Informieren und beraten lassen, dann einschreiben

Studieren ohne Abitur, die Studienangebote der FernUniversität, der Ablauf und die Rahmenbedingungen waren zentrale Themen der Veranstaltungen. Die Resonanz stieg noch einmal an.


„Langer Abend der Beratung“: Auch Regionalzentren außerhalb NRW machten mit

„Wir sind sehr zufrieden, die Beratungen waren sehr erfolgreich, eine noch stärkere Resonanz im Vergleich zum Vorjahr…“: Das Interesse von Studieninteressierten an den Studienangeboten der FernUniversität in Hagen und ihren Beratungsangeboten ist ungebrochen, trotz bereits 78.000 Studierenden. Das zeigte sich wieder am Langen Abend der Beratung. An dieser landesweiten Aktion von Bildungseinrichtungen im Land Nordrhein-Westfalen beteiligten sich nicht nur die nordrhein-westfälischen Regionalzentren und einige angeschlossene Studienzentren, sondern auch mehrere Regionalzentren in anderen Bundesländern.

Illustration
Viele Studieninteressierte kamen zum Langen Abend der Beratung in Regional- und Studienzentren, um sich zu informieren und beraten zu lassen (hier im Regionalzentrum Hagen).

Das Regionalzentrum Hamburg beantwortete in Gruppenberatungen mit max. drei Personen studiengangbezogen Fragen zu Zugangsvoraussetzungen, Studienablauf, Prüfungsformalia usw. von insgesamt 25 Studieninteressierten. Dr. Mathias Wilde, Leiter des Regionalzentrums: „Nach meiner Auffassung ist die Gruppenberatung ein sehr schönes Format. Diese Konstellation kanalisiert die Interessen schon im Vorfeld.“ In den nach Studiengängen geordneten Gruppen werden dann die „typischen“ Fragen beantwortet: nach Studienablauf, Präsenzpflichten, Prüfungen, Zeitaufwand, Zeitmanagement, Kosten oder Studiendauer. „Hier profitiert man von den Fragen der anderen und tauscht sich aus“, benennt Wilde einen weiteren Vorteil. Zudem lernt man so möglich zukünftige Mitstudierende kennen.

Ins Regionalzentrum München kamen 55 Interessierte. Nach dem Info-Vortrag „Berufsbegleitend studieren – das Studium an der FernUniversität in Hagen“ ergab sich ein reger Austausch zwischen den Interessenten und dem Team des Zentrums.

60 Studieninteressierte begrüßte das Regionalzentrum Neuss: „Damit hatten wir noch größeren Zulauf als im Vorjahr“, zog die Leiterin Gabriele Pucher Bilanz. Ein Schwerpunkt waren die Masterangebote: „Die Beratung dazu wurde gut nachgefragt.“ Viele Fragen bezogen sich auf die Rahmenbedingungen des Studiums an der FernUniversität. Sechs Interessierte schrieben sich noch am Abend ein, andere dürften folgen: „Wir haben weitere Beratungstermine vereinbart.“

„Erfolgreich wie immer“: Im Regionalzentrum Bonn wurden nicht nur rund 40 individuelle Beratungsgespräche geführt, auch hier schrieben sich erste Interessierte bereits ein. Andere hatten dieses schon hinter sich und informierten sich vor dem Start des Studiums detailliert zu seinem Ablauf.

Im Regionalzentrum Coesfeld, das ebenfalls eine deutlich gestiegene Resonanz verzeichnete, stieß die ganze Bandbreite des telefonischen und persönlichen Beratungsangebots auf reges Interesse. Bärbel Thesing und ihr Team informierten vor allem über psychologische, wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Studienangebote und berieten intensiv in Einzelgesprächen. Für bereits Immatrikulierte war die Rückmeldung ein wichtiges Thema. Die Wege ins Studium über die berufliche Qualifikation und die flexible Studienorganisation interessierten beruflich qualifizierte Gäste ohne Abitur. Viele Gekommene hatten sich sehr gut vorab informiert hatten, sie stellten letzte konkrete Fragen – und schrieben sich dann direkt ein.

Auch in den teilnehmenden Studienzentren waren die Teams zufrieden. In Castrop-Rauxel war das Interesse an den Angeboten der Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft und für Kultur- und Sozialwissenschaften am größten. Nicht alle Gekommenen haben das Abitur, daher war auch der Hochschulzugang mit beruflicher Qualifikation ein wichtiges Thema. Zusätzlich angeboten wurde in diesem Jahr der Vortrag „Abi – und dann?“ Er zeigte angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die Vorteile eines Fern- gegenüber einem Präsenzstudium, sie konnten sich zudem individuell beraten lassen.

Ebenfalls „sehr gut“ war die Resonanz in Arnsberg: „Von 16 Uhr an waren wir fünf Stunden lang durchgehend mit zum Teil sehr intensiven Beratungen beschäftigt“, freut sich Katharina Büenfeld. Zeitweise informierte eine Beraterin der Arbeitsagentur Arnsberg umfassend über die Situation von Akademikern auf dem Arbeitsmarkt, zu ihren Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten.

Gerd Dapprich | 22.07.2014