„Von deutschen und russischen Kontexten – Aufarbeitung eines komplizierten Verhältnisses“

Ihren besonderen Bezug zu Russland hat die bekannte Fernsehjournalistin Gabriele Krone-Schmalz auch nach dem Ende ihrer beruflichen Fernsehpräsenz nicht verloren,


Nächste Veranstaltung in der Vortragsreihe Lüdenscheider Gespräche am 29. April

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„Von deutschen und russischen Kontexten“ berichtet die Fernsehjournalistin Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz im Lüdenscheider Gespräch am 29. April, ausnahmsweise also an einem Dienstag. Es geht um die „Aufarbeitung eines komplizierten Verhältnisses“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid. Der Eintritt zur Veranstaltungsreihe Lüdenscheider Gespräche des Instituts für Geschichte und Biografie der FernUniversität in Hagen ist wie immer frei.

Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz war 1987 bis 1991 Korrespondentin im ARD-Studio Moskau. Ihren besonderen Bezug zu Russland hat sie auch nach dem Ende ihrer beruflichen Fernsehpräsenz nicht verloren, was nicht zuletzt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen zu diesem Themenkreis dokumentiert ist. Seit Dezember 2000 ist sie zudem Mitglied des Lenkungsausschusses im „Petersberger Dialog“ – einer Initiative des russischen Präsidenten Putin und des deutschen Alt-Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Dieses Engagement der Grimme-Preisträgerin wurde 2008 mit der Verleihung der Puschkin-Medaille „in Anerkennung ihres Beitrages zur Festigung der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland“ gewürdigt.

Im Rahmen der Lüdenscheider Gespräche wird Dr. Gabriele Krone-Schmalz sowohl auf ihre Erfahrungen als Moskauer ARD-Korrespondentin zur Zeit des großen Umbruchs (Perestroika) eingehen als auch die aktuellen Entwicklungen in Russland – und die deutsche Perspektive darauf – erörtern.

Für ihre journalistische Arbeit erhielt sie für „die besondere Qualität der Fernsehberichterstattung“ das Bundesverdienstkreuz I. Klasse. 2011 wurde sie zur Professorin für TV und Journalistik an der BiTS Iserlohn berufen.

Gerd Dapprich | 25.03.2014