„Mythos Trümmerfrau“

Dr. Leonie Treber zeigt, wie der „Mythos Trümmerfrau“ entstanden ist und mit welchen Bedeutungsinhalten er in BRD, DDR und wiedervereintem Deutschland aufgeladen wurde bzw. wird.


Lüdenscheider Gespräch am 9. September

Dr. Leonie Treber zeigt am Mittwoch, 9. September, in den Lüdenscheider Gesprächen, wie der „Mythos Trümmerfrau“ entstanden ist und mit welchen Bedeutungsinhalten er in BRD, DDR und wiedervereintem Deutschland aufgeladen wurde bzw. wird. Der Vortrag „‚Mythos Trümmerfrauen‘: Die Geschichte eines deutsch-deutschen Erinnerungsortes“ beginnt um 18 Uhr im Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

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Die „Trümmerfrau“ gehört zum festen Repertoire nahezu jeder historischen Darstellung der Nachkriegszeit, ganz gleich ob in TV- und Printmedien, in Schulbüchern oder in Ausstellungen der historischen Museen. Vor diesem Hintergrund spürt Leonie Treber in ihrem Vortrag dem Mythos der „Trümmerfrauen“ nach. Sie stellt dar, wie die Enttrümmerung der Städte stattgefunden hat und welche Rolle dabei den deutschen Frauen zukam. Davon ausgehend zeigt sie, wie der Mythos der „Trümmerfrau“ in der unmittelbaren Nachkriegszeit entstanden ist und mit welchen Bedeutungsinhalten er seitdem in BRD, DDR und dem wiedervereinten Deutschland aufgeladen wurde bzw. wird.

Die Vortragsreihe Lüdenscheider Gespräche des Instituts für Geschichte und Biografie findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität in Hagen statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Almut Leh.

Gerd Dapprich | 28.08.2015