„Mein Studium war eine Herzensangelegenheit“

Gute Gespräche und Zeit zum Netzwerken: Das Absolvententreffen war eine besondere Veranstaltung im Rahmen des Campusfestes und zeigte die Verbundenheit der Alumni mit der FernUniversität.


FernUni-Absolventin aus Griechenland beim Homecoming auf dem Campusfest

Portrait der Absolventin Nikoletta Karampetsou aus Griechenland
Absolventin Nikoletta Karampetsou aus Griechenland fühlt sich eng mit der FernUni verbunden.
Gäste bei einem wissenschaftlichen Vortrag
Auch Frank Walter, Vorsitzender der Freundesgesellschaft und Sparkassen-Vorstand, Robert Sindermann und Dr. Marcus Schölling (ebenfalls Freundesgesellschaft) kamen zum Vortrag von Jun.-Prof. Dorett Funcke (1. Reihe v.l.) kamen zum Homecoming für Alumnae und Alumni.
Gäste beim einem wissenschaftlichen Vortrag
Absolventinnen und Absolventen sowie Gäste trafen sich zur Begrüßung im Seminartrakt im KSW-Gebäude.

Sie hatte die wohl weiteste Anreise, um ihre Universität zu besuchen: Nikoletta Karampetsou war extra aus Griechenland zum Homecoming für Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität nach Hagen gekommen. Das anderthalbtägige Treffen war eine besondere Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Campusfestes. Die ehemaligen Studierenden bekamen ein exklusives Programm angeboten, unter anderem mit einem wissenschaftlichen Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Dorett Funcke (Ernsting's family-Junior-Stiftungsprofessur für Soziologie familialer Lebensformen, Netzwerke und Gemeinschaften) über „Familie und Verwandtschaft – Orte des Widerstands gegen gesellschaftliche Zumutungen der Beschleunigung“. Darüber hinaus hatten sie während des Campusfestes ausreichend Gelegenheit für Gespräche. Auch am darauffolgenden Samstag war während der Stadtrundfahrt durch Hagen auf den Spuren des Jugendstils Zeit zum Netzwerken.

Absolventen der ersten Stunden

„Das Studium an der FernUniversität war für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt Nikoletta Karampetsou, die in Griechenland als Deutschlehrerin an Grundschulen arbeitet und in Hagen deutsche Literatur und Erziehungswissenschaft studiert hat. Im vergangenen Jahr hat sie ihren Magister-Abschluss gemacht. „Ich bin allen an der FernUniversität dankbar, denn ich habe hier sehr viel Unterstützung bekommen. Die FernUniversität ist sehr eng mit meinem Leben verbunden und ich bin stolz darauf, hier studiert zu haben.“

Das Homecoming machte vor allem deutlich, dass die Absolventinnen und Absolventen mit der FernUniversität verbunden sind – auch noch viele Jahre nach einem Abschluss. Walter Gebelein und Wolfgang Wuttke sind Studenten der ersten Stunde. Beide haben sich 1977, zwei Jahre nach Start des Lehrbetriebs an der FernUniversität, für Wirtschaftswissenschaft eingeschrieben und machten unter den ersten 50 jeweils ihr Diplom. Sie lernten sich im damals frisch eröffneten Studienzentrum in Hildesheim kennen. „Das war sehr wichtig, eine Lerngruppe zu haben. Wir haben uns gemeinsam durchgekämpft“, sagt Gebelein im Rückblick. Der Kontakt zwischen den beiden hat bis heute gehalten. „Ein bisschen exotisch war es damals, sich für ein Fernstudium einzuschreiben“, erinnert sich Wuttke. Der Ingenieur wollte sich kaufmännisch fortbilden, ohne seinen Beruf aufzugeben. Später konnte er sich aufgrund seines WiWi-Studiums an der FernUniversität beruflich neu durchstarten.

Insgesamt konnte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer rund 70 Absolventinnen und Absolventen zu dem Treffen in Hagen begrüßen. „Wir kommen gern wieder“, verabschiedeten sich viele nach dem Homecoming. Weitere Statements der Alumni sind im Live-Blog übers Campusfest nachzulesen.

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Freundesgesellschaft und Absolventenkreis

Mitgetragen wurde das Absolvententreffen von der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität (GdF), deren Vorsitzender selbst ein Absolvent ist. Deshalb freute sich Frank Walter besonders über das Homecoming: „Die Absolventinnen und Absolventen sind die besten Botschafter einer Hochschule. Es war und ist schon immer ein besonderes Anliegen der Freundesgesellschaft, sie mit der FernUni zu verbinden. Aus diesem Grund wurde 1997 der Absolventenkreis gegründet.“ Inzwischen zählt der Absolventenkreis über 870 Mitglieder im In- und Ausland. Sprecher Robert Sindermann sagte: „Wer an der FernUniversität studiert hat, hat keine Schwierigkeiten einen guten Job zu finden. Die Personalchefs schätzen die besonderen Eigenschaften, die für ein Fernstudium wichtig sind: Belastbarkeit, Motivation, Organisationstalent und Ausdauer.“

Die anwesenden Absolventinnen und Absolventen konnten das nur bestätigen.

Anja Wetter | 22.06.2015