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Aktuelles - Mai 2014

Audio-Podcast: Fünf Fragen an ... Prof. Dr. Stefan Smolnik

Leiter des Lehrgebietes Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Anwendungssysteme

Neues zum Hören: In der Interviewreihe „Fünf Fragen an“ verrät Prof. Dr. Stefan Smolnik, welches Buch ihn laut auflachen lässt und dass er Fan des Zweitligisten Arminia Bielefeld. Seit November ist er Professor an der FernUniversität und richtet ein neues Lehrgebiet ein: Betriebswirtschaftslehre, insbesondere betriebliche Anwendungssysteme. Der Wirtschaftsinformatiker möchte sich in Technologieprojekte an der FernUni einbringen und freut sich auf das Fernlehresystem in Hagen.


Transkript des Interviews

Liebe Hörerinnen und Hörer,

herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von „Fünf Fragen an…“.

Mein Name ist Anja Wetter und mein Interviewpartner ist Prof. Dr. Stefan Smolnik. Er ist seit November an der FernUniversität Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Anwendungssysteme im Bereich Wirtschaftsinformatik.

Professor Smolnikbeschäftigt sich in seiner Forschung und Lehre grundlegend mit Informations- und Wissensmanagement.

Konkret untersucht er, wie der Einsatz von neuen Informationstechnologien wie beispielsweise Social Media die Kooperationsbereitschaft in den Unternehmen verändert und seiner Meinung nach auf jeden Fall verbessert.

Seine Forschungsschwerpunkte passen also gut ins Fernlehresystem nach Hagen.

FernUniversität: Herr Smolnik, Sie werden demnächst mit Ihrer Familie aus dem Rheingau ins Ruhrgebiet umziehen. Wohin gehen Sie mit Ihren Kindern zuerst, ins Fußballstadion oder ins Museum?

Stefan Smolnik: Beides ist sehr spannend. Gerne gehen wir in Museen, die speziell auch für Kinder geeignet sind, wie beispielsweise Kinder- oder Technikmuseen. Als gebürtiger Bielefelder gibt es eine gesunde Rivalität zwischen der Arminia und dem VfL Bochum. Gerade erst hat Arminia in Bochum gewonnen. Das hätte ich gern mit meinen Kindern gesehen. Aber auch Zoos sind für uns sehr spannend.

FernUniversität: Berufsbedingt beschäftigen Sie sich viel mit Fachliteratur. Welche nicht-fachbezogene Lektüre kann Sie begeistern?

Stefan Smolnik: Leider bleibt nicht mehr so viel Zeit neben Beruf und Familie, nicht fachbezogene Bücher zu lesen. Ich habe sehr gern Tolkien, „Der Herr der Ringe“ und „Der kleine Hobbit“ gelesen oder auch die „Harry-Potter“-Romane. Zuletzt habe ich ein paar Bücher von Dan Brown gelesen, die mich sehr gefesselt haben. Ansonsten lese ich die Tagespresse online und tummele mich in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder auch Google+. Aktuell lese ich „Er ist wieder da“, was mich regelmäßig zum lauten Lachen bringt.

FernUniversität: Da sind wir ja bei den Social Media und so halb Ihrer beruflichen Bestimmung. Sie haben bis hierher eine nahtlose akademische Laufbahn hinter sich: Diplomand, Doktorand, Habilitand respektive Juniorprofessor, jetzt Professor. Welcher andere Beruf wäre denn alternativ für Sie in Frage gekommen?

Stefan Smolnik: Die grundlegende Entscheidung für den akademischen Karriereweg habe ich am Ende meines Studiums Informatik getroffen. Alternativen zu der Zeit waren Inhouse-Consulting vor allem bei großen Banken wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank oder Beratung hinsichtlich der IT. Entsprechende Angebote habe ich aber zugunsten einer Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Groupware Competence Center der Universität Paderborn abgesagt. Seitdem ist ein Wechsel in die Wirtschaft für mich nicht wirklich in Frage gekommen.

FernUniversität: Social Media, IT – das haben wir ja gerade schon gehört, dass Sie untersuchen, wie das in Unternehmen eingesetzt wird. Da geht es auch um den virtuellen Arbeitsplatz. Wie sieht denn der Schreibtisch aus, an dem Sie besonders effektiv arbeiten können?

Stefan Smolnik: Ich habe gern ein sehr aufgeräumtes Büro mit wenig Papier. Auch mein Schreibtisch ist bestenfalls frei von Akten. Gegebenenfalls liegt die ein oder andere wissenschaftliche Zeitschrift auf meinem Schreibtisch. Im besten Fall werden papierbasierte Vorgänge im Sekretariat durch Scannen von Dokumenten vorbereitet und dann mittels eines Workflow-Systems elektronisch weiterbearbeitet. Somit stehen das Notebook und mein Telefon im Vordergrund meiner täglichen Arbeitsprozesse.

FernUniversität: Notebook braucht man ja auch für eLearning. Weitere Stichworte sind kollaboratives Lernen, mobile Computing – darauf gucken Sie ja auch. Wo sehen Sie an der FernUniversität, die ja als die Medienuniversität gilt, Ihre ersten Aufgaben?

Stefan Smolnik: Da ich einen neuen Lehrstuhl aufbaue, liegen meine ersten Aufgaben vor allem im Bereitstellen der Basisinfrastruktur, im Sinne von Ausstattung und auch Personal so wie im Aufbaue der ersten Lehrangebote. Gleichzeitig habe ich erste Gremienaufgaben vor allem in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, aber auch auf FernUniversitätsebene übernommen. Als Wirtschaftsinformatiker bringe ich mich zukünftig gerne auch in Technologieprojekte der FernUniversität ein. Besonders gespannt bin ich auf Blended-Learning-Aspekte in meiner Lehre und die entsprechende Unterstützung zum Beispiel seitens des ZMI.

FernUniversität: Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall eine gute Zeit an der FernUniversität. Vielen Dank für das Gespräch!

Stefan Smolnik: Vielen Dank, Frau Wetter.


Anja Wetter | 05.05.2014
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