Kreativität und Kompetenz in der Lehre

Die FernUniversität ist nun Mitglied im Netzwerk Hochschuldidaktik NRW. Lehrende können ab sofort an einem Zertifikatsprogramm zur professionellen Lehrkompetenz teilnehmen.


Universitäten-Verbund in NRW entwickelt Hochschuldidaktik weiter

Eine Gruppe von Personen, im Hinergrund ist ein Stück blauer Himmel zu sehen.
Freuen sich über die Mitgliedschaft der FernUniversität im Netzwerk Hochschuldidaktik: (v.li.) FernUni-Kanzlerin Regina Zdebel, Ina Krietsch (FernUni), Sandra Schönauer und Sören Brune (Netzwerk) sowie Nicole Engelhardt, Dr. Christa Bast und Birgit Feldmann (alle FernUni).

Das Netzwerk

Das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW verfolgt ein gemeinsames Ziel: Qualifizierte Lehrkompetenz soll als fester Bestandteil der akademischen Personalentwicklung an den Universitäten etabliert werden.

Kontaktpersonen der FernUniversität: ina.krietsch@fernuni-hagen.de

nicole.engelhardt@fernuni-hagen.de

Professionelle Lehrkompetenz trägt zum Erfolg der Hochschule bei. „Gute Lehre ist ein Qualitätsmerkmal und sichert die Attraktivität der FernUniversität“, sagte FernUni-Kanzlerin Regina Zdebel, nachdem sie den Kooperationsvertrag mit dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW unterzeichnet hatte. Die FernUniversität in Hagen ist dem Verbund als 14. Mitglied beigetreten. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, mittels spezifischer hochschuldidaktischer Weiterbildungsangebote die Lehr- und Lernkompetenz von Hochschullehrenden zu fördern.

Ziel ist es, die Kompetenzen Lehrender in verschiedenen Themenfeldern weiter zu verbessern, unter anderem geht es darum, die Fachlehre lernförderlich gestalten, Studierende konstruktiv zu beraten, fair und transparent zu prüfen sowie Lehrveranstaltungen und Studiengänge zu evaluieren. Lehrende, die an die FernUniversität kommen, sehen sich darüber hinaus mit besonderen Anforderungen durch die Fernlehre konfrontiert. Studierende lernen on- und offline, betreut und nicht betreut – das spielt für die Auswahl der Lehrinhalte, die Erstellung von Lehrmaterialien und die Konzeption von Lehrszenarien eine große Rolle.

Weiterbildungsangebote anderer Universitäten wahrnehmen

„Interessierte können berufsbegleitend an einem modular aufgebauten Weiterbildungsprogramm teilnehmen, das mit dem Zertifikat ,Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule‘ abschließt“, beschreibt Ina Krietsch von der Personalentwicklung, die den Beitritt der FernUniversität zum Netzwerk mit initiiert hat. Über die Mitgliedschaft können Lehrende nicht nur die Angebote der eigenen Universität wahrnehmen, sondern auch an qualifizierenden Veranstaltungen anderer Mitgliedsuniversitäten teilnehmen. „Voraussetzung ist, dass sich das Angebot an den curricularen Kriterien des Netzwerks orientiert“, ergänzt Krietsch. Wer sich für eine Weiterqualifikation interessiert, muss sich nicht sofort für das Gesamtzertifikat entscheiden und kann auch einzelne Seminare belegen.

Die neue Mitgliedschaft stößt innerhalb der FernUniversität auf breite Unterstützung. „Lehrende erwerben an der FernUniversität besondere Kompetenzen im Bereich Blended Learning. Dafür können sie zukünftig durch die Teilnahme am Zertifikatsprogramm einen Nachweis erwerben. Das ist für die weitere wissenschaftliche Karriere möglicherweise von erheblicher Bedeutung“, sagt Dr. Christa Bast, Leiterin der Medienberatung des ZMI. Die Abteilung unterstützt Lehrende heute bereits dabei, Lehr- und Lernszenarien zu entwickeln, geeignete IT-Instrumente auszuwählen und bietet über das Interne Fortbildungsprogramm regelmäßig Workshops an. Medienberaterin Nicole Engelhardt bietet Veranstaltungen an, die in das Zertifikatsprogramm integriert werden. Zudem ist sie gemeinsam mit Ina Krietsch Anlaufstelle und Kontaktperson für das Netzwerk.

Anja Wetter | 26.02.2015