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Aktuelles - Februar 2015

Mut, Anerkennung und Vertrauen

Stipendiatinnen und Stipendiaten trafen bei der Urkundenübergabe in Hagen Sponsoren des Förderprogramms

Sie kommen gern, einige sind zum ersten Mal auf dem Campus. Das Wichtigste ist: Sie fühlen sich gut aufgehoben an der FernUniversität in Hagen. „Das Deutschlandstipendium gibt uns als Stipendiatinnen und Stipendiaten zu verstehen, dass der Begabungs- und Leistungsbegriff aus viel mehr besteht als allein aus guten Noten, Zeugnissen und Beurteilungen“, bringt es John Meister auf den Punkt. Der 27-Jährige studiert an der FernUniversität in Hagen und bekommt zum zweiten Mal eine Unterstützung aus dem Bundesförderprogramm, das vom Bund und privaten Sponsoren gemeinsam finanziert wird. „Das Deutschlandstipendium ist ein Privileg. Die Förderung bedeutet, Anerkennung, Mut und Vertrauen zu erfahren.“

John Meister ist einer von insgesamt 23 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem laufenden Förderjahr des Deutschlandstipendiums. Fast komplett waren sie der Einladung durch Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer zu einem Treffen nach Hagen gefolgt. An den knapp zwei Tagen lernten sie die FernUniversität intensiv kennen, konnten sich untereinander austauschen und an einem Rhetorik-Workshop teilnehmen.

Fünf Menschen stehen in der Bibliothek der FernUniversität.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchten auch die Universitätsbibliothek.

Besuch bei der Ewald Dörken AG

Außerdem besuchte die Gruppe das Herdecker Familienunternehmen Ewald Dörken AG, das ein Stipendium vergeben hat. Die Dörken AG ist spezialisiert auf Folien, Farben und Korrosionsschutz für den industriellen Einsatz. „Bei uns ist die Weiterqualifizierung von Beschäftigten, also die Investition in Bildung, ein wichtiges Thema. Deshalb leisten wir mit der Vergabe eines Deutschlandstipendiums gern einen Beitrag dazu, junge Menschen mit Talent und Lernwillen zu unterstützen“, sagt Dörken-Vorstandsmitglied Ute Herminghaus. In der Qualitätssicherung beobachteten die Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie die Beschichtung für Schrauben aller Gewindegrößen getestet wird.

Für die Stipendiatinnen und Stipendiaten war es nicht die einzige Gelegenheit, einen Förderer zu treffen. Dazu bot sich vor allem beim Empfang des Rektors, bei dem die Studierenden ihre Urkunden ausgehändigt bekamen, die Gelegenheit.

An dem Abend kamen ebenfalls die Kanzlerin der FernUniversität, Regina Zdebel, verschiedene Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Fakultäten der Hochschule. Diese hatten gemeinsam aus über 230 Bewerbungen die diesjährigen 23 Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten ausgewählt.

„Der FernUniversität etwas zurückgeben“

Das Engagement der Sponsoren würdigte FernUni-Rektor Prof. Dr.-Ing Helmut Hoyer: „Gemeinsam fördern sie besonders begabte Studierende, deren Leistungen eine herausragende berufliche Laufbahn erwarten lässt.“ Welche Bedeutung das Förderprogramm für die Region hat, betonte Bernd Pederzani, Unternehmer aus Hagen und Vorstandsmitglied der Freundesgesellschaft: „Angesichts des demografischen Wandels, des steigenden Fachkräftemangels und des wachsenden Wettbewerbs dürfen wir uns nicht auf derzeitigen wirtschaftlichen Erfolgen ausruhen. Wir müssen der gezielten Förderung junger Menschen eine immer größere Bedeutung zumessen. Mit dem Deutschlandstipendium ist hier der richtige Weg eingeschlagen worden.“ Wulf Tiedemann hat als Absolvent der FernUniversität ebenfalls ein Stipendium gestiftet, „um der FernUni etwas zurückzugeben. Denn ich habe während meines Studiums in Hagen sehr viel Entgegenkommen erfahren.“

Vierte Runde für Deutschlandstipendium

Neben weiteren Absolventen engagieren sich vor allem Förderinnen und Förderer aus der Region dafür, dass die FernUniversität in Hagen insgesamt 23 Stipendien vergeben konnte, allen voran die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität. Außerdem sind dabei: die Sparkasse Hagen, die Ewald Dörken AG (Herdecke), die Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co KG (Iserlohn), die SIHK zu Hagen, der Rotary Club Hagen-Lenne sowie die Privatpersonen Klaus Hacker (Hagen), Bernd Pederzani (Hagen) und Hans-Rudolf Hermannsen (Hagen).

Die FernUniversität in Hagen wird sich auch im Studienjahr 2015/2016 beim Deutschlandstipendium engagieren, um Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge mit 300 Euro monatlich für mindestens zwei Semester innerhalb der Regelstudienzeit zu fördern.

Anja Wetter | 04.02.2015
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