„Open Data“ und „Big Data“

Referent am 30. April ist Prof. Jim Ridgway, sein Vortrag hat den Titel „Implications of Open Data and Big Data for Statistics Education and Statistical Literacy“.


Einflüsse auf Statistikausbildung und Programme zur Förderung von Methodenkompetenz

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In den „wissenschaftsgesprächen“ der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen hält Prof. Jim Ridgway am Mittwoch, 30. April, den Vortrag „Implications of Open Data and Big Data for Statistics Education and Statistical Literacy“. Veranstaltungsort ist das Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen, Räume 4 und 5. Der öffentliche Vortrag in englischer Sprache beginnt um 15 Uhr und richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an externe Interessierte. Veranstalter ist der Arbeitsbereich Statistik und quantitative Methoden (apl. Prof. Dr. Hans-Joachim Mittag).

Frei verfügbare Daten („Open Data“) und Massendaten aus unterschiedlichen Quellen („Big Data“) haben einen erheblichen Einfluss auf die Statistikausbildung und auf Programme zur Förderung von Methodenkompetenz. Der Vortrag wird Charakteristika von „Open Data“ und „Big Data“ skizzieren und Anschauungsmaterial für die Verwendung sozialer Medien liefern, das dazu beiträgt datengestützte Argumentationen bei der Diskussion komplexer sozialer Phänomene zu verstehen.

Im Vortrag werden dynamische Visualisierungen von „Open Data“ und „Big Data“ gezeigt. Hierbei werden auch Folgerungen diskutiert, die sich bezüglich der Verwendung dieser neuen Ressourcen für die Statistikausbildung und die Förderung von Methodenkompetenz ableiten lassen.

Prof. Jim Ridgway ist Direktor des Smart Centre für Datenvisualisierung der Durham University, England. Ziel des Smart Centre ist die Förderung von Methodenkompetenz, die Initiierung von Diskussionen über gesellschaftsrelevante Daten und die Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Materialien für ein breites Publikum. Bei einem ganz aktuellen Kooperationsprojekt mit dem Statistischen Amt von Großbritannien geht es z.B. darum die Ergebnisse des Zensus 2011 auch für Laien verständlich zu machen und die Verwendung der Daten in der Politikplanung zu stimulieren.

Gerd Dapprich | 26.03.2014