hinweg bekanntes Beispiel dafür ist das Wohnhaus „Hohenhof“ des Hagener Kunstmäzens Karl-Ernst Osthaus, das heute zur Hagener Museumslandschaft zählt.

Gedreht haben den historischen Dokumentarfilm das Lehrgebiet Neuere deutsche und europäische Geschichte (Dr. Eva Ochs, Wissenschaftliche Mitarbeiterin) und das Zentrum für Medien und IT (Redaktion: Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach). Eingesetzt wird er von der FernUniversität in ihrem Masterstudiengang Europäische Moderne in den Moodle-Lernumgebungen und in der Präsenzlehre.

Gerd Dapprich | 06.03.2014