Austausch über Fernstudienerfahrung

Ähnliche Herausforderungen, unterschiedliche Lösungen: Beim Besuch der Open University ging es in Hagen unter anderem um die heterogenen Zielgruppen, Studienverläufe und Studienverbleib.


Delegation der Open University informierte sich über FernUniversität

Eine Gruppe von mehreren Personen steht zusammen: Die Dekaninnen und Dekane der Open University zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der FernUniversität – Rektor Helmut Hoyer (r.) begleitete den Besuch.
Die Dekaninnen und Dekane der Open University zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der FernUniversität – Rektor Helmut Hoyer (r.) begleitete den Besuch.

Es war ein Treffen der Größten: Die Open University (OU) aus Großbritannien ist die wie FernUniversität nach Studierendenzahl die größte Hochschule im eigenen Land. Doch die Gemeinsamkeiten sind weiter reichend. Eine neunköpfige Delegation von Dekaninnen und Dekanen der OU war jetzt zu einem Arbeitsbesuch in Hagen.

„Es war ein sehr erkenntnisreicher Austausch“, fasst Dr. Heike Brand vom Dezernat für Hochschulstrategie zusammen, die den Besuch gemeinsam mit Dr. Rachel Cragg von der OU inhaltlich vorbereitet hat. „Wir stehen als Fernuniversitäten vor ähnlichen Herausforderungen, haben aber unterschiedliche Lösungsansätze.

Voneinander lernen

Darüber haben wir uns im Plenum und in Arbeitsgruppen ausgetauscht.“ Neben institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen ging es unter anderem um das Studiensystem, Qualitätssicherung, Betreuung und die Modelle der Finanzierung. „Wir haben viel voneinander gelernt“, sagte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer zum Abschluss der Veranstaltung.

Kooperation vertiefen

Angeregt hatte den Besuch der Dekaninnen und Dekane der Pro-Vice-Chancellor Academic der OU, Prof. Musa Mushein. Auf Seiten der FernUniversität wurde die Delegation durch Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer empfangen und begleitet. Unter den Teilnehmenden waren neben Pro-Rektorin Prof. Dr. Ingrid Josephs und Pro-Rektor Prof. Dr. Rainer Olbrich die Dekaninnen und Dekane der Fakultäten. Weitere Vertreterinnen und Vertreter aus den Fakultäten und der Verwaltung diskutierten in Arbeitsgruppen mit den Gästen. Kurze Vorträge gaben Einblicke in beide Universitäten, die in angeregten Gesprächen vertieft wurden.

Eins steht nach dem anderthalbtägigen Austausch fest: Die Teilnehmenden werden weiter in Kontakt bleiben und ihre Kooperationen vertiefen.

Anja Wetter | 08.04.2015