Das bedingungslose Grundeinkommen – „Freiheit statt Vollbeschäftigung?“

Seit etwa zehn Jahren wird in Deutschland öffentlich über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert. Welche Voraussetzungen und Auswirkungen hat es?


Vortrag in der Coesfelder BürgerUniversität am 10. September

Welche Auswirkungen hat das „bedingungslose Grundeinkommen“, welches sind die notwendigen Voraussetzungen für es? Damit beschäftigt sich der Vortrag „Freiheit statt Vollbeschäftigung? Der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bürger“ am 10. September in der Coesfelder BürgerUniversität. Er findet ab 19 Uhr im Regionalzentrum Coesfeld der FernUniversität, WBK – Wissen Bildung Kultur, Osterwicker Str. 29, Coesfeld, statt. Referent ist Prof. Dr. Sascha Liebermann (Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn), Veranstalterin die Ernsting's family-Junior-Stiftungsprofessur für Soziologie familialer Lebensformen, Netzwerke und Gemeinschaften (Jun.-Prof. Dr. Dorett Funcke) an der FernUniversität in Hagen. Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs ist öffentlich.

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Seit etwa zehn Jahren wird in Deutschland öffentlich über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert. Es geht um Fragen, die die Auswirkungen und vor allem die notwendigen Voraussetzungen eines bedingungslosen Grundeinkommens betreffen. Parteien, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Wissenschaft und Öffentlichkeit – aus allen Richtungen werden Stellungnahmen für und wider vorgebracht, teils vehement ablehnend, empört, herablassend – teils enthusiastisch befürwortend, verklärend, freimütig. Es werden Untergangsszenarien genauso entworfen wie der Aufbruch in eine neue Welt. Was ist an diesen Einschätzungen dran?

Der Vortrag stellt die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen vor und geht Einwänden wie Befürwortungen nach.

Gerd Dapprich | 08.08.2014