MiniCampus nimmt Gestalt an

Bis Ende März sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Dann wird der MiniCampus kindgerecht und farbenfroh eingerichtet.


Ab dem Frühsommer können Beschäftigte und Studierende ihre Kinder auf dem Campus beaufsichtigen lassen

Blick auf die Baustelle MiniCampus
Die Bauarbeiten für den MiniCampus schreiten zügig voran. Eröffnung soll voraussichtlich im Mai sein.

Es ist nicht zu übersehen und zu überhören: Der MiniCampus nimmt Gestalt an. Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan. Wenn alles gut geht, soll schon im Mai im Nebentrakt des Verwaltungsgebäudes U47 die Kinderbewahrstube der FernUniversität in Hagen eröffnen. Dort können Studierende und Beschäftigte in Notfallsituationen ihre Kinder beaufsichtigen lassen.

Es wird gebohrt, gedämmt und gesägt. Die Trockenbauarbeiten sind fast abgeschlossen, Fenster und Außentüren eingesetzt. Bereits in der kommenden Woche wird mit den Malerarbeiten begonnen, in Kürze werden Fließen und Böden verlegt. Bis Ende März sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein.

Gruppenraum, Schlafbereich und Gymnastikfläche

Wo jetzt noch Kabel, Dämmmaterial und Werkzeug für Baustellenflair sorgen, soll es bald kindgerecht und farbenfroh zugehen. Schon in wenigen Monaten kann im Gruppenraum gespielt, im Schlafbereich ein Nickerchen gehalten und im angrenzenden Gymnastikraum getobt werden. Auch Bad und Küche sind auf die Bedürfnisse der Mädchen und Jungen zugeschnitten. Die Einrichtung ist gemeinsam mit dem Caritasverband Hagen ausgewählt worden, der mit ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern sowie Tageseltern die Beaufsichtigung der Kinder übernehmen wird.

Vor dem Eingang wird zudem ein kleiner Außenbereich angelegt und begrünt. Denkbar sind hier später auch Sitzgelegenheiten und kleinere Spielgeräte. Zusätzlich entsteht ein Geräteschuppen, wo zum Beispiel Kinderwagen geparkt werden können.

Benachrichtigung über Eröffnung

Interessierte können sich per E-Mail über die Eröffnung des MiniCampus informieren lassen. Das Formular zur Registrierung ist online.

Bis zu neun Kinder zwischen acht Wochen und 13 Jahren werden den MiniCampus täglich mit Leben füllen. Dann haben Eltern, die an der FernUni studieren oder arbeiten, bei der Kinderbetreuung einen Plan B in der Tasche. Sie können nach kurzfristiger Voranmeldung die Kindernotfallbetreuung zum Beispiel nutzen, wenn die regulär organisierte Kinderbetreuung ausfällt, unerwartete Arbeitseinsätze außerhalb der normalen Arbeitszeit anfallen oder Studierende während Prüfungen oder Präsenzseminaren auf dem Campus auf eine Kinderbetreuung angewiesen sind.

Carolin Annemüller | 09.01.2015