Rege Wikioniken bei FernUni-Wikiade

Schon mehr als 800 Studierende und Beschäftigte der FernUni haben an der Wikiade teilgenommen. Das digitale Lehr-Projekt läuft noch bis zum 31. Mai 2015. Die besten Beiträge bekommen Preise.


Digitales Lehrprojekt mit zahlreichen Beiträgen von Studierenden und Beschäftigten

Zwei Frauen und zwei Männer stehen um einen Laptop.
Freuen sich über das große Interesse an der Wikiade (von rechts): Prof. Theo Bastiaens (Lehrgebiet Mediendidaktik), Jana Hochberg (Mediendidaktik und Projektleitung) und Cathrin Vogel (Mediendidaktik). Maarten Volkers (Douglas-Stiftungslehrstuhl für Dienstleistungsmanagement) bestritt eine Wikiade-Herausforderung.

Die Wikiade läuft erfolgreich. Seit Projekt-Start im Oktober haben sich über 800 Teilnehmende mit Beiträgen zu ihren Studieninhalten an dem digitalen Lehr- und Forschungsprojekt beteiligt. Über 1.000 Seiten wurden angelegt und bisher bereits mehr als 4.000 Mal bearbeitet. Auch erste Beobachtungen hat das wissenschaftliche Projekt-Team um Jana Hochberg vom Lehrgebiet Mediendidaktik (Prof. Dr. Theo Bastiaens) schon gemacht: „Wir beobachten sehr unterschiedliches Nutzungsverhalten, schon in den ersten Wochen“, sagt Jana Hochberg. Zum Beispiel mache sich eine Nutzerin mit den Wiki-Grundlagen vertraut. Ein anderer Nutzer stelle bereits ausformulierte Beiträge zu seinen Studieninhalten online. „Die Teilnehmenden unterstützen sich gegenseitig bei der Wissensvermittlung, zum Beispiel mit Grafiken zur Veranschaulichung.“

Preise erringen

Für besondere Wikiade-Leistungen vergibt das Projektteam Preise. Darunter eine Pebble Smartwatch, ein iPad und einen Kindle E-Book-Reader. Eine Förderung der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. ermöglichte diese und weitere Sachpreis. Zu den Leistungen zählen verständliche Artikel zu Studieninhalten. Aber auch nachvollziehbare Korrekturen mangelhafter Artikel.

Das Projekt läuft noch bis zum 31. Mai 2015. Im Anschluss wird es wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnis könnten die Grundlage für neue, kooperative Lehr- und Lernformen sein.

Matthias Fejes | 07.12.2014