Im Fokus: Blended Learning, KSW und Kapazitätsrechnung

25. Sitzung des Hochschulrates mit umfangreicher Tagesordnung

Im Fokus der ersten Sitzung des Hochschulrates im Jahr 2014 stand das Thema „Blended Learningals Fundament des Hagener Fernstudiensystems. Prof. Dr. Theo Bastiaens vom Lehrgebiet Mediendidaktik stellte das Blended-Learning-Konzept in seinen Grundzügen vor. Er thematisierte auch die Hemmnisse bei der Umsetzung und den erforderlichen Support durch die Servicebereiche der Hochschule. Ein gemeinsames didaktisches Konzept der Studiengänge sei erforderlich, um die Grundzüge des „Blended Learning“ in die Universität und an alle Lehrgebiete zu kommunizieren. Darüber hinaus wünschte er sich mehr didaktischen und technischen Support für die Lehrenden. In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass alle Lehrenden sich motiviert dieser Aufgabe stellen müssten; auch bei Berufungen sei auf dieses Kriterium zu achten. Der Hochschulrat beschließt, dass das Rektorat dem Gremium einen Vorschlag unterbreitet, wie „Blended Learning“ an der Hochschule weiterentwickelt und umgesetzt werden kann.

Der Dekan der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Thomas Bedorf, stellte dem Hochschulrat im Anschluss die Ziele und Planungen der Fakultät vor. Die wesentlichen Probleme der Fakultät seien mit dem Hochschulentwicklungsplan 2015 in Angriff genommen, wie beispielsweise durch zusätzliche Professuren und Stellen für das Studiengangsmanagement. Hinsichtlich der Forschungsaktivitäten möchte die Fakultät interdisziplinäre Projekte anstoßen und die Betreuung der Promovierenden verbessern. Das Fächerspektrum sollte durch Arrondierung von Fächern an ihren Rändern erweitert und die mediengestützte Lehre gestärkt werden.

Kapazitätsberechnungen nach der Kapazitätsverordnung für Präsenzhochschulen treffen für die FernUniversität nicht zu. Deshalb hat die Zentrale Hochschulverwaltung eine Berechnung in Anlehnung an die Kapazitätsverordnung und unter Berücksichtigung der FernUni-typischen Besonderheiten entwickelt, die von der Kanzlerin vorgestellt wurde. Mithilfe der Berechnung soll künftig die Aufnahmekapazität der Studiengänge auf der Grundlage der vorhandenen Ressourcen ermittelt werden. Der Hochschulrat würdigte das Berechnungsmodell mit einer positiven Empfehlung.

proe | 14.04.2014