Gleichstellung braucht Kulturwandel

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte die Impulsveranstaltung zum Gleichstellungskonzept 2014 - 2017 an der FernUniversität. Gender Slams lockerten die Informationsblöcke auf.


Projekte der familienfreundlichen Hochschule beim Markt der Möglichkeiten präsentiert

Fünf Personen sitzen in Sesseln nebeneinander während einer Podiumsdiskussion.
Diskutierten über Geschlechtergerechtigkeit an der FernUni: (v.li.) Gleichstellungsbeauftragte Melanie Graf, Senatsvorsitzender Prof. Sebastian Kubis, Moderatorin Nicole Scheiber, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Rektor Prof. Helmut Hoyer.

„Wir brauchen einen Kulturwandel!“, fordert die nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze, beim Thema Gleichstellung ein. Sie war zu Gast bei der Impulsveranstaltung zum Gleichstellungskonzept 2014 – 2017 der FernUniversität in Hagen und diskutierte auf einem Podium mit zu Fragen über Wissenschaftskarrieren und Geschlechtergerechtigkeit. Schulze befürwortet eine Frauenquote, um mehr Chancengleichheit zu erreichen. Daran schloss Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer an und ergänzte: „Die FernUniversität muss als Arbeitgeberin Strukturen schaffen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Familienfreundlichkeit ist ein zentrales Gleichstellungsthema.“

Insgesamt war die Resonanz auf die Impulsveranstaltung zum Gleichstellungskonzept (GSK) sehr positiv. Die Besucherinnen und Besucher verfolgten neben der Podiumsdiskussion die Kurzinterviews, Filmbeiträge und Gender Slams, die das Thema Gleichstellung mit einem lockeren Grundton aufgriffen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ informierten sich Interessierte über einzelne Maßnahmen und Förderinstrumente des GSK aus den Bereichen Wissenschaftlicher Nachwuchs, familienfreundliche Hochschule, Professorinnen und Professoren sowie Berufungskommissionen.

Anja Wetter | 03.12.2014