Welche Geschlechterbilder findet man in der Werbung?

Herrschen nach wie vor überkommene Rollenschemata vor: hier die Hausfrau, Mutter oder Verführerin, dort der weise, energische oder kluge Mann? Oder sind heute andere Bilder die Regel?


Frauen und Männer im Gespräch: Vortrag in der FernUniversität am 3. November

Mit einem alten – oder ewig jungen – Thema befasst sich Prof. Dr. Susanne Stark, Hochschule Bochum, am Montag, 3. November, in der Vortragsreihe Frauen und Männer im Gespräch: Welche Geschlechterbilder findet man in der Werbung? Herrschen nach wie vor überkommene Rollenschemata vor? Zu ihrem Vortrag ab 18 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen, sind alle Interessierten eingeladen. Er hat den Titel „Alte Geschlechterstereotypen oder neue Vielfalt – wie werden Frau und Mann heute in der Werbung dargestellt?“ Veranstalterin ist die Gleichstellungsstelle der FernUniversität in Hagen.

Illustration

Ein altes – oder ewig junges – Thema: Welche Geschlechterbilder findet man in der Werbung? Herrschen nach wie vor überkommene Rollenschemata vor? Die Frau als einfache Hausfrau, immer um ihre Wäsche besorgt, als Mutter befasst mit der immerwährenden Kocharbeit für die Familie oder als erotische Verführerin – der Mann als weiser Ratgeber, energischer Geschäftsmann oder kluger Präsenter? Oder haben sich die alten Klischees verflüchtigt und sind neue Bilder, frei von geschlechterstereotypischen Kategorisierungen, inzwischen die Regel? Wer dominiert die Werbung, ist Handlungsträger, wer pflegt welchen Kleidungsstil, wer ist aktiv oder eher passiv? Frau oder Mann? Oder werden die Geschlechter gleichgestellt in Szene gesetzt? Diesen Fragen geht ein Forschungsprojekt nach, das von Oktober 2011 bis Mai 2012 an der Hochschule Bochum durchgeführt wurde.

Die Veranstaltungsreihe Frauen und Männer im Gespräch findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt.

Gerd Dapprich | 24.09.2014