„Der Erste Weltkrieg. Ursachen und Deutungen“

Auch nach 100 Jahren wird engagiert wie lange nicht mehr in der Öffentlichkeit über die Ursachen des Ersten Weltkrieges und die damit eng verbundene „Kriegsschuldfrage“ diskutiert.


Prof. Wolfgang Kruse von der FernUniversität am 26. November in der Coesfelder BürgerUni

„Der Erste Weltkrieg. Ursachen und Deutungen“ sind am Mittwoch, 26. November, in der Coesfelder BürgerUniversität das Thema von apl. Prof. Dr. Wolfgang Kruse, Lehrgebiet Neuere Deutsche und Europäische Geschichte der FernUniversität in Hagen. Eingeladen in das WBK – Wissen Bildung Kultur, Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Studierenden der FernUniversität. Veranstalterin ist die Ernsting's family-Junior-Stiftungsprofessur für Soziologie familialer Lebensformen, Netzwerke und Gemeinschaften (Jun.-Prof. Dr. Dorett Funcke).

Auch nach 100 Jahren bleibt der Erste Weltkrieg eine Herausforderung für das historische Denken und für die aktuelle Geschichtspolitik. Engagiert wie lange nicht mehr wird in der Öffentlichkeit einmal mehr über die Ursachen des Krieges und über die eng damit verbundene „Kriegsschuldfrage“ diskutiert, die seit 1914 immer wieder im Zentrum wissenschaftlicher und öffentlicher Auseinandersetzungen gestanden hat. Aber auch der Charakter dieses „Großen Krieges“, wie Briten und Franzosen ihn noch heute nennen, ist auf vielfältige, oft auch widersprüchliche Weise wissenschaftlich reflektiert und diskutiert worden.

Der Vortrag versucht, den Ersten Weltkrieg, seine Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen, im Spannungsfeld der Deutungskonzepte „Krise der europäischen Moderne“, „Zeitalter des totalen Krieges“ und „Urkatastrophe des 20. Jahrhundert“ zu analysieren und seine allgemeinere historische Bedeutung zu bestimmen.

Auskunft erteilt das Regionalzentrum Coesfeld der FernUniversität, Tel. 02541 – 7582.

Illustration
Gerd Dapprich | 22.10.2014