Blick hinter die Kamera

Sie hatten Sonne im Gepäck und ein Lachen im Gesicht: 18 Studierende haben sich einen Tag lang auf dem Campus der FernUniversität in Hagen fotografieren lassen – und hatten viel Spaß dabei.


Die künftigen Gesichter der FernUniversität beim Fotoshooting

Illustration Gruppenfoto vor dem Seminargebäude auf dem Campus der FernUniversität in Hagen
Bitte recht freundlich: Beim Fotoshooting auf dem Campus der FernUniversität hatten alle Spaß - die Studierenden, das Organisationsteam und die Fotografen. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken. (Foto: Jakob Studnar)

Fotostrecke - so sah es hinter den Kameras aus.

Der Tag des FernUni-Fotoshootings startet vielversprechend. 18 Studierende der FernUniversität in Hagen sind auf den Campus gekommen, um sich einen Tag lang fotografieren zu lassen. Jede und jeder als ein Gesicht der FernUni. Doch bevor es losgeht, müssen ausnahmslos alle erstmal in die Maske. Nase pudern.

Dann wird es ernst, in Grüppchen ziehen die Studierenden mit den Fotografen los zum ersten Fotospot. So geht es den ganzen Tag in immer wieder neu zusammengestellten Modelteams weiter: von der Mensa ins TGZ und Regionalzentrum, aus dem Seminarraum auf die grüne Wiese, in die Universitätsbibliothek und auf den sogenannten Weißen Platz vor dem Seminargebäude. Nach ein paar Minuten am Set ist das Lampenfieber schnell verflogen, die zunächst vom Fotografen verordneten Plaudereien gehen über in echte, interessierte Gespräche – bis die Kamera komplett vergessen ist. Alle gehen locker und offen miteinander um. „Woher kommst du? Was studierst du? Warum bist du an der FernUni eingeschrieben?“

Fotos zeigen Vielfältigkeit

„Ich habe heute so viele tolle Gespräche geführt“, freut sich Sylvia Schaub, die aus Nürnberg nach Hagen gereist ist. Sie studiert Kulturwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geschichte, Literaturwissenschaft, Philosophie. Daneben gibt es den 64-jährigen Pensionär, der seinen Bachelor of Laws machen möchte, oder die 27-Jährige Vollzeitstudentin der Wirtschaftswissenschaft. Die künftigen FernUni-Gesichter zeigen, wie vielfältig die Studierenden an der FernUniversität sind.

Bis zur Mittagspause sitzen die Mundwinkel fast automatisch in Position, sobald eine Kamera klickt. Trotzdem haben alle Spaß, es wird viel gelacht. Kaum jemand kann sich hinter der Kamera verschanzen, alle machen mit – auch das Organisationsteam bekommt eine Statistenrolle.

Treppauf, treppab

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es temporeich weiter. Fotograf Torsten Silz scheucht alle kreuz und quer durchs Foyer im Seminargebäude. Manche laufen gefühlt 30-mal treppauf und treppab. Gegen so viel Schwung hat das Mittagstief keine Chance. Viel zu schnell ist der Tag verflogen, aber am Ende strahlen sie immer noch: Studierende, Fotografen, das Organisations-Team. Zum Abschluss noch ein Gruppenbild fürs Fotoalbum.

„Ich hatte sehr viel Spaß und habe mich sehr wohl gefühlt“, lobt etwa FernUni-Studentin Katy Esser. „Ich fand es sehr schön, ,meine Uni‘ von einer anderen Seite kennenzulernen und fühle mich nun noch mehr mit der FernUni verbunden.“

Anja Wetter | 28.05.2014